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Krankenkassenvergleich

Herzlich willkommen auf Krankenkasse-Vergleich.ch – Ihrem Portal für Krankenkassenvergleiche, Beratungen und aktuellen Informationen zu allen Krankenversicherungen.

Krankenkassenvergleich – 5 Gründe warum sich ein Krankenkassenvergleich immer lohnt:

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Viele Versicherungsnehmer in der Schweiz bezahlen jährlich zu viel für Ihre Krankenkassenprämien. Vielleicht gehören auch Sie dazu! Doch diesem Prämienschock können Sie entgegen wirken. Mit einem Krankenkassenvergleich & Versicherungswechsel können Sie jährlich Hunderte von Franken an Prämien sparen – in einzelnen Fällen sogar mehrere Tausend Franken und dies bei den gleichen Leistungen in der Grundversicherung!

Bei unserem Krankenkassenvergleich sehen Sie Innerhalb von 2 Minuten die aktuellen Krankenkassenprämien übersichtlich dargestellt und haben die Möglichkeit unverbindliche Angebote anzufordern. Unser Prämienrechner ermittelt anhand Ihrer Angaben und Bedürfnisse die am besten passende Krankenkasse, denn mit einem Krankenkassenvergleich können Hunderte von Franken an Prämen gespart werden!
Die Vorteile eines Wechsels der Krankenkasse und des Krankenkassenvergleiches liegen auf der Hand: Tiefere Prämien. Nächstes Jahr werden die Prämien erneut steigen. Für einige Kunden ist das ein Grund, Offerte anderer Versicherer einzuholen, um herauszufinden, ob günstigere Anbieter in ihrem Wohnkanton vorhanden sind. Aber nicht nur die Prämien sind ausschlaggebend, sondern auch der Service der Versicherung. Dies kann ein weiteres Kriterium für einen Versicherungswechsel darstellen.
Bei einem Krankenkassenvergleich sieht man sofort, wie viel Sparpotenzial ein Wechsel der Krankenkasse und/oder des Versicherungsmodells wirklich bietet!

Informationen zu Ihrem Krankenkassenvergleich

Seit der Einführung des Krankenkassengesetztes (KVG) 1996 ist für alle Personen, die einen Wohnsitz in der Schweiz haben, die Grundversicherung obligatorisch. Sie müssen innerhalb von drei Monaten nach Anmeldung oder nach Ihrer Geburt eine Grundversicherung bei einer Krankenkasse abschliessen. Die Leistungen der obligatorischen Grundversicherung sind bei allen Kassen gleich und werden im Krankenkassengesetz genau definiert. Die Grundversicherung deckt die drei Hauptgebiete Krankheit, Unfall und Mutterschaft ab.

Warum Krankenkasse wechseln?

Bezahlen Sie zu viel für Ihre Krankenkasse oder hat Ihre Kasse eine ordentliche Erhöhung der Prämie für nächstes Jahr angekündigt? Dann haben Sie die Möglichkeit, die Krankenkasse zu wechseln. Doch dazu müssen Sie einige Punkte beachten, bevor Sie einen Kassenwechsel in Angriff nehmen. Vergleichen Sie unbedingt verschiedene Angebote vor einem Wechsel. Am einfachsten geht dies, wenn Sie hier Ihre aktuelle Ersparnis berechnen und eine unverbindliche und kostenlose Offerte einholen.

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Vom Gesetz her können Sie Ihre Krankenkasse per 1. Juli oder per 1. Januar wechseln. Ein Wechsel per 1. Juli ist allerdings nur zulässig, wenn Ihre Franchise nicht höher als 300 Franken bei Erwachsenen und Null Franken bei Kindern beträgt. Wenn Sie einen Versicherungswechsel auf den 1. Juli vornehmen, muss Ihre Kündigung, unter Berücksichtigung der dreimonatigen Kündigungsfrist, spätestens am 31. März bei Ihrer Kasse eintreffen. Kündigen Sie Ihre Versicherung per 1. Januar, muss die Kündigung spätestens am 30. November bei der Versicherung eintreffen. Der Poststempel genügt nicht. Damit Sie einen Beweis haben, empfiehlt es sich, die Kündigung per Einschreiben zu versenden.

Hilfreiche Tipps zum Krankenkassenvergleich & Wechsel der Krankenversicherung

Wenn Sie sich bei einem Krankenkassenvergleich für eine günstigere Krankenkasse entscheiden, ist dies eine sehr gute Entscheidung um Prämien zu sparen. Doch es gibt noch eine bisher selten genutzte Möglichkeit, bares Geld zu sparen. Profitieren Sie vom Spartipp, in dem Sie Ihre Franchise optimieren. Sie können mit einer Franchise von 2 500 Franken bis zu 40 Prozent sparen.
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Kündigung Ihrer Krankenkasse – Krankenkasse wechseln & Kündigen

Ist Ihre Krankenkassenprämie zu hoch oder bietet Ihr Krankenversicherer Ihr Wunschversicherungsmodell oder Wunschleistung nicht an? Dann haben Sie die Möglichkeit, die Krankenkasse zu wechseln. Doch dazu müssen Sie einige Punkte beachten:

  1. Informieren Sie sich und vergleichen Sie die Angebote der Krankenkassen. Bitte beachten Sie, dass die Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bei jedem Krankenversicherer gleich sind.
    Die Leistungen und Kosten der Zusatzversicherungen können sich aber stark unterscheiden!
  2. Holen Sie eine Offerte ein und melden Sie sich bei Ihrer neuen Krankenkasse an!
    Wichtige Hinweise

    • obligatorische Krankenpflegeversicherung: Jede Krankenkasse bzw. jeder Krankenversicher, der in Ihrer Wohnregion Krankenversicherung anbietet ist gesetzlich Verpflichtet (Versicherungspflicht), jede Krankenkassenanmeldungen ohne jegliche Einschränkungen zu genehmigen.
    • Zusatzversicherung:Da die Zusatzversicherungen auf freiwilliger Basis abgeschlossen werden können, besteht seitens der Krankenkasse keine Versicherungspflicht. So ist es dem Krankenversicherer überlassen, ob Sie eine Anmeldung zu der Krankenkasse ablehnen oder genehmigen.

    Beim Krankenkassenantragsformular für die Anmeldung zu der neuen Krankenkasse müssen lediglich Name, Adresse und die Geburtsdaten angegeben werden, im Gegensatz zu den Zusatzversicherungen, wo es gegenfalls detalierte Fragen zu dem Gesundheitszustand gestellt werden können.

  3. Bisherige Krankenkasse Kündigen
    • Die obligatorische Krankenpflegeversicherung kann nur schriftlich gekündigt werden. Hierfür haben wir Ihnen eine Musterkündigung (Briefvorlage zur Kündigung Krankenkasse Schweiz)) vorbereitet.. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung kann, bevor eine Aufnahmebestätigung bei dem neuen Versicherer vorliegt, in jedem Jahr spätestens bis zum 30.11. gekündigt werden, unabhängig von einer Prämienerhöhung oder ob Sie eine Versicherung mit einem Krankenkassenmodell Ihrer Wahl (HMO, Hausarzt oder Telemed) oder Wahlfranchise abgeschlossen haben.
      Falls Sie eine obligatorische Krankenpflegeversicherung Wahlfranchise bzw. Krankenkassenmodell oder weitere Versicherungsmodelle abgeschlossen haben, können Sie auch mit dem 30.Juni kündigen. Ihre Kündigung muss in diesem Fall spätestens am 31. März bei Ihrer Krankenkasse eingetroffen sein.
      Massgebend ist aber nicht der Poststempel, sondern das Datum des Tages, an dem die Krankenkasse Ihre Kündigung erhält. Bei Postfachsendungen gilt das Datum der Zustellung. Wir empfehlen daher, Ihre Kündigung spätestens bis Mitte November einzureichen.
    • Kündigen Sie erst dann Ihre Krankenzusatzversicherung, sobald Sie eine schriftliche Aufnahmebestätigung Ihrer neuen Krankenkasse haben. Bitte beachten Sie, dass bei Zusatzversicherungen Versicherer selber entscheiden dürfen, ob sie einen Patient nehmen wollen oder nicht.

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Was ist die Grundversicherung?

Die Grundversicherung der Krankenkasse ist seit dem 1. Januar 1996 für alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz obligatorisch, das heisst, Sie müssen eine Krankenversicherung abschliessen, welche grundlegende Leistungen abdeckt, die im Krankenkassengesetz (KGV) geregelt sind. Die Leistungen der Grundversicherung sind bei allen Krankenkassen gleich und diese sind verpflichtet, jeden Antragssteller, der einen Beitritt wünscht, in die Grundversicherung aufzunehmen. Die Grundversicherung deckt die Risiken Krankheit und Unfall und übernimmt ausschliesslich Leistungen im Wohnkanton des Versicherten. Ausnahme: Wenn Sie aus medizinisch zwingenden Gründen Leistungen in Ihrem Wohnkanton nicht durchgeführt werden können oder Sie notfallmässig Leistungen ausserhalb Ihres Wohnkantons in Anspruch nehmen, sind diese ebenfalls gedeckt.

