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Aktuelle Nachrichten

Versicherungsbegriffe

AVB - Allgemeine Versicherungsbedingungen

In den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) werden die gültigen Bestimmungen der beiden Vertragsparteien geregelt. Sie sind somit ein wichtiger Bestandteil des Versicherungsvertrags. Damit der Inhalt der Allgemeinen Versicherungsbedingungen nicht frei gewählt werden kann, sind die Parteien an das Bundesgesetz über den Versicherungsbetrag (VVG) gebunden. Im VVG werden Bestimmungen geregelt, welche in den AGB gar nicht, nur teilweise oder überhaupt nicht zuungunsten des Versicherten geändert werden dürfen. Somit bietet das VVG einen umfassenden Schutz für den Versicherungsnehmer. Ausserdem werden die Allgemeinen Versicherungsbedingungen von der Aufsichtsbehörde, welche dem Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) unterliegt, geprüft. Dies bietet einen zusätzlichen Schutz zugunsten des Versicherungsnehmers. Da die AGB ein integrierter Bestandteils des Vertrages sind, müssen sie vorgängig oder spätestens vor der Einreichung des Versicherungsantrags dem Versicherten übergeben werden. Da die AGB meistens in einem separaten Dokument geregelt sind, werden dessen Empfang und Annahme durch den Versicherten im Antragsformular bestätigt.

ALT

Die Abkürzung ALT steht für Arzneimittelliste mit Tarif. Die ALT veröffentlich das Eidgenössische Departement des Innern (EDI). Im Internet wird die Liste vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Verfügung gestellt. Die Arzneimittelliste mit Tarif ALT umfasst die in der Magistralrezeptur verwendeten Wirk- und Hilfsstoffe sowie Präparate. Die Magistralrezeptur definiert, welche Arzneimittel nach einem ärztlichen Rezept in den Apotheken hergestellt werden. Die Liste wird stets vom BAG auf dem aktuellsten Stand gehalten und die Arzneimittelliste mit Tarif ist eine verbindliche und abschliessende Positivliste. Das heisst, die Krankenkassen vergüten nur die Präparate, welche auf der ALT aufgeführt sind.

Alters- und Hinterlassenenversicherung

Die Eidgenössische Alters- und Hinterlassenenversicherung, besser bekannt als AHV, wurde im Jahr 1948 eingeführt und wurde mehrmals revidiert. Letzes Mal wurde die 11. AHV-Revision im Jahr 2004 vom Schweizer Stimmvolk abgelehnt. Die AHV bildet zusammen mit der Invalidenversicherung (IV) die 1. Säule des schweizerischen Drei-Säulen-Prinzips.

Die 1. Säule dient zur Existenzsicherung. Wie einige wenige Versicherungen in der Schweiz ist auch die AHV eine obligatorische Versicherung für alle, die in der Schweiz wohnhaft sind oder hier arbeiten. Der Zweck der AHV ist es, Altersrentner eine Alters- und Hinterlassenenrente, Hilflosenentschädigungen sowie Hilfsmittel zu entrichten. Somit sind alle Versicherten und Hinterlassenen anspruchsberechtigt. Für Ausländer gelten besondere Bestimmungen.

Anlagevorschrift

Anlagevorschriften sind gesetzliche Bestimmungen, welche die Anlage (Kapital) der Personalvorsorgeeinrichtung und Lebensversicherungsgesellschaft nach den drei Kriterien Liquidität, Sicherheit und Rendite regeln. Werden die Bestimmungen nicht eingehalten, kann der Gesetzesgeber gewisse Anlagen verbieten.

Annahme

Bestätigt ein Antragssteller einer Lebensversicherung bei einer Gesellschaft mit der Annahme die im Antrag festgelegten Leistungen und Prämien, ist er daran gebunden. Die Leistungen und Prämien werden schriftlich in der Police festgehalten. Dabei spielen spätere Änderungen des Wohnorts, des Berufes oder Gesundheit keine Rolle.

Mit der Unterschrift bestätigt der Versicherungsnehmer, dass er mit den im Antrag festgelegten Leistungen und Prämien einverstanden ist und die damit verbundenen Bedingungen annimmt.

Annullierungskosten

Bei Annullierungskosten handelt es sich um die Kosten, welche bei einem Vertragsrücktritt entstehen. Diese Kosten sind vertraglich festgelegt.

Anreiz

Ein Anreiz definiert einen wirtschaftlichen Vorteil, welchen den Akteuren im Gesundheitswesen winkt, wenn sie sich richtig verhalten.

Antrag

Ein Antrag ist eine verbindliche Willenserklärung des Antragsstellers, der mit seinem Willen bekräftigt, einen Vertrag abzuschliessen, sodass für die Vertragsentstehung nur noch die zustimmende Gegenerklärung (Annahme) der anderen Partei benötigt wird.