Leistungen der obligatorischen Grundversicherung gemäss KVG

Spital:

bei einem Aufenthalt in einer allgemeinen Abteilung eines anerkannten Spitals in Ihrem Wohnkanton. Ausnahme: Die Kosten werden auch übernommen, wenn aus zwingenden medizinischen Gründen Leistungen nicht im Kanton durchgeführt werden können oder Sie auf notfallmässige Leistungen ausserhalb Ihres Wohnkantons angewiesen sind.

Teilstationäre Einrichtungen:

Aufenthalt in einer teilstationären Einrichtung wie psychiatrische Kliniken oder Tagesaugenkliniken. Nach der Behandlung haben Sie das Recht, sich noch einige Stunden in den Räumlichkeiten aufzuhalten, nicht aber zu übernachten.

Untersuchungen, Behandlungen und Pflegemassnahmen:

Diese müssen allerdings ambulant, bei Hausbesuchen im Spital oder im Pflegeheim durchgeführt werden. Diese Behandlungen müssen von Ärzten oder Chiropraktikern durchgeführt werden.

Physiotherapie auf ärztliche Anweisung:

Die Behandlung muss von einem anerkannten Therapeuten durchgeführt werden und es dürfen höchstens neun Sitzungen innerhalb von drei Monaten ab dem Zeitpunkt der ärztlichen Anordnung stattfinden.

Ergotherapie auf ärztliche Anweisung:

Hier muss die Behandlung bei einem anerkannten Therapeuten stattfinden. Übernommen werden hier bis zu sechs Sitzungen. Bei weiteren Sitzungen kann der Arzt die Anordnung wiederholen.

Krankenpflege:

sofern diese zu Hause, ambulant oder im Pflegeheim durchgeführt wird

Ernährungsberatung auf ärztliche Anordnung:

Hier haben Sie das Anrecht auf sechs Sitzungen, sofern diese vom Arzt angeordnet werden. Bei Bedarf kann die ärztliche Anordnung wiederholt werden.

Diabetesberatung auf ärztliche Anordnung:

Hier werden zehn Sitzungen auf ärztliche Anordnung übernommen. Diese können bei Bedarf wiederholt werden. Pro Jahr werden aber maximal 20 Sitzungen von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Logopädie auf ärztliche Anordnung:

Hier werden zwölf Sitzungen innerhalb von drei Monaten übernommen. Übersteigt die Sitzungszeit 60 Stunden pro Jahr, muss ein Spezialist herbeigezogen werden.

Ärztliche Psychotherapie:

Sie haben ein Anrecht auf maximal zehn Abklärungs- und Therapiesitzungen. Für die Kostenübernahme von weiteren 30 Stunden muss der behandelnde Arzt spätestens nach sechs Sitzungen dem Vertrauensarzt eine Meldung über die begonnene Behandlung einreichen.

Versicherung im Ausland

Im Ausland werden die Kosten nur für notfallmässige Behandlungen übernommen. Es wird nur der doppelte Betrag übernommen, was die gleiche Behandlung in der Schweiz kosten würde. Europaweit reicht das in der Regel. In Ländern wie Amerika, Kanada, Australien und Japan benötigen Sie eine zusätzliche Versicherung, da die Behandlungskosten in diesen Ländern viel höher sind.

Transporte und Rettungsaktionen:

Hier übernimmt Ihre obligatorische Grundversicherung 50 Prozent der medizinischen Rettungsaktion; maximal aber 5 000 Franken. Bei Transporten, bei der keine direkte Lebensgefahr besteht, ebenfalls 50 Prozent; maximal aber 500 Franken.

Badekuren:

Hier werden Behandlungskosten von maximal 21 Tagen pro Jahr in der Höhe von zehn Franken pro Tag übernommen.

Pflegeleistungen:

Die Pflegeleistung muss in einem anerkannten Pflegeheim erfolgen. Hier resultieren kantonal unterschiedliche Leistungen. Grundsätzlich kann der Arzt maximal 60-Spitex-Stunden pro Quartal verordnen.

Alternativmedizin:


Durch die Grundversicherung werden seit dem 1. Juli 2005, ausser Akkupunktur, keine alternativ-medizinische Leistungen mehr übernommen.

Analysen und Arzneimittel:

Gemäss der Analysen-, Arzneimittel- und Spezialitätenlisten werden gewissen Leistungen übernommen.

Mittel und Gegenstände:

Gemäss der Krankenpflege-Leistungsverordnung (Art. 20, Anhang) werden die dort aufgeführten Mittel und Gegenstände von der Grundversicherung übernommen.

Geburtsgebrechen:

Geburtsgebrechen, welche nicht von der Invalidenversicherung übernommen werden, deckt die Grundversicherung.

Zusatzleistungen bei Mutterschaft:

Die Grundversicherung deckt von Ärzten und Hebammen durchgeführte und ärztlich angeordnete Kontrolluntersuchungen während und nach der Schwangerschaft. Es werden auch Entbindungen zu Hause, in teilstationären Einrichtungen sowie in der allgemeinen Abteilung des Spitals im Wohnkanton übernommen. Zusätzlich sind die Kosten von maximal drei Stillberatungen gedeckt. Bei allen Leistungen bei Mutterschaft wird weder Franchise noch Selbstbehalt erhoben.

Strafloser Abbruch der Schwangerschaft:

Diese Leistungen werden von der Grundversicherung erbracht.

Leistungen bei zahnärztlicher Behandlung:

Hier werden nur Behandlungskosten übernommen, die durch nicht vermeidbare Erkrankungen des Kausystems in Zusammenhang mit einer schweren Allgemeinkrankheit und deren Folgen entstehen.

Medizinische Prävention:


  • Max. 8 Untersuchungen des Gesundheitszustandes und der normalen kindlichen Entwicklung bei Kindern im Vorschulalter

  • Screening auf Phenylketonurie, Galaktosämie, Biotinidasemangel, adrenogenitales Syndrom, Hypothyreose und Vitamin-K-Prophylaxe

  • HIV-Tests bei Neugeborenen HIV-positiver Mütter

  • HIV-Tests bei Personen, die einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind

  • Gynäkologische Untersuchung (die ersten beiden Untersuchungen im Jahresintervall, danach alle 3 Jahre)

  • Kolonoskopie bei familiärem Kolonkarzinom

  • Diverse Vorsorge- und Schutzimpfungen, z. B. Diphterie, Tetanus, Pertussis, Poliomyelitis, Masern, Mumps und Röteln bei Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahre

  • Booster-Impfung: Diphterie und Tetanus bei Erwachsenen (alle 10 Jahre)

  • Tetanus Booster-Impfung nach einer Verletzung

  • Haemophilus-influenzae-Impfung bei Kleinkindern bis 5 Jahre

  • Grippe-Impfungen bei Personen, die älter als 65 Jahre sind oder an einer schweren Erkrankung leiden

  • Hepatitis-B-Impfung generell für alle Altersgruppen. Bei Neugeborenen positiver Mütter und Personen, die einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind. Im Vordergrund steht die Reihenimpfung der 11- bis 15-jährigen

  • Untersuchungen der Haut bei familiär erhöhtem Melanomrisiko

  • Mammografie bei familiärem Mammakarzinom

  • Mammografie als Massnahme der Prävention ab dem 50. Altersjahr (alle 2 Jahre; jährlich für Frauen, deren Mutter, Tochter oder Schwester an Brustkrebs erkrankt sind)

  • Vitamin-D-Gabe zur Rachitisprophylaxe während des 1. Lebensjahres

  • Sonografisches Hüftscreening nach Graf bei Neugeborenen (im Alter von 0-6 Wochen)

Brillengläser und Kontaktlinsen:

Die Krankenkassen übernehmen Leistungen bis 180 Franken pro Jahr für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Bei Erwachsenen beträgt der Betrag alle fünf Jahre 180 Franken. Die Leistungen wirken sich auf die Franchise und den Selbstbehalt aus.

Weiterführende Informationen zum Thema „Leistungen der Grundkrankenpflegeversicherung“:

Was zahlt die obligatorischen Krankenpflegeversicherung? (Alternativmedizin)
Was zahlt die Obligatorische Grundversicherung? (Zahnmedizin)
Was zahlt die Obligatorische Grundversicherung? (Impfungen)

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Krankenkassen Schweiz

Die meisten Krankenkassen der Schweiz geniessen bei einer Mehrheit der Versicherten nach wie vor einen guten Ruf. Insgesamt 60% aller Versicherten bezeichneten „ihre“ Krankenkassen in der repräsentativen Bevölkerungsumfrage sondage santé des Branchenverbands „santésuisse“ als glaubwürdig, sympathisch und kundenfreundlich. Neben diesem Ergebnis gibt es einerseits klare Wünsche zur Zukunft des Versicherungssystems und andererseits auch Unwissen in Bezug auf den Status Quo bei den Versicherten.
Zu den grössten und bekanntesten Krankenkassen der Schweiz gehören neben den Krankenkassen Helsana und CSS, die Gesundheitsorganisation SWICA, die Krankenkasse Visana, Assura und Concordia. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der grössten Krankenkassen der Schweiz. Klicken Sie auf die gewünschte Krankenversicherung um mehr Informationen zu lesen:

Alle Schweizer Krankenkassen (nach Alphabet)

Agilia Krankenkasse
Agrisano Krankenkasse
Aquilana Krankenkasse
Atupri Krankenkasse
Avanex Krankenkasse
Avenir Krankenkasse
Compact Krankenkasse
Concordia Krankenkasse
CSS Krankenkasse
Easy Sana Krankenversicherung AG
EGK Krankenkasse
Galenos Krankenkasse
Groupe Mutuel Krankenkasse
Helsana Krankenkasse
Hotela Krankenkasse
Intras Krankenkasse
KLuG Krankenkasse
KMU-Krankenversicherung
Kolping Krankenkasse
KPT-CPT Krankenkasse
Mutuel Krankenversicherung AG
Philos Krankenversicherung AG
Progrès Krankenkasse
Provita Krankenkasse
Publisana Krankenkasse
Rhenusana Krankenkasse
Sana24 Krankenkasse
Sanagate Krankenkasse
Sanitas Krankenkasse
SanSan Krankenkasse
SLKK Krankenkasse
Sodalis Krankenkasse
Sumiswalder Krankenkasse
SUPRA Krankenkasse
SWICA Krankenkasse
Sympany Krankenkasse
VISANA Krankenkasse
Vivacare Krankenkasse
Wincare Krankenkasse

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Was ist eine Zusatzversicherung

Wie Sie erfahren haben, ist jeder Bürger, der in der Schweiz wohnt, laut Krankenkassengesetz (KGV) dazu verpflichtet, eine Grundversicherung abzuschliessen. Etwas anders sieht es hier bei den Zusatzversicherungen aus. Diese können Sie auf freiwilliger Basis abschliessen. Mit der Krankenzusatzversicherung können Sie Leistungen versichern, die für viele Menschen ein Bedürfnis sind, aber von der obligatorischen Grundversicherung nicht oder ungenügend gedeckt sind. Es ist sehr empfehlenswert, verschiedene Zusatzversicherungen abzuschliessen. Die Leistungen variieren von Kasse zu Kasse. Informieren Sie sich daher genau und vergleichen Sie die Leistungen der verschiedenen Kassen miteinander. Sie haben die Möglichkeit, die Grund- und Zusatzversicherung bei zwei verschiedenen Krankenkassen abzuschiessen.

Die Zusatzversicherungen lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: die ambulante Spitalversicherung und die ambulante Zusatzversicherung.

Aufbauend auf der obligatorischen Grundversicherung können Sie mehrere freiwillige ambulante Zusatzversicherungen abschliessen. Ergänzend haben Sie die Möglichkeit, eine Zusatzversicherung aus der Spitalversicherung zu übernehmen.

Die Krankenkassenmodelle

Bei der obligatorischen Grundversicherung sind die Leistungen für alle Versicherten gleich. Jede Krankenkasse muss Sie annehmen und Sie haben frei Arztwahl. Um Kosten zu sparen, können Sie zwischen verschiedenen Alternativ-Versicherungsmodellen wählen. Sie profitieren im Vergleich zur Standard-Grundversicherung bis zu 25 Prozent der Prämien der obligatorischen Krankenversicherung. Lassen Sie sich von uns beraten und profitieren Sie hier von einer unverbindlichen Offerte. Wichtige Informationen zu alternativen Versicherungsmodellen finden Sie hier.

HMO-Modell

Bei diesem Modell werden Sie in einem Gesundheitszentrum von Fachärzten behandelt, die zu einem Facharztnetzwerk gehören. Ihre erste Anlaufstelle ist immer ein fester Arzt, der über Ihre Behandlungen entscheidet bzw. Ihre Behandlungen koordiniert.
Prämienrabatt:bis zu 25 %

Hausarzt-Modell

Beim Abschluss dieses Modells verpflichten Sie sich, dass im Falle einer Krankheit erst einen festen Hausarzt aufsuchen. Dieser Arzt entscheidet dann über die weiteren Behandlungen bzw. ggf. über weitere Überweisungen. Die meisten Krankenkassen bieten für dieses Modell eine Liste mit verbundenen Hausärzten zusammengestellt, welche Sie von der Webseite der Krankenkasse entnehmen können.
Prämienrabatt: bis zu 15-20%

Telmed-Modell

Wenn Sie sich für dieses Modell entscheiden, müssen Sie vor jedem Arztbesuch, um eine telefonische Fachberatung fragen. Das medizinische Fachpersonal der Fachberatung kümmert sich desweiteren um Ihre Überweisungen und Arztbesuche.
Prämienrabatt:bis zu 15-20%

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Krankenkassenvergleich & Krankenkasse Wechseln: Häufig gestellten Fragen und Spartipps

5Wenn der Begriff Krankenkasse fällt, denken wohl die meisten an hohe Prämien und noch höhere im nächsten Jahr. Dieser Gedanke ist natürlich nicht unbegründet, doch Sie können das auch ändern. Natürlich können Sie den Prämienstieg Ihrer Kasse nicht beeinflussen, doch mit einigen Veränderungen können Sie die Kosten senken. Erfahren Sie auf unseren Ratgeberseiten, wie Sie das machen.

Krankenkasse: Tipps zum Prämien sparen

  1. Krankenkasse Vergleichen und Sparen
  2. Franchise optimieren und sparen,
  3. Kann man trotz Krankheit die Franchise ändern?
  4. Unser Tipp!
  5. Ein Rechenbeispiel

Krankenkassen-Prämien für Kinder und Jugendliche?

Die durchschnittlichen Prämienerhöhungen in der Schweiz werden Ende September bekannt gegeben und werden vielfach diskutiert: Das gilt bei den Prämien für Erwachsene sowie für Jungerwachsene. Ein bisschen weniger liest man dagegen über die Änderungen bei den Prämien für Kinder. Insbesondere kinderreiche Schweizer Familien dürften aber auch mit Spannung auf die Veränderungen bei diesen Prämien schauen. Wo ist die Krankenversicherung für Kinder am teuersten? Und wo ist die Veränderung am stärksten? Wir helfen Ihnen die neue Krankenkasse finden!

Prämienerhöhungen für Kinder und Jugendliche sind sehr selten

Anders als die Prämien für Erwachsene und Jungerwachsene sinken die Prämien für Kinder in den allermeisten Kantonen. Mehr als aktuell wird man 2016 für die Krankenversicherung seiner Kinder nur in den beiden Kantonen Aargau (+ 1,9%; + 1,41 Franken) und Zürich (0,5%; + 0,48 Franken) zahlen. Der Kanton Aargau gehörte mit bisher durchschnittlich 73,39 Franken Prämie pro Kind und Monat zu den preisgünstigsten Kantonen der Schweiz und wird auch 2013 mit durchschnittlich 74,79 Franken günstig bleiben. Zürich gehört dagegen in Bezug auf die Krankenkassen-Prämien für Kinder ins obere Mittelfeld. Die Prämien liegen hier aktuell bei 91,21 Franken und erreichen 91,69 Franken. Werfen wir einen Blick auf die Kantone, in denen die Prämien für Kinder gesunken sind: Die grössten Prämiensenkungen verzeichnen die Kantone Valais und Solothurn mit jeweils minus 3,6%. Ein Minus von 3% gibt es in Fribourg. So gut wie gar nicht verändert (- 0,2%) haben sich die Prämien für Kinder in Graubünden, Schaffhausen und Basel Stadt

Teuer und preisgünstig für Kinderreiche

Basel Stadt ist der teuerste Kanton in Bezug auf Prämien der Krankenversicherung und das nicht nur bei Erwachsenen und jungen Erwachsenen, sondern auch bei Kindern. Hier zahlt man aktuell im Durchschnitt noch 121,89 Franken und 2013 dann 121,69 Franken pro Monat. In Genf werden durchschnittlich 107,44 Franken für Kinder bezahlt, wobei die Durchschnittsprämie um 2,5% auf 104.49 Franken sinken wird. Ebenfalls über 100 Franken zahlt man mit 100,59 Franken aktuell durchschnittlich im Kanton Vaud. Die Durchschnittsprämie wird 2013 jedoch um 1,2 Prozent auf 99,4 Franken sinken. Schaut man auf besonders preisgünstige Kantone, rückt der Kanton Nidwalden mit aktuell 69,31 Franken im Durchschnitt in den Mittelpunkt. Die Durchschnittsprämie reduziert sich 2016 hier um 1,6% auf 68,21 Franken. 70,9 Franken zahlt man derzeit in Appenzell Innerrhoden. 2013 werden es insgesamt 0,5% weniger und damit 70,5 Franken sein.