Der Antrag des Versicherungsvertrages geht in der Regel vom Versicherungsinteressenten aus. Damit der Versicherungsvertrag nach den gesetzlichen Bestimmungen gültig ist, muss er alle wesentlichen Inhaltspunkte wie versicherter Gegenstand, versicherte Gefahr, Prämie, Versicherungsleistung, Beginn und Dauer sowie allenfalls weitere relevante Punkte enthalten. Bei der Antragsstellung wird ein Antragsschein verwendet, bei dem die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) integriert sind oder als separates Dokument verfasst werden. Ist das Letze der Fall, müssen die AVB vom Versicherer spätestens bei der Einreichung des Antrags übergeben worden sein, da ansonsten ist der Vertrag unverbindlich. Der Antragssteller bindet sich 14 Tage von der Absendung an den Vertrag. Ist eine ärztliche Untersuchung notwendig, beträgt die Frist vier Wochen. Erklärt der Antragssteller innert dieser Frist die Annahme, führt dies zu einem Vertragsabschluss. Trifft die Annahmeerklärung verspätet oder mit Änderungen beim Antragssteller ein, stellt dies ein neuer Antrag durch den Versicherer an den zukünftigen Versicherungsnehmer dar. Damit der Vertrag entsteht, muss dieser den Antragssteller annehmen.

Anzeigepflichtverletzung

Eine Anzeigepflichtverletzung besteht dann, wenn die anzeigepflichtige versicherte Person bei einem Abschluss einer Versicherung erhebliche Gefahrentatsachen, welche ihm bekannt sind, falsch oder nicht richtig mitgeteilt oder verschwiegen hat. Ein einem solchen Fall ist die Versicherungsgesellschaft nicht an den Versicherungsvertrag gebunden, wenn sie innerhalb von vier Wochen nach Kenntnisnahme der Anzeigepflicht vom Vertrag zurücktritt. Dies gilt auch, wenn die Angaben im Antrag von einer Drittperson gemacht wurden. Mit der Unterschrift bestätigt der Antragssteller, dass er alle Fragen wahrheitsgetreu beantwortet wurden.

Basis-Service-Stufen

Alle Leistungen, die von der obligatorischen Krankenversicherung im Spital, genauer die Allgemeine Abteilung, übernommen werden, bezeichnet man als Basis-Service-Stufen.

Beistand

Ein Beistand wird benötigt, wenn eine Person gewisse Rechtsgeschäfte tätigen möchte oder bei einer Vermögensverwaltung eine Hilfsperson benötigt wird. Dem verbeiständigten Person verbleibt indessen die volle Handlungsfähigkeit.

Benchmarking

Als Benchmarking bezeichnet man einen Prozess, bei dem wichtige Kennzahlen eines Unternehmens mit einem Konkurrenz-Unternehmen verglichen werden. Ziel ist es, das eigene Unternehmen mit den Besten der Besten zu vergleichen, um zu evaluieren, wo man im Markt steht.

Berufskrankheit

Als Berufskrankheit definiert man eine Krankheit, welche ausschliesslich oder zum grössten Teil durch die berufliche Tätigkeit verursacht wurde. Dazu gehört auch die Handhabung mit schädigenden Stoffen bei bestimmten Arbeiten. Die SUVA führt eine genaue Liste der Berufskrankheiten.

Beweislast

Wo das Gesetz es das Gesetz nicht anders bestimmt, hat derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Recht ableitet. ZGB Art. 8. Wer also Recht erhalten will, muss dies beweisen.

Bindungsfrist

Als Bindungsfrist versteht man die gesetzlich geregelte Bindungsdauer des Versicherungsnehmers an einen Antrag. In der Regel dauert die Bindungsfrist 14 Tag. Wird eine ärztliche Untersuchung notwendig, beträgt die Frist vier Wochen.

Bonus

Ein Bonus ist eine Überschussbeteiligung, bei dem im Bonussystem die Überschussanteile zur Erhöhung der Versicherungsleistung verwendet werden.

Bonusversicherung

Bei der Bonusversicherung geniesst der oder die Versicherte eines Prämienbonus, sofern sie im vergangenen Beobachtungsjahr keine Leistung in Anspruch genommen hat. Dies kommt bei der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht zur Anwendung.

Case Management

Das Case Management wird bei der integrierten Versorgung als Steuerungselement eingesetzt. Es fokussiert dabei auf einzelne, medizinisch sehr schwierige und kostenintensive Krankheitsfälle. Das Ziel des Case Management ist die Kontrolle der Kosten über den ganzen Verlauf, die Kontinuität der Behandlung und die Versorgungsqualität.

Compliance

Compliance kommt aus dem Englischen und kann mit Einverständnis übersetzt werden. Der Begriff umschreibt in der Medizin die Bereitschaft des Patienten zu einer Mitarbeit bei therapeutischen oder diagnostischen Massnahmen (Verordnungstreue).