Krankenkasse Vergleichen und Sparen

Lesen Sie hier, wie Sie mit einigen Tricks Hunderte von Franken an jährlichen Prämien sparen können. Ein sehr umstrittenes Thema ist immer die Erhöhung der Franchise. Viele Leute sind der Meinung, mit einer tiefen Franchise Prämien zu sparen. Dies ist allerdings grundlegend falsch und das Gegenteil tritt ein, wenn Sie die Franchise massiv erhöhen. Erhöhen Sie Ihre Franchise auf 2 500 Franken, können Sie bis zu 40 Prozent an Prämien einsparen. Glauben Sie nicht? Überzeugen Sie sich anhand unseres Rechenbeispiels und Sie werden erstaunt sein.

Franchise optimieren und sparen

Wenn Sie sich für eine günstigere Krankenkasse entscheiden, ist dies eine sehr gute Entscheidung um Prämien zu sparen. Doch es gibt noch eine bisher selten genutzte Möglichkeit, bares Geld zu sparen. Profitieren Sie vom Spartipp, in dem Sie Ihre Franchise optimieren. Sie können mit einer Franchise von 2 500 Franken bis zu 40 Prozent sparen.

Kann man trotz Krankheit die Franchise ändern?

Ihre Franchise können Sie ohne Probleme am Ende des Jahres erhöhen oder senken.

  • Um Ihre Franchise zu senken, müssen Sie bis zum 30.11 bzw. bis zum letzten Werktag im November Ihre Krankenkasse über die gewünschte Senkung der Franchise benachrichtigen.
  • Um Ihre Franchise zu erhöhen, müssen Sie Ihre Krankenkasse bis zum 31.12 bzw. bis zum letzten Werktag im Dezember benachrichtigen.
Erhöhen Sie Ihre Franchise!

Wenn Sie sich bei einer Krankenkasse anmelden, werden Sie nach der Höhe der Franchise gefragt. Das Minimum liegt bei 300 Franken und das Maximum bei 2 500 Franken. Die Franchise bezeichnet den Anteil an den Kosten, die Sie für Ihre Arztrechnungen selber übernehmen müssen. Doch dies schreckt viele ab und daher wählen sie eine tiefe Franchise. Oft wird auch behauptet, dass eine hohe Franchise nur für gesunde Menschen geeignet ist. Doch wenn Sie eine hohe Franchise wählen, bezahlen Sie deutlich tiefere Prämien und sie lohnt sich auch bei drei bis vier Arztbesuchen pro Jahr.
Unser Tipp!
Erhöhen Sie Ihre Franchise. Wie Sie aus dem Beispiel gesehen haben, profitieren Sie trotz mehreren Arztbesuchen von Einsparungen von 15 Prozent. Fällt kein Arztbesuch an, steigen Ihre Ersparnisse auf 40 Prozent. Bestellen Sie hier eine unverbindliche Offerte für die Ermittlung der besten Franchise.

Ein Rechenbeispiel

Am besten lassen sich die Einsparungen bei einer höheren Franchise an einem praktischen Beispiel erklären. Hans S. ist 28 Jahre alt, wohnhaft im Kanton Luzern und muss wegen eines Hautausschlages und später wegen einer Grippe zweimal zum Arzt. Dazu kommen ein jährlicher Check, eine Nachkontrolle und verschiedene Medikamente. Zusammen kosten die medizinischen Leistungen 1 000 Franken. Hier zeigen wir Ihnen auf, wie hoch die jährlichen Gesundheitskosten bei einer Franchise von 300 Franken und 2 500 Franken sind.
Franchise 300 Franken, keine Prämienerhöhung

Monatsprämie 12 x 220 Franken = 2'640 Franken
Anteil Franchise 300 Franken
Selbstbehalt (10 Prozent) 100 Franken

Total der Gesundheitskosten: 3'040 Franken
Franchise 2 500 Franken (40 Prozent Prämienreduktion)

Monatsprämie 12 x 132 Franken = 1'584 Franken
Anteil Franchise 1'000 Franken
Selbstbehalt (10 Prozent) 0 Franken, da die Franchise noch nicht aufgeraucht ist

Total Gesundheitskosten: 2'584 Franken
Einsparungen: 456 Franken

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Leistungen der Krankenkassen bei Schwangerschaft

Wenn Sie Nachwuchs planen oder dieser bereits unterwegs ist, stellen Sie sich auch Fragen im Zusammenhang mit der Schwangerschaft.

  1. Infos zur Mutterschaft, zur Kündigung und andere viel diskutieren Fragen
  2. Leistungen der Krankenkassen bei Mutterschaft
  3. Auszug aus dem Krankenversicherungsgesetz (KGV)- Art. 29 Mutterschaft

Infos zur Mutterschaft, zur Kündigung und andere viel diskutieren Fragen

Wer eine Familie plant, sollte sich schon frühzeitig über die Leistungen der Krankenversicherung bei Mutter- und Schwangerschaft erkundigen. Erfahren Sie hier, welche Leistungen von Grundversicherung vor, während und nach der Schwangerschaft übernommen werden.

Das Wichtigste in Kürze

schwangerschaftWährend der Schwangerschaft übernimmt Ihre obligatorische Grundversicherung die Kosten für routeneimässige Vorsorgeuntersuchungen sowie einen Kostenbeitrag für Kurse zur Geburtsvorbereitung. Die Geburt selbst wird auch von Ihrer Krankenkasse übernommen. Dabei haben Sie die Wahl, ob die Geburt im Spital oder bei Ihnen zu Hause stattfindet. Nach der Geburt Ihres Kindes übernimmt die Krankenkasse eine Nachkontrolle sowie einen Beitrag für eine Stillberatung. Zudem werden auch die Spitalaufenthaltskosten des gesunden Babys nach der Geburt übernommen.

Leistungen der Krankenkassen bei Mutterschaft

Während einer Schwangerschaft werden von Ihrer Kasse die Kosten für sieben Untersuchungen rückerstattet. Dazu gehört bei der ersten Konsultation eine klinische und vaginale Untersuchung und Beratung, eine Anamnese, eine Untersuchung auf Varizen und Beinödeme sowie eine Veranlassung der notwendigen Laboranalysen. Die darauf folgenden Untersuchungen umfassen die Kontrolle von Blutdruck, Gewicht, Urinstatus, Fundusstatus sowie das Abhören der fötalen Herztöne. Die notwendigen Laboruntersuchungen werden ebenfalls von Ihrer Kasse unternommen. Befinden Sie sich in einer Risikoschwangerschaft, werden diese Untersuchungen im Bedarfsfall wiederholt und eine Untersuchung mittels Kardiotokografie wird ebenfalls übernommen.
Verläuft Ihre Schwangerschaft normal, werden die Kosten für eine Ultraschalluntersuchung zwischen der 11. und 14 sowie zwischen der 20 und 23 Schwangerschaftswoche übernommen. Bei Risikoschwangerschaften können zusätzliche Ultraschalluntersuchungen angeordnet werden.
Bei Geburtsvorbereitungskursen, welche in Gruppen durchgeführt werden, entschädigt Sie die Krankenkasse mit einem Beitrag von 100 Franken.
Eine Fruchtwasseruntersuchung wird von der Krankenkasse nur übernommen, wenn ein Risiko von 1 zu 380 besteht, dass beim Kind eine ausschliesslich genetisch bedingte Erkrankung vorliegt.
Die Kosten für die Geburt Ihres Kindes wird bei Ihnen zu Hause sowie in einem anerkannten Spital Ihres Wohnkantons übernommen. Die Geburtshilfen werden ebenfalls übernommen.
Sech bis zehn Wochen nach der Geburt Ihres Kindes haben Sie das Anrecht auf eine Kontrolluntersuchung sowie drei Stillberatungen durch eine Hebamme oder durch ausgebildetes Fachpersonal.
Die Pflegekosten für ein gesundes neugeborenes Kind sowie dessen Spitalaufenthalt gehen zulasten der Krankenversicherung der Mutter und gelten somit als Mutterschaftsleistungen, die nicht der Kostenbeteiligung unterliegen. Bei gesundheitlichen Problemen des Neugeborenen gehen die Behandlungskosten zulasten der Krankenversicherung des Neugeborenen.

Auszug aus dem Krankenversicherungsgesetz (KGV)- Art. 29 Mutterschaft

  1. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt neben den Kosten für die gleichen Leistungen wie bei Krankheit die Kosten der besonderen Leistungen bei Mutterschaft.
  2. Diese Leistungen umfassen:
    1. die von Ärzten und Ärztinnen oder von Hebammen durchgeführten oder ärztlich angeordneten Kontrolluntersuchungen während und nach der Schwangerschaft;
    2. die Entbindung zu Hause, in einem Spital oder einem Geburtshaus sowie die Geburtshilfe durch Ärzte und Ärztinnen oder Hebammen;
    3. die notwendige Stillberatung;
    4. die Pflege und den Aufenthalt des gesunden Neugeborenen, solange es sich mit der Mutter im Spital aufhält.

Wann muss ich meine Krankenkasse kündigen?

Vergleichen Sie die Angebote der Krankenkasse miteinander, so ist es gut möglich, dass Sie bei anderen Kassen tiefere Prämien bezahlen als bei Ihrer jetzigen. Nutzen Sie diese Chance und wechseln Sie zu einer günstigeren Kasse. Doch Sie können nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt kündigen.Erfahren Sie alles wie und wann Sie kündigen können und was dabei speziell zu beachten ist. Sie finden auch eine ausführliche Liste mit Kündigungsfristen, wenn Sie eine Zusatzversicherung oder die Grundversicherung kündigen wollen.

  1. Kündigung der Grundversicherung
  2. Kündigung der Zusatzversicherung
  3. Kann mich eine Versicherung ablehnen?
  4. Besondere Kündigungsfrist bei der Bonusversicherung
  5. Kündigungsvorlagen Schweiz & Musterbrief Kündigung Krankenkasse

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Krankenkassenvergleich: Kündigung der Grundversicherung

Kündigungsfrist Krankenkassen

kuendigung
Standardmässig können Sie Ihre Versicherung auf den 31. Dezember kündigen. Damit diese Kündigung wirksam wird, muss das sie spätestens am 30. November respektive am letzten Arbeitstag im November per eingeschriebenem Brief bei Ihrer Krankenkasse eintreffen. Diese Kündigungsfrist gilt unabhängig davon, ob die neue Prämie tiefer, höher oder gleich ist.

Unter gewissen Umständen haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Krankenversicherung auf den 30. Juni zu kündigen. In diesem Fall muss die Kündigung spätestens am 31. März respektive dem letzen Arbeitstag im März per eingeschriebenem Brief bei Ihrer Krankenkasse eintreffen. Sie können Ihre Krankenkasse aber nur auf Mitte Jahr kündigen, wenn Sie als Erwachsener eine Franchise von maximal 300 Franken (Kinder 0 Franken) und eine Standard-Grundversichrung abgeschlossen haben. Alternative Versicherungsmodelle können auf per 30. Juni nicht gekündigt werden.

So kündigen Sie Ihre Grundversicherung

Ihre Krankenkasse ist dazu verpflichtet, Ihnen die Prämien für das neue Jahr spätestens zwei Monate vor dem Inkrafttreten zu melden und auf Sie auf Ihr Kündigungsrecht hinzuweisen. Wechseln Sie Ihre Krankenkasse per 31. Januar, muss die Kündigung spätestens am 30. November respektive dem letzen Arbeitstag im November per eingeschriebenem Brief bei der Krankenkasse eintreffen. Das Datum des Poststempels gilt hier nicht. Vergewissern Sie sich also, dass die Kündigung früh genug abgeschickt wird.

Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre Krankenkasse per 30. Juni zu wechseln. Hier muss die Kündigung, unter Berücksichtigung einer dreimonatigen Kündigungsfrist, am 31. März respektive am letzen Arbeitstag im März per eingeschriebenem Brief bei Ihrer Kasse eintreffen. Allerdings können Sie Ihre Krankenkasse auf Mitte Jahr nur kündigen, wenn Ihre Franchise maximal 300 Franken (Kinder 0 Franken) beträgt.

Erhöht Ihre Krankenkasse die Prämien trotzdem auf Mitte Jahr, haben Sie das Recht, den Vertrag bis Ende Mai zu kündigen und per 1. Juli zu einer andern Kasse zu wechseln.

Kündigung der Zusatzversicherung

Bei einer Prämienerhöhung gelten die Kündigungsfristen und –daten der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB). Bei unveränderter Prämie entnehmen Sie die Kündigungsfristen für Ihre Zusatzversicherung auf der Seite Kündigung.

Weitere Informationen zur Kündigung Ihrer Krankenkasse oder Zusatzversicherung finden Sie hier!

Wann kann ich meine Zusatzversicherungen kündigen?

Die Kündigungsfristen der Zusatzversicherungen sind unterschiedlich. Eine detalierte Auflistung der Kündigungsfristen finden Sie hier.

Kann ich für Grund- und Zusatzversicherung unterschiedliche Versicherer haben?

Ja, wenn Sie Ihre obligatorische Krankenpflegeversicherung kündigen möchten, aber die Zusatzversicherung behalten wollen, darf Ihr Versicherer die Zusatzversicherung nicht kündigen.

Kann mich eine Versicherung ablehnen?

Wenn Sie mit dem Angebot oder der Prämie Ihrer Kasse nicht zufrieden sind, können Sie die Krankenkasse auf gewisse Termine kündigen. Doch man hört immer wieder, dass Krankenkassen Kunden ablehnen. Doch dürfen die Kassen das?

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Kann eine Krankenkasse meine Aufnahme ablehnen?

Nein. Sofern es sich um eine obligatorische Grundversicherung handelt. Da diese Versicherung obligatorisch ist und die Leistungen bei allen Kassen gleich sind, sind diese verpflichtet, Sie ohne Vorbehalt und Wartefrist aufzunehmen.

Darf mich eine Krankenkasse bei einer Zusatzversicherung ablehnen?

Ja. Eine Zusatzversicherung wird auf freiwilliger Basis abgeschlossen – dies gilt für die Krankenkasse wie auch für den Versicherten. Die Krankenkasse darf bei gesundheitlichen Beschwerden Ihrerseits gewisse Vorbehalte anbringen und das Prämienrisiko nach Alter und Geschlecht verteilen. Eine Krankenkasse darf Ihnen den Zugang zu einer Zusatzversicherung ganz verweigern. Besonders bei der Aufnahme einer Zusatzversicherung während der Schwangerschaft kann Ihnen die Krankenkasse die Aufnahme grundlos verweigern. Hier müssen Sie in vielen Fällen eine Wartefrist von zwei Jahren gedulden.

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Besondere Kündigungsfrist bei der Bonusversicherung

Haben Sie bei Ihrer Krankenkasse eine Bonusversicherung abgeschlossen, können Sie diese erst nach fünf Jahren seit dem Abschluss auf das Kalenderjahr kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate. Kündigt Ihre Krankenkasse eine Prämienerhöhung an, verkürzt sich die Kündigungsfrist auf einen Monat. Die fünfjährige Vertragsdauer bleibt aber bestehen. Überlegen Sie sich daher gut, was für Versicherungen Sie abschliessen. Bleiben die Prämien unverändert, können Sie Ihre Zusatzversicherung trotzdem kündigen. Die genauen Kündigungsfristen zu den jeweiligen Krankenkassen finden Sie in der nachstehenden Tabelle:

Kündigungsfristen der Zusatzversicherungen, wenn keine Prämienerhöhung erfolgt ist:

KrankenkasseMindestvertragsdauerKündigung
Aerosana1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Agrisano1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Aquilana1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Assura5 Jahre6 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Atupri1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Avanex1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Concordia1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
CSS3 Jahre3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Eidgenössische1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Galenos 6 Monate3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Groupe Mutuel5 Jahre6 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Helsana1 Jahr6 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Hotelak.A.6 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Innova1 Jahr6 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Intras1 Jahr6 Monate, auf Ende Kalenderjahr
KK Malters1 Jahr6 Monate, auf Ende Kalenderjahr
KK Region Goms3 Jahre6 Monate, auf Ende Kalenderjahr
KK Cervino1 Jahr6 Monate, auf Ende Kalenderjahr
KLuG1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Kolping1-2 Jahr, je nach Produkt3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
KPT/CPT1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Moove Sympany1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
ÖKK1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Panorama1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Philos1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Progrés1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Provita1 Jahr1 Monat, auf Ende Kalenderjahr
Rhenusana1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Sanitas1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Sansan1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Sodalis1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Sumiswalder KK1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Supra5 Jahre6 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Swica1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Visana1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Sympany1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Wincare1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr
Xundheit1 Jahr3 Monate, auf Ende Kalenderjahr

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Brauche ich eine Zusatzversicherung?