Controlling

Controlling ist ein Begriff aus der Betriebswirtschaft und Unternehmensführung. In einem Unternehmen übernimmt eine interne oder externe Instanz das Controlling, das heisst, die Steuerungs-, Regelungs-, Leitungs- und Lenkungsfunktionen.

Courtage

Eine Courtage ist eine Entschädigung für einen Börsenmakler, welcher Wertpapiere an der Börse kauft oder verkauft. Die Courtagen sind heute nicht mehr einheitlich geregelt, da jede Bank bei ihrer Festlegung frei ist.

Dignität

Die Dignität stellt die Bewertung und Würdigung einer ärztlichen Leistung im medizinischen Bereich einer zusätzlichen Weiter- oder Fortbildung dar. Durch die Weiterbildung erhält man die Berechtigung zum Durchführen einer Therapie.

Disease Management

Das Disease Management ist ein Instrument in der integrierten Versorgung. Es steuert die Behandlungen von bestimmten und kostenintensiven Erkrankungen über den gesamten Verlauf unter Berücksichtigung von Prävention, Rehabilitation, Therapie und Spitex. Das Disease Management fokussiert sich im Gegensatz zum Case Management nicht einzelnen Patienten, sondern auf bestimmte Erkrankungen.

DRG - Diagnose Related Groups

DRG steht für Diagnose Related Groups (diagnosebezogene Fallgruppen). Bei DRG geht es um eine neue Abrechnungsform in Spitälern. Bei DRG wird der der Preis des Krankenhausaufenthalts nicht wie bisher über Abteilungs-, Fall- oder Tagespauschalen bestimmt, sondern über die Diagnose und die schwere des Falls. Ist eine Behandlung eines Patienten besonders personal- und kostenintensiv, fällt der Rechnungsbetrag umso höher aus.

Dual-fixe Finanzierung

Bei der Dual-fixe Finanzierung handelt es sich um ein Vergütungssystem, welches aus zwei Quellen finanziert wird – jedoch mit einem fixen Kostenteiler. Dabei übernimmt 50 Prozent der Kosten der Kanton und die anderen 50 Prozent werden vom Versicherer bezahlt.

Duale-Finanzierungsmodell

Das Duale-Finanzierungsmodell ist ein Vergütungssystem, dass aus zwei Quellen finanziert wird. Dieses System entspricht der heutigen Spitalfinanzierung, welches von den Versicherer und den Kantonen finanziert wird.

Einzelleistungstarif

Beim Einzelleistungstarif handelt es sich um ein System, bei dem einzelnen Leistungen mit Taxpunkten (Tarifstruktur) festgelegt werden und anschliessend mit dem jeweiligen Taxwert multipliziert werden. Nach Art. 43 des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) sorgt dafür, dass alle Tarifpartner die Tarifstruktur schweizerisch einheitlich regelt. Wird keine Einigung gefunden, regelte der Bundesrat als oberste Instanz die Tarifstruktur.

Erwerbsausfallversicherung

Eine Erwerbsausfallversicherung erbringt Leistungen bei Erwerbsunfähigkeit, welche durch Unfall, Krankheit oder ein Gebrechen der versicherten Person in Form von Renten, Kapital oder Prämienbefreiung. Je nach dem, welcher Grad die Erwerbsunfähigkeit der versicherten Person erleidet, wird der Versicherte voll oder teilweise von den Prämien befreit. Dabei bleiben die Leistungen der Versicherer voll erhalten. Ab wann die Leistungen in Kraft treten, hängt von der Wartefrist der Versicherungsgesellschaft ab. Der Versicherer erbringt die Leistungen, solange die Erwerbunfähigkeit anhält, endet spätestens aber mit dem Vertragsende. Die Prämienbefreiung wird nach der Erwerbstätigkeit am AHV-Alter bemessen. Daher endet in der Regel die die Prämienbefreiung bei Frauen im Alter von 62 und bei Männern im Alter von 65 Jahren.

Die Erwerbsausfallversicherung ist daher von grosser Bedeutung, dass sie bei einer Erwerbsunfähigkeit ein Ersatzkommen für den Versicherten gewähren. Die Höhe ist dabei abhängig vom Grad der Erwerbsunfähigkeit. Die Wartefrist, ab der die Versicherung leistungspflichtig wird, kann zwischen 30 Tagen und zwei Jahren frei gewählt werden. Man hat auch die Möglichkeit, eine Erwerbsausfall-Kapitalversicherung abzuschliessen. Hier wird die Leistung in einer einmaligen Kapitalzahlung erbracht.

Erwerbsunfahigkeit

Eine Erwerbsunfähigkeit liegt dann vor, wenn eine versicherte Person, wegen eines Gebrechens, Krankheit oder Unfalls der erlernte Beruf oder eine andere zumutbare Tätigkeit vorübergehend oder dauernd nicht mehr ausüben kann. Als zumutbar ist eine Tätigkeit dann, wenn die Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die bisherige Lebensstellung dem Versicherten entsprechen. Bei der Erwerbsausfallversicherung wird der Leistungsanspruch davon abhängig gemacht, wenn faktisch ein Einkommensausfall aus einer Erwerbsunfähigkeit vorliegt. Der Grad der Erwerbsunfähigkeit berechnet die Versicherung aus dem effektiven Einkommensausfall des Versicherten. Dabei wird das Einkommen, welches der Versicherte vor dem Eintritt der Erwerbsunfähigkeit erzielte, mit dem verglichen, welches der Versicherte nach dem Eintritt der Erwerbsunfähigkeit mit dem erlernten Beruf oder einer zumutbaren Tätigkeit erzielen könnte. Die prozentuale Differenz des Einkommens ergibt den Grad der Erwerbsunfähigkeit. Vor allem Unselbstständige müssen darauf achten, dass durch die entsprechenden Wartefristen bei Erwerbsausfall-Renten die Lohnzahlungspflicht und die der Beginn der Rentenzahlung optimal koordiniert werden.

EBM

Das EBM definiert die klare, vernünftige und gewissenhafte Anwendung von medizinischem Wissen, falls eine Entscheidung bei der Betreuung und der medizinischen Versorgung von individuellen Patienten getroffen werden muss.

Fallgruppensysteme

Das Fallgruppensystem dient dazu, mehrere Patienten oder stationäre Behandlungsfälle nach ökonomischen und medizinischen Kriterien in eine homogene Gruppe zusammenzufassen. Oft wird für das Fallgruppensystem auch der Begriff Patientenklassifizierungssystem (PCS) verwendet.

Fallpauschale

Bei der Fallpauschale erfolgt die Vergütung bei einem operativen Eingriff pauschal. Die Pauschale wird aus einem Kosten-Mittelwert festgelegt, basierend auf den Durchschnittskosten von allen möglichen Situationen der Prämienstruktur.

Franchise

Die Franchise ist die jährliche Kostenbeteilung der versicherten Person beim Bezug von medizinischen Leistungen. Die gesetzliche Mindestfranchise beträgt 300 Franken, kann aber individuell auf 500, 1’000, 1’500, 2’000 oder 2’500 Franken erhöht werden. Je höher man die Franchise wählt, desto grössere Prämienrabatte gewährt der Versicherer, da der Versicherte ein höheres Kostenrisiko trägt.

Gefahrengemeinschaft

Eine Gefahrengemeinschaft ist eine Gruppierung von Menschen, welche demselben Risiko ausgesetzt sind. Damit das Risiko gedeckt werden kann, schliessen sich diese Menschen zusammen, um vom Solidaritätsprinzip zu profitieren.

Gefahrentatsachen

Bei Gefahrentatsachen handelt es sich um Umstände oder Tatsachen, welche auf die Gefahr einen direkten Einfluss haben, und dessen Erfassung der Versicherung erlauben, die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Versicherungsfall ereignet, konkret für einzelne versicherte Personen abzuschätzen. Dabei unterscheidet man die objektive Gefahrentatsache (betreffen den versicherten Gegenstand), die subjektive Gefahrentatsache (betreffen den Versicherten direkt), die wandelbare Gefahrentatsache (lässt sich ändern) und die unwandelbare Gefahrentatsache (lässt sich nicht mehr ändern).

Generika

Bei Generika handelt es sich um ein Nachahmer-Medikament des Originals. Die Zusammensetzung, Dosierung, Menge und galenischer Form entspricht dabei dem Originalpräparat. Ein Generika darf allerdings erst angeboten werden, wenn das Patent des Originalpräparats abgelaufen ist. Die Kosten von Generika sind in der Regel um einiges tiefer als die der Originalpräparate, da kein Forschungsaufwand betrieben werden muss.

Gesamtberatung

Spricht man von einer Gesamtberatung der Lebensversicherung, muss dies den ganzen Bereich der Personenversicherung abdecken. Es genügt längst nicht mehr, „nur eine Lebensversicherung“ abzuschliessen. Denn das Ziel der Lebensversicherung ist es, finanzielle Probleme zulösen, welche durch Einkommensausfall bei vorübergehender Erwerbsunfähigkeit und beim Todesfall oder Rücktritt aus dem aktiven Berufsleben entstehen, zu lösen und die damit verbundenen Kosten zu decken. In der Schweiz geschieht dies mit dem 3-Säulen-Prinzip. Die 1. Säule ist die staatliche Vorsorge (AHV, IV, EL, EO), die 2. die berufliche Vorsorge (BVG) und die 3. die private Vorsorge (Lebensversicherung, Unfallversicherung). Da nicht alle drei Säulen für jede Person genau aufeinander abgestimmt sind, bedarf es einer genaue Analyse des bestehenden Versicherungsschutzes, die genaue Abklärung des Vorsorgebedarfs und die Ausarbeitung einer Lösung. Die Beratung einer Lebensversicherung ist unentgeltlich und daher sehr empfehlenswert.