Laut Krankenkassengesetz sind alle in der Schweiz lebenden Menschen dazu verpflichtet, eine obligatorische Grundversicherung abzuschliessen. Sie haben auch die Möglichkeit, ein alternatives Versicherungsmodell abzuschliessen, um Prämien zu sparen. Somit schliessen Sie jede Zusatzversicherung auf freiwilliger Basis ab.

Doch es ist sehr empfehlenswert, eine Zusatzversicherung abzuschliessen. Zwar erhöht sich dadurch Ihre Prämie, dafür erhalten Sie zusätzliche Leistungen, die von der Grundversicherung nicht gedeckt sind. Die Prämien, die Sie für die Zusatzversicherung ausgeben, können Sie ohne Probleme mit einer höheren Franchise bei der Grundversicherung einsparen. Hier finden Sie eine Übersicht, welche Leistungen durch die Grundversicherung gedeckt sind und von welchen Vorteilen Sie profitieren, wenn Sie eine Zusatzversicherung abschliessen.

Leistungen der Grundversicherung:


  • Ambulante Behandlung durch Ärzte und Chiropraktiker

  • Medikamente, welche von Ärzten und Chiropraktiker verordnet werden

  • Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung in Spitäler im Wohnkanton

  • Ausserkantonalen Aufenthalt in Kliniken in medizinischen Notfällen

  • Untersuchungen, Behandlungen und Pflegemassnahmen zu Hause und in Pflegeheimen

  • Massnahmen zur medizinischen Rehabilitation

  • Präventionsmassnahmen

  • Brillengläser oder Kontaktlinsen: bei Kinder bis 18 Jahre jährlich 200 Franken und bei Erwachsenen alle fünf Jahre 200 Franken

  • Angeordnete psychotherapeutische Behandlungen

  • Kostenübernahme bei Schwangerschaft


Die ausführlichen Leistungen der Grundversicherung finden Sie hier

Leistungen der Zusatzversicherung:


  • Freie Spitalwahl in der Schweiz

  • Freie Arztwahl im Spital (Behandlung meistens durch Ober- oder Chefarzt)

  • Zusätzlicher Komfort wie Ein- oder Zweizimmerbetten

  • Psychotherapeutische Behandlungen bei nicht ärztlichen Therapeuten

  • Zahnbehandlungen wie Korrektur der Zahnstellung oder Zahnfüllungen

  • Beiträge an Nichtpflichtmedikamente

  • Zusätzliche Beiträge an Brillen und Kontaktlinsen

  • Beiträge an Haushaltshilfen

  • Zusätzliche Leistungen an Erholungs- und Badekuren

  • Zusätzliche Beiträge an Transport- und Rettungskosten im In- und Ausland



Die ausführlichen Leistungen der Zusatzversicherung finden Sie hier.

Beachten Sie beim Abschluss einer Zusatzversicherung, was genau versichert ist. Oft kommt es vor, dass verschiedene Zusatzversicherungen die gleichen Leistungen abdecken.

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Warum steigen die Krankenkassenprämien?

Warum steigen die Prämien der Krankenversicherung?

Monitoring der Krankenversicherungs-Kostenentwicklung Veränderung gegenüber dem Vorjahr in

Dies ist wohl die meist gestellte Frage, wenn es um die Krankenversicherung geht. Praktisch jedes Jahr werden die Prämien für die Krankenkasse erhöht – und dabei handelt es sich nicht um kleine Erhöhungen, sondern um teilweise Prämienerhöhungen im zweistelligen Prozentbereich.

Monitoring der Krankenversicherungs-Kostenentwicklung-Leistungen pro Versicherten in Franken

Bereits für das nächste Jahr werden aufgrund der neuen Spitalfinanzierung Prämienerhöhung von bis zu fünf Prozent prophezeit. Erfahren Sie hier, warum die Kosten des Gesundheitswesens und somit die Prämien stetig steigen.

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Warum steigen die Kosten im Gesundheitswesen?

Das Gesundheitswesen in der Schweiz beschäftigt über 500 000 Angestellte und das Ganze spielt sich auf einem Markt ab, der 60 Milliarden schwer ist. Nur schon diese Dimension zu verstehen, sind schwer vorstellbar. Das heisst, dass zehn Prozent der Arbeitnehmer im Gesundheitswesen tätig sind, welche sich stets dafür einsetzen, für eine bessere Behandlung für die Patienten zusorgen und für den technischen Fortschritt und die Entwicklung neuer Medikamente. Alleine im Jahr 2008 stiegen diese Kosten um 5.4 Prozent.

Ein Grund, warum die Kosten im Gesundheitswesen so rasant ansteigen, ist der mangelnde Wettbewerb unter den Ärzten und Spitälern. Dies führt zu einem ungebremsten Kosten –und Mengenwachstum. Bei den Spitälern bestehen Überkapazitäten und die Ärzte verdienen Ihr Geld mit der Anzahl der Konsultationen. Wenn die Zahl der Arztpraxen in der Schweiz steigt, heisst das noch lange nicht, dass sich der Gesundheitszustand des Volkes verbessert.

Aber auch der steigende Konsum der Bevölkerung lässt die Kosten in die Höhe treiben. Das Angebot im Gesundheitswesen wird ständig ausgebaut und erweitert. Den Versicherten stehen immer mehr und komplexere Dienstleistungen zur Verfügung, die sie aber auch immer mehr nutzen. Dabei ist aber nicht immer jede Leistung, die genutzt wird, zweckmässig, wirksam, oder wirtschaftlich.

Wo fallen die Kosten und wo steigen sie?

Bei der obligatorischen Grundversicherung fallen mit Abstand die meisten Kosten an. Die Gesundheitskosten zwischen 1996 und 2007 stiegen um 47 Prozent. Die Kosten im gleichen Zeitraum bei der Grundversicherung hingegen stiegen auf überdimensionale 66 Prozent.

Von den gesamten Kosten der Grundversicherung fallen über fasst 50 Prozent bei den Spitälern an. Im Jahr 2006 wurde eine Kostensteigerung von 600 Millionen Franken im Bereich stationäre und ambulante Behandlung bei Spitälern festgestellt. Die Kosten für stationäre Behandlungen stiegen zwar durchschnittlich um 3.8 Prozent. Diese macht aber immer noch eine Kostensteigerung von 200 Millionen Franken aus. Der Bereich der ambulanten Versorgung in Spitälern verzeichnet mit Abstand das grösste Kostenwachstum. Die Zunahme im Jahr 2008 beläuft sich auf 12.7 Prozent respektive 400 Millionen Franken. Eine wichtige Rolle hier sind auch die Patienten. Sie lassen sich lieber notfallmässig im Spital behandeln, anstelle den Hausarzt aufzusuchen.

Die Verwaltungskosten im Gesundheitswesen hingegen sind im Vergleich mit den anderen Kosten eher tief. Mit den Verwaltungskosten werden Werbung, Sponsoring, Mutationen, Rechnungs- und Kostenkontrollen sowie Verhandlungen mit Ärzten und Spitälern bezahlt. Die Kosten hierfür betragen lediglich fünf Prozent. Im Vergleich zur SUVA sind diese Kosten sehr tief. Und die Invalidenversicherung sitzt hier auf einem Schuldenberg von einer Milliarde Franken.

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2Warum steigen die Prämien stärker als die Kosten?

Seit dem Jahr 2006 sind die Kosten des Gesundheitswesens und die Einnahmen der Prämien aus dem Gleichgewicht. Das heisst, ab diesem Zeitpunkt genügen die Prämien nicht mehr, um die Gesundheitskosten zu decken. Der überdurchschnittliche Prämienanstieg im 2010 ist auf eine kurzfristig orientiere Politik zurückzuführen, welche in den vergangenen Jahren politische Prämien durchgesetzt hat, die die Gesundheitskosten nicht decken.

Daraus resultiert, dass die zu tief festgesetzten Prämien hohe Verluste verursachten und dies zu mangelnden Reserven führten. Das Defizit im Jahr 2008 und 2009 beträgt rund 2.2 Milliarden Franken. Bis zum Jahr 2009 konnten die Krankenkasse die unzureichenden Prämien mit dem Abbau der Reserven decken. Daher sind im Jahr 2010 bei vielen Krankenkassen die Reserven unter das gesetzliche Minimum gesunken. Somit kann man die Defizite der Prämieneinnahmen nicht mehr mit den Reserven finanzieren. Natürlich müssen die zutief festgelegten Prämien und die daraus entstandenen Verluste wieder eingespielt werden. Dies wird auf den Prämienzahler mit einer satten Prämienerhöhung refinanziert. Das Aufstocken der Reserven, damit wenigstens die gesetzlichen erreicht werden, werden auch auf die Prämien abgewälzt.