Gesundheitsprüfung

Eine Gesundheitsprüfung wird dann nötig, wenn bei einem Antrag zur Lebensversicherung Invaliditäts- und/oder Todesfallrisiken zu übernehmen sind. Beim Normalrisiko wird die Jahresprämie für eine gesunde Person berechnet. Dazu müssen folgende Versicherungen erfüllt sein:

  • Guter Gesundheitszustand
  • Normale Berufstätigkeit
  • Normale Sportart
  • Normaler Aufenthaltsort

Wenn der gegenwärtige Zustand oder persönliche Bedingungen von diesen Normen abweicht, sind Folgen einer absolvierten Krankheiten zu erwarten, welche die Versicherung mit einem höheren Risiko einschätzen. Unter Umständen muss ein Prämienzuschlag (Erschwerung) bezahlt werden, um das höhere Risiko überhaupt übernehmen zu können. Je nach Versicherung und Eintrittsalter wird bis zu einer bestimmten Höhe der Versicherungssumme eine Befragung über die Gesundheitsverhältnisse der versicherten Person durchgeführt. Diese Fragen stellen einen wesentlichen Teil des Lebensversicherungsantrags dar und müssen daher wahrheitsgetreu ausgefüllt werden. Bei Erwerbsausfallrenten und höheren Versicherungssummen reichen die Gesundheitsangaben des Versicherten nicht mehr aus. Hier verlangt die Gesellschaft ein ärztliches Attest, unter Umständen auch mit zusätzlichen Untersuchungen. Dabei übernimmt der Versicherer die entstehenden Kosten für ein ärztliches Attest sowie übergeordnete Untersuchungen. Nach Abschluss der Untersuchung sendet der Arzt den Bericht an den ärztlichen Dienst der Direktion der betreffenden Gesellschaft. Der Antragssteller unterbindet den Untersuchungsarzt wie andere Ärzte und Spitäler gegenüber der Gesellschaft vor dem Arztgeheimnis. Die zuständigen Organe der Gesellschaften sind an die strengen Vorschriften des Arztgeheimnisses gebunden.

Globalbudget

Das Globalbudget bezeichnet die staatlich festgelegte Kostengrenze. Das KVG stellt zur Eindämmung der Kostenentwicklung ein ordentliches Steuerungsinstrument und ausserordentliche Massnahmen zur Verfügung. Der Kanton kann als ordentliches Instrument das Globalbudget im Spital- oder Pflegebereich einsetzen. Als ausserordentliche Massnahme sieht das KVG vor, dass die Krankenkasse beim Kanton die Einrichtung des Globalbudget beantragen kann.

Grobe Fahrlässigkeit (Grobfahrlässigkeit)

Eine Person handelt dann grobfahrlässig, wenn sie gegen die elementare Vorsichtspflicht verletzt, deren Beachtung sich jedem verständigen Menschen in der gleichen Lage aufdrängt. Falls durch Grobfahrlässigkeit ein Schadensfall eintritt, können die Versicherungsleistungen gekürzt werden.

Guideline

Eine Guideline sind Leitlinien zur Ausführung vereinbarten medizinischer Behandlungsabläufe und Interventionen.

Heimtaxe

Als Heimtaxe werden die Kosten bezeichnet, die bei einem Aufenthalt in einem Heim nicht von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen werden. Von der Heimtaxe spricht man auch von den Kosten, welche das Heim für den Aufenthalt, die Pflege und die Betreuung in Rechnung stellt.

Inkasso

Als Inkasso wird die gewerbliche Einziehung einer geschuldeten Geldleistung bezeichnet. Zahlt der Schuldner die geforderte Schuld nicht, wird die Angelegenheit in der Regel an ein Inkassobüro weitergeleitet.
Mit Inkasso meint man das gewerbliche Eintreiben einer noch offenen Forderung. In den meisten Fällen handelt es sich um einen Geldbetrag. Zahlt der säumige Kunde trotz Abmahnung die offene Forderung nicht, wird die Angelegenheit an ein Inkassobüro weitergeleitet. Dies ist oft die letzte Instanz vor der Eröffnung eines Betreibungsbegehrens.

Insolvenz

Insolvenz beizeichnet die Zahlungsunfähigkeit einer juristischen oder privaten Person, welche geschuldete Leistungen Mangels nötigen Zahlungsmitteln nicht zu zahlen vermag.

Integritätsentschädigung

Eine Integritätsentschädigung ist eine einmalige Geldleistung der Invalidenversicherung an einen Behinderten. Sie soll einen Ausgleich für Leid, körperliche Schmerzen, Beeinträchtigung des Lebensgenusses oder verminderte Lebensfreude bieten. Die Höhe der Integritätsentschädigung wird von der Invaliditätenversicherung aufgrund vom ärztlichen Attest bestimmt.

Invalidität

Invalidität ist nicht gleich Erwerbsunfähigkeit! Als Invalidität bezeichnet man eine dauernde Beeinträchtigung der teilweisen oder ganzen Gesundheit infolge Unfall oder Krankheit. Ein Erwerbsausfall muss nicht unbedingt in diesem Zusammenhang stehen. Die Lebensversicherung unterscheidet zwischen dauernder und vorübergehender Erwerbsunfähigkeit. Die Gesellschaften erbringen nur dann eine Leistung, wenn aus der Folge der Krankheit oder des Unfalls mit einer tatsächlichen Einkommensminderung resultiert, und der Versicherte den Beruf oder eine andere zumutbare Tätigkeit nicht mehr ausüben kann.

Kapitaldeckungsverfahren

Der Begriff stammt aus den Sozialversicherungen. Beim Kapitaldeckungsverfahren werden individuelle Beiträge auf einem Konto angesammelt und später mit Zinsen für individuelle Pensionen verwendet. Das Kapitaldeckungsverfahren wird bei der Finanzierung der beruflichen Vorsorge angewendet. Das Gegenteil ist das Umlageverfahren.

Karenzzeit

Die Karenzzeit ist die Zeit, während der Versicherer in einem Ereignisfall ab Vertragsbeginn keine Leistungen zu erbringen hat. Die Karenzzeit wird nur einmal fällig. Nämlich ab Vertragsbeginn für die vereinbarte Dauer. Die Karenzzeit darf nicht mit der Wartefrist verwechselt werden. Die Karenzzeit hat bei Lebensversicherungen kaum mehr eine Bedeutung.

Komplementärmedizin

Unter Komplementärmedizin versteht man die Anwendung von Alternativmedizin. Diese neuen und alten medizinischen Systeme beschäftigen sich mit unserer und fremder Kulturen, um sich dem ganzen Wesen des Menschen zu widmen.

Kontrahierungszwang

Beim Kontrahierungszwang ist der Versicherer nicht frei in der Gestaltung seiner Vertragsbeziehung zum Leistungserbringer. Dies aus dem Grund, weil der neue Leistungserbringer unter Berücksichtigung der Bestimmungen eines Tarifvertrags in der Grundversicherung tätig sein kann, darf dies der Versicherer nicht ablehnen.

Kostenerstattungsprinzip

Beim Kostenerstattungsprinzip stellt die Krankenkasse dem Versicherten die Leistungen nicht in natura dar, sondern der Versicherer kommt lediglich für dessen Kosten auf.

Kostenträger

Der Kostenträger ist diejenige Partei, welch die Kosten zutragen hat. Beispielsweise kann dies ein Krankenversicherer oder Unfallversicherer sein.

Kulanz

Als Kulanz bezeichnet man das Entgegenkommen eines Geschäftspartner beispielweise bei der Regulierung von Schäden. Die Kulanzleistung ist rechtlich nicht verbindlich, sondern erfolgt nach der Grundlage des Versicherungsvertrages.

Kumulation

Kumulation ist ein Anspruch einer Personenversicherung, welcher mit Ansprüchen aus anderen Versicherungen nebeneinander geltend gemacht werden können. Dabei ist ein Regress des Versicherers gegen den haftpflichtigen Dritten ausgeschlossen. Ein Teil der Kosten der Personenversicherung wird der Schadensversicherung zugewiesen, wo das Entschädigungsprinzip herrscht.

Leichte Fahrlässigkeit

Als leichte Fahrlässigkeit wird jene bezeichnet, die nicht einer Grobfahrlässigkeit entspricht. Bei der leichten Fahrlässigkeit dürfen die Versicherungsleistungen nicht gekürzt werden.

Leistungserbringer

Zu den Leistungserbringern gehören folgende Organisationen und Institutionen: Organisation und Personen wie Ärzte, Hebammen, Chiropraktiker oder Hebammen, welche Leistungen aus der obligatorischen Grundversicherung erbringen. Weiter gehören dazu Personen, die auf Anordnung oder im Auftrag von Ärzten Leistungen erbringen. Spitäler, Laboratorien, Pflegeheime, Heilbäder und Einrichtungen, welche der teilstationären Krankenpflege dienen, gehören auch zu den Leistungserbringern.

Leistungserfassung

Die Leistungserfassung dokumentiert die effektiv erbrachten Leistungen, welche als Basis der Kostenrechnung dienen.