Wie setzen sich die Prämien für 2016 zusammen?

Der Prämienanpassungsbedarf für 2016 beträgt im schweizerischen Durchschnitt 15.2 Prozent diese setzen sich aus folgenden drei Kostenfaktoren zusammen:

  • 3 Prozent für die Kostensteigerung im Jahr 2016, welche höher ausfiel als prognostiziert.
  • 5 Prozent für die prognostizierte Kostensteigerung für das Jahr 2016.
  • 7.2 Prozent für die Bildung von Reserven für das Jahr 2016 und die Rückstellungen für Leistungen aus dem Jahr 2014, welche erst 2015 abgerechnet werden.

Wie können die Kosten gedeckt werden?

Prämien sparen gleich Kosten sparen oder Kosten sparen gleich Prämien sparen. In Zukunft sollen die Prämien nicht mehr politisch, sondern versicherungstechnisch festgelegt werden. Dabei müssen die Prämien die steigenden Kosten der medizinischen Leistungen zu decken vermögen. Die Prämien müssen also den Kosten angepasst werden.

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Wann muss ich für die Krankenkasse Gesundheitsfragen beantworten?

Oft herrscht Unklarheit, wann Sie beim Abschluss einer Krankenversicherung Gesundheitsfragen für die Krankenkasse beantworten müssen und wann nicht. Lesen Sie hier, was wirklich Fakt ist_

Gesundheitsfragen der Krankenkasse beim Abschluss einer Grundversicherung

Schliessen Sie bei einer Krankenkasse die obligatorische Grundversicherung ab, müssen Sie keine Gesundheitsfragen beantworten. Denn jede Kasse muss Sie vorbehaltslos in die obligatorische Grundversicherung aufnehmen. Dabei spielt Ihr Geschlecht, Ihr Alter und Ihr Gesundheitszustand keine Rolle.

Gesundheitsfragen der Krankenkasse beim Abschluss einer Zusatzversicherung

Hier sieht es etwas anders aus. Bei Anträgen auf Zusatzversicherungen haben die Krankenkassen ein Recht, dass Sie Angaben zu Ihrer Gesundheit machen können. Die Kassen können nämlich bei Zusatzversicherungen zeitlich befristete oder unbefristete Vorbehalte anbringen, wenn sich beim Antragssteller hinsichtlich seiner Gesundheit um ein ungünstiges Risiko handelt. Dies bedeutet dann für Sie, dass keinen Anspruch auf Leistungen haben, bei denen ein Vorbehalt angebracht wurde. Die Kassen können auch nachträglich Vorbehalte anbringen, wenn sich herausstellt, dass Sie beim Abschluss einer Zusatzversicherung unvollständige oder unwahre Angaben gemacht haben.

Wie bin ich im Ausland versichert?

Die Schweiz ist ein ausgesprochen reisefreudiges Volk. Dazu gehören hoffentlich auch Sie. Denn nichts ist wohl schöner, als Bade- oder Skiferien zu machen, um dem hektischen Arbeitsalltag zu entfliehen. Doch auch in den schönsten Ferien können Sie krank werden oder einen Unfall haben. Erfahren Sie hier, wie Sie im Ausland versichert sind und was Sie beachten müssen – sei es für einen kurzen Urlaub oder für einen längeren Auslandaufenthalt.familiengespraech

Leistungen der obligatorischen Grundversicherung im Ausland

Die obligatorische Grundversicherung übernimmt nicht nur Leistungen im Inland, sondern auch im Ausland. Wenn Sie im Ausland erkranken, bezahlt die Grundversicherung eine notfallmässige Behandlung vor Ort. Das Krankenkassengesetz handelt es sich um einen Notfall, wenn der „Versicherte bei einem vorübergehenden Auslandaufenthalt einer medizinischen Behandlung bedürfen und einer Rückreise in die Schweiz nicht angemessen ist“. Diese Aussage ist allerdings sehr allgemein gehalten. Kontaktieren Sie daher bei einem Notfall im Ausland sofort Ihre Krankenkasse, um abzuklären, ob es sich wirklich um einen Notfall handelt und wie Sie weiter vorgehen müssen.

Ihre Grundversicherung übernimmt in einem Notfall im Ausland maximal den doppelten Betrag der Kosten, welcher für die gleiche Behandlung in der Schweiz entstehen würde. Fallen bei der notfallmässigen Behandlung Transportkosten an, bezahlt die Krankenkasse 50 Prozent dieser Kosten; maximal aber 500 Franken im Jahr. Die Transportkosten für eine medizinisch begründete Verlegung des Patienten von einem Spital in ein anders sind voll gedeckt.

Leider kann es auch vorkommen, dass Sie im Ausland einen Unfall erleiden. Diese Kosten werden von der Unfallversicherung übernommen. Wenn Sie mehr als acht Stunden die Woche bei einem Arbeitgeber arbeiten, sind Sie gegen Unfall durch diesen versichert. Wenn Sie weniger oder nichts arbeiten, müssen Sie eine Unfallversicherung bei Ihrer Krankenkasse abschliessen.

Zusatz- und Reiseversicherung von Vorteil

Für Sie ist es ein Vorteil, wenn Sie bei einem Auslandaufenthalt eine Zusatz-, Ferien- und Reiseversicherung abschliessen. Dies vor allem dann, wenn Sie Länder wie die USA, Australien, Japan, Kanada oder Neuseeland bereisen. Denn diese Staaten haben ein sehr teures Gesundheitssystem und die Deckung Ihrer Grundversicherung reicht hier nicht aus. Bei verschiedenen Zusatzversicherungen ist eine Ferien- und Reiseversicherung für eine beschränkte Zeit enthalten. Die Kassen können aber auch zusätzliche Prämien verlangen oder bei einer Halbprivat- oder Privatversicherung muss die Deckung unter Umständen auf „weltweit“ erhöht werden.

Versicherungskarte mitnehmen und profitieren

Nehmen Sie bei einem Auslandaufenthalt unbedingt Ihre Versicherungskarte mit, welche seit 2006 eingeführt wurde. Sie enthält wichtige administrative Daten wie Name, Adresse, Versicherer und Versicherungsnummer. Die meisten Schweizer Versicherungskarten sind auch europäische Versicherungskarten. Dies ist auf Ihrer Karte auf der Rückseite ersichtlich. Diese Karte berechtigt Sie als Inhaber, innerhalb der EU- und EFTA-Staaten, die gleichen medizinischen Leistungen zum selben Tarif zu beziehen, wie die Versicherten des jeweiligen Landes. Mit der Karte ermöglicht ein direktes Abrechnen mit Ihrer Kasse. Dies hat für Sie den Vorteil, dass Sie die medizinischen Leistungen im Ausland nicht bar oder mit einer Kreditkarte bezahlen müssen.

Bei einem Auslandaufenthalt von einem Jahr oder länger

Bei einem Auslandaufenthalt von einem Jahr oder länger

Bei einem Aufenthalt im Ausland von einem Jahr oder länger empfiehlt es sich, gegebenenfalls internationale Krankenversicherungen oder Versicherungslösungen im Aufenthaltsland zu prüfen. Hier finden Sie eine Liste mit internationalen Krankenversicherungen:

  • IHA-Produkte (International Health Insurance): Diese Produkte werden in der Schweiz von Supra, Group Mutuel und Visana vertrieben.
  • Intras, Kolping und Sanitas führen in Zusammenarbeit mit IHA das Produkt „Swiss Medical“. Informationen dazu erhalten Sie bei der ASN AG.
  • CIGNA International Expatriate Benefits: Sie bieten das Produkt Pass Global Healthcare für Einzelpersonen und deren Familie an. Für Unternehmen eignet sich das Produkt International Health Care Plan an. Dieses Produkt bieten auch die CSS und die AIG Europe an.
  • Swiss Insurance Partner SIP hat sich auf internationale Versicherungsprodukte spezialisiert.

Warten Sie mit der Kündigung Ihrer Zusatzversicherung, bis Sie eine Bestätigung einer vorbehaltslosen Aufnahme einer internationalen Versicherung vorliegt.