Leistungsprimat

Vorsorgeeinrichtungen, welche auf dem Leistungsprimat aufgebaut sind, richten die Höhe der einzelnen Beiträge nach den vorgesehenen Leistungen aus. Daher werden die Leistungen im prozentualen Verhältnis des versicherten Lohns festgesetzt und weniger nach Versicherungskategorien in feste Beträge. Die Beiträge für die Leistungen werden individuell nach Tarifen unter Berücksichtigung des Alters des Versicherten berechnet. Leistungsprimatkassen kennen Nachzahlungen, Einkaufsgelder, Durchschnittsprämien oder Lohnerhöhungen, da sich die Leistungen in der Regel auf den letzen Lohn bemessen.

Mahnfrist

Die Mahnfrist ist der Zeitraum, in dem der Gläubiger dem Schuldner zur Bezahlung einer fälligen Forderung ansetzt.

Mahnung

Mit einer Mahnung fordert der Gläubiger den Schuldner auf, eine fällige Leistung in einer gesetzten Frist zu bezahlen.

monistische Finanzierung

Im Gegensatz zur monistischen Finanzierung steht die duale Finanzierung, welche aus zwei Quellen finanziert wird. Somit wird bei diesem Vergütungssystem nur aus einer einzigen Quelle bezahlt.

Moral Hazard

Bei einem Moral Hazard handelt es sich um eine Verhaltensänderung des Versicherungsnehmers nach Abschluss einer Versicherung. Dabei unterscheidet man zwischen einem Moral Hazard aufgrund einer direkten Verhaltensänderung (Patient geht öfters zum Arzt, weil er nun versichert ist) oder beim behandelnden Arzt (je besser man versichert ist, desto besser wird man behandelt).

Naturalleitungsprinzip

Beim Naturalleitungsprinzip stellt die Versicherung dem Versicherten die Leistung in natura zur Verfügung. Die versicherte Person nimmt die eine beschaffte oder organisatorische Leistung vom Versicherer ab. Das Prinzip wird bei der Unfallversicherung eingesetzt.

Nettoprämie

Die Nettoprämie ergibt sich vom Abzug des Kostenzuschlags der Bruttoprämie.

Netzwerke/Versorgungsnetze

Bei einem Versorgungsnetz schliessen sich die Leistungserbringer zusammen und können so die Leistungen und die Tätigkeiten besser und einfacher koordinieren. Das Versorgungsnetz deckt ein grosses Gebiet ab, welches von einfachen Qualitätszirkeln bis zu Gesundheitsversorgungsunternehmen reicht, dessen Angebot alle KVG-Leistungen beinhaltet, so auch der Spitalsektor.

Nichtpflichtleistung

Unter Nichtpflichtleistungen versteht man alle Leistungen, welch nicht vom Gesetz erfasst sind. Diese können Gegenstand einer Zusatzversicherung sein.

Patientenpfad

Der Patientenpfad beschreibt einen Ablauf der Behandlung eines definierten Leidens auf der Basis von Behandlungsleitlinien. Der Patientenpfad ist auf dem Baukastenprinzip aufgebaut und wird nach standardisierten Prozess-Elementen und Einzelleistung modular erstellt. Beim Patientenpfad ist ersichtlich, welche Therapie, Diagnostik, Angaben über die Patientenaufnahme sowie dessen Austritt beim Versicherten durchgeführt worden sind.

Personenschäden

Personenschäden sind Schäden, welche durch Tötung oder Verletzung eines Menschen verursachten materiellen Einbussen in Zusammenhang stehen.

Personenversicherung

Die Personenversicherungen decken Leistungen ab, welche bei Personen im Zusammenhang mit vorübergehender oder dauernder Erwerbsunfähigkeit, Tod oder Alter und Heilungskosten versichert sind (Krankenversicherung, Lebensversicherung, Unfallversicherung).

Pflegetaxe

Der Pflegetaxe wird auch der Begriff Heimtaxe gleich geschrieben. Sie erfasst die Pflegeleistungen im Heim, welche von der Grundversicherung übernommen werden. Mit der Pflegetaxe werden aber auch Kosten verstanden, welche vom Heim für Pflege und Leistung in Rechnung gestellt werden.

Pflichtleistung

Pflichtleistungen sind die Leistungen, welche vom Gesetz her übernommen werden. Sie sind im Krankenversicherungsgesetz Art. 24-31 geregelt.

Pfändung

Bei der Pfändung handelt es sich um eine amtliche Beschlagnahmung von einzelnen Vermögenswerten des Schuldners infolge eines Zahlungsbefehls, um den Anspruch des Gläubigers zu befriedigen.