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Ferien- und Reiseversicherung abschliessen

Um hohe ungedeckte Kosten bei einem Auslandaufenthalt zu vermeiden, ist es sehr empfehlenswert, eine Reise- und Zusatzversicherung abzuschliessen. Diese können Sie bei Ihrer Krankenkasse abschliessen. Je nach Versicherung werden folgende Kosten von der Kasse übernommen:

  • Allfällige Mehrkosten für medizinische Behandlungen
  • Rücktransport in die Schweiz
  • Mehrkosten für die gewünschte Behandlung in privaten oder halbprivaten Abteilungen eines Spitals
  • Kosten für eine private Klinik

Viele Ferien- und Reiseversicherungen bieten neben den oben genannten Leistungen noch Erstattungen für Annullierungskosten oder bieten einen Rechtsschutz. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kasse, welche Leistungen enthalten sind, um doppelten Versicherungsschutz zu vermeiden.

Planen Sie einen Ferien oder einen längeren Auslandaufenthalt? Bestellen Sie hier eine unverbindliche Offerte und geniessen Sie den richtigen Versicherungsschutz für einen unbeschwerten Urlaub.

Ich bin neu in der Schweiz, wie vorgehen? – Tipps für Grenzgänger

Haben Sie Ihren Wohnsitz aus dem Ausland in die Schweiz verlegt? Damit Sie einen unbeschwerten Aufenthalt in der Schweiz geniessen, finden Sie hier wichtige Informationen über die schweizerische Krankenversicherung für Grenzgänger.

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Krankenkassenvergleich für Zuzüger bzw. Grenzgänger, welche Ihren zukünftigen Wohnsitz in der Schweiz haben

schweiz-einwanderungSobald Sie bei der Einwohnerkontrolle angemeldet sind, haben Sie drei Monate Zeit, um eine obligatorische Krankenversicherung abzuschliessen. Bei einer Anmeldung innerhalb dieser Frist sind Sie ab Datum der Wohnsitznahme versichert. Ab diesem Termin müssen Sie auch die Prämien rückwirkend bezahlen. Verpassen Sie den Termin, gilt der Versicherungsschutz erst ab Beitritt. Zudem wird für die verzögerte Anmeldung eine Gebühr erhoben.

Die Leistungen der Grundversicherungen sind bei allen Kassen gleich. Daher können Sie die Krankenkasse selber wählen. Entscheiden Sie sich für eine günstige Krankenkasse. Allfällige Zusatzversicherungen können Sie auch bei anderen Kassen abschliessen. Beim Abschluss einer Grundversicherung müssen Sie kein Versicherungsantrag ausfüllen. Dies wird erst mit dem Abschluss einer Zusatzversicherung nötig.

Krankenkasse für Grenzgänger in der Schweiz

Da die Schweiz kein Mitgliedstaat der EU ist, sollten sich Grenzgänger, dh. Menschen, die unter Anderem in Deutschland, Frankreich oder in Österreich leben aber in der Schweiz arbeiten, über die entspresprechenden Gesetze und Abkommen informieren. Grenzgänger müssen sich aber meistens über einen so genannten EU/EFTA-Tarif (Vivao Euroline, Helsana basic) absichern.
In einigen Fällen ist es aber auch möglich eine bestehende Krankenversicherung aus dem Heimatland mitzunehmen, wodurch die Befreiung von der Versicherungspflicht möglich gemacht werden kann.

Touristen und Gäste in der Schweiz

Machen Sie Urlaub in der Schweiz, prüfen Sie die Versicherungsleistungen Ihre Kasse für einen Auslandaufenthalt. In der Schweiz bieten verschiedene Versicherungsgesellschaften Gästeversicherungen an.

Praktikanten aus dem Ausland

Machen Sie eine Aus- oder Weiterbildung in der Schweiz, gelten für Sie besondere Bestimmungen. Diese gelten namentlich für Praktikanten, Schüler und Studenten. Sie können bei der zuständigen kantonalen Behörde ein Gesuch stellen, welches Sie von der obligatorischen Grundversicherung von maximal drei Jahren befreit. Die Befreiung der Grundversicherung ist allerdings nur möglich, wenn Sie für die gesamte Geltungsdauer der Befreiung über einen gleichwertigen Versicherungsschutz aus Ihrem Herkunftsland verfügen. Mit dem Gesuch müssen Sie Bestätigung Ihres Landes mit den erforderlichen Angaben beilegen.

Kann ich den Versicherer selber wählen?

Freie Wahl bei der Krankenkasse

Personen, die sich länger als drei Monate in der Schweiz aufhalten, sind dazu verpflichtet, eine Grundversicherung abzuschliessen. Dabei sind die Leistungen im Krankenkassengesetz klar geregelt und jede Kasse bietet die gleichen Leistungen an. Die Prämienhöhe kann aber trotzdem bei der Kasse verschieden sein. Daher haben Sie das Recht, die Krankenkasse für Ihre Grundversicherung selber zu wählen. Die einzige Bedingung ist, dass Sie die Grundversicherung gemäss Krankenkassengesetz bei einer anerkannten Krankenkasse abschliessen.

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Freie Wahl bei der Zusatzversicherung

Auch bei der freiwilligen Zusatzversicherung haben Sie das Recht, Ihre Krankenkasse selber zu wählen. Diese Versicherung ist aber nicht nur für Sie, sondern auch für den Versicherer freiwillig. Daher kann eine Kasse Ihre Aufnahme ohne Begründung ablehnen.

Grund- und Zusatzversicherung trennen

Die Grundversicherung können Sie bei jeder anerkannten Krankenkasse abschliessen. Hier empfiehlt es sich, die günstigste zu wählen, da die Leistungen bei allen Kassen gleich sind. Für Sie heisst dies aber nicht zwingend, dass Sie auch die Zusatzversicherungen bei der Kasse abschliessen möchte, wo Sie grundversichert sind. Somit können Sie eine Zusatzversicherung bei einer anderen Krankenkasse abschliessen.

In einem Fall haben Sie keine freie Wahl

In der Schweiz können Sie unter einer Bedingung den Versicherer nicht selber auswählen. Wenn die kantonalen Behörden feststellen, dass Sie keine oder nicht rechtzeitig eine obligatorische Grundversicherung abgeschlossen haben, können Sie die Krankenkasse nicht selber auswählen. Hier entscheiden die Behörden, bei welcher Kasse Sie eine Grundversicherung abschliessen. Dies ist allerdings nicht sehr empfehlenswert, da die Behörden unter Umständen nicht die günstigste Kasse wählt.

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Warum empfehlen Sie einen Berater?

Beim Abschluss einer Zusatzversicherung oder beim Wechsel einer Krankenkasse spielt der Kostenpunkt der Prämie eine grosse Rolle. Doch die Leistungen und Prämien miteinander zu vergleichen und dabei den Überblick zu behalten, fällt vielen Versicherten nicht immer leicht. Wer sich durch den Tarifdschungel kämpft, wird früher oder später das Handtuch werfen. Doch dass muss nicht sein. Krankenkassen-Berater zeigen Ihnen auf, wie Sie mit wenig Zeitaufwand die richtige Krankenkasse finden – dies mit optimalem Versicherungsschutz zu tiefen Prämien.

Nutzen Sie unsere Dienstleistungen

Wir bieten Ihnen einen Vergleichsrechner mit den aktuellen Prämienzahlen aller Krankenkassen an. Nutzen Sie diesen Rechner und berechnen Sie Ihre mögliche Einsparung: Krankenkassenrechner

Oder bestellen Sie eine unverbindliche Krankenkassenofferte, welche durch einen Krankenkassenberater erstellt wird, für die beste Versicherungsvariante:Beste Variante Offerte anfordern

Suchen Sie einen Berater auf

Sie wollen Prämien sparen und streben einen Versicherungswechsel an? Dann ist eine Krankenkassenberatung unumgänglich und notwendig. Zwar können Sie im Internet viele Versicherungen miteinander vergleichen. Doch natürlich verkauft sich jede Krankenkasse als die Beste, da Sie auf Kundensuche sind. Da können Sie bald einmal den Überblick verlieren. Vereinbaren Sie einen Termin mit einem unabhängigen und neutralen Krankenkassenberatern. Dieser kann Ihnen die Leistungen der einzelnen Kassen genau aufzeigen und diese Ihren Bedürfnissen anpassen. Mit dem langjährigen Wissen der Berater profitieren Sie auch von günstigeren Prämien.

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Wichtigste Links bzw. Downloads zum Thema Krankenkassen & Krankenkassenvergleich

Zusätzlich zu unseren Dienstleistungen wie die individuelle Beratung zur Krankenkasse und zum unverbindlichen Offertvergleich finden Sie auf dieser Seite nützliche Links zu offiziellen Webseiten und haben die Möglichkeit, verschiedene Dokumente wie Gesetze, Verordnungen oder Formulare kostenlos als PDF-Datei herunterzuladen.

Ausgleichskassen nach Kanton


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