Police

Die Police ist eine Urkunde, in der die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien (Versicherungsnehmer und – geber) ausgehandelt und geregelt werden. Sie dient gleichzeitig als Beweisstück für den Abschluss des vertraglichen Inhalts des Versicherungsvertrages. Eine Police fällt nicht unter die Wertpapiere, obwohl sie hinsichtlich der Kraftloserklärung einem Wertpapier gleichgestellt ist (VVG 13).

Positivlisten

Die Positivlisten werden für Analysen (ALT), Medikamente (SL) sowie Mittel und Gegenstände (MiGel) erstellt. Diese Listen sind für die Krankenkassen gesetzlich bindend. Die Listen werden dabei vom Bundesrat angeordnet und in enger Zusammenarbeit mit einer Fachkommission erstellt. Neben der Erstellung des Leistungskataloges ermöglicht die Zusammenarbeit die Entwicklung der Medizinwissenschaft sowie die Voraussetzung der Kostenübernahme der Versicherungsgesellschaften.

Projiziertes Altersguthaben

Unter dem projizierten Altersguthaben versteht man das hypothetische Altersguthaben der beruflichen Vorsorge im reglementarisch vorgesehenen Schlussalter. Der Gesamtbetrag setzt sich aus der bestehenden Altersgutschrift und Zinsen zusammen. Anhand dieses Betrages und dem Umwandlungssatz wird die BVG-Altersrente berechnet.

Provisorische Deckung

Eine provisorische Deckung liegt dann vor, wenn die Versicherungsgesellschaft dem Versicherten Versicherungsschutz gewährt, bevor der Versicherer die Annahme des gestellten Versicherungsantrags erklärt. Normalerweise wer Deckungsumfang gewährt, welcher im Antrag vereinbart ist. Die provisorische Deckung ist befristet und fällt mit der Annahme oder Ablehnung des Antrags durch den Versicherer dahin. Die vorläufige Deckung stellt einen selbstständigen Versicherungsvertrag dar, welcher an keine Form gebunden ist.

Prämie

Als Gegenleistung der Krankenkassen ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, eine Prämie in Form eines Gelbetrages zu bezahlen. Werden die Prämien nicht bezahlt, ist der Versicherungsschutz nicht mehr gewährleistet. Die die Höhe der Prämie ist von der Region und dem Alter abhängig. Kinder bis zum 18. Lebensjahr bezahlen tiefere Prämien als Erwachsene. Die Versicherer bieten ebenfalls tiefere Prämien für junge Erwachsene bis zum vollendeten 25. Lebensjahr an. Die Prämie wird in der Regel monatlich bezahlt.

Prämienbefreiung

Der Versicherte wird von der Prämienzahlungspflicht befreit, wenn er während der Versicherungsdauer arbeits- respektive erwerbsunfähig wird. Die Versicherung übernimmt während dieser Zeit die Prämienzahlung – gemessen am Grad der Erwerbsunfähigkeit des Versicherten. Dabei läuft die Versicherung unverändert weiter.

Prämiendepot (Prämienkonto)

Von einem Prämiendepot spricht man, wenn die Versicherungsgesellschaft ein spesenfreies und verzinsliches Konto für die Finanzierung der zukünftigen Spesen eines Lebensversicherungsantrags führt. Die Prämien werden bei entsprechender Fälligkeit abgebucht. Wenn das Depot zur Deckung der Prämien bis zum Ablauf der Prämienzahlungsdauer nicht ausreicht, muss das Depot erhöht werden oder die Prämienzahlung wieder aufgenommen werden. Das Gesetz regelt, dass der Saldo hie Höhe der zukünftigen Prämien nicht übersteigen darf. Man unterscheidet zwischen einem unwiderruflichen und widerruflichen Prämiendepot. Beim unwiderruflichen Prämiendepot kann ein höherer Zinssatz gewährt werden. Dafür können nur in bestimmten Fällen Rückzüge getätigt werden. Die Zinsen des unwiderruflichen Depots unterstehen nicht der Verrechnungssteuer. Der erwirtschaftete Zins muss bei der Steuererklärung als Einkommen und der Saldo als Vermögen deklariert werden. Beim widerruflichen Prämiendepot hat Inhaber die Möglichkeit, binnen Jahresfrist Rückzüge zu tätigen und das Depot zu kündigen. Der Zinssatz ist um einiges tiefer. Hier muss auf den Zins die Verrechnungssteuer abgezogen werden. Ansonsten gelten für die Besteuerung die gleichen Regeln wie beim unwiderruflichen Prämiendepot. Das Steueramt hat jederzeit die Möglichkeit, von der Versicherungsgesellschaft die Offenlegung aller Prämienkontoinhaber zu verlangen.

Prämienfreistellung

Mit der Prämienfreistellung der Versicherung wird die Versicherungssumme reduziert und sämtliche Zusatzversicherungen erlöschen. Technisch wird der im Zeitpunkt der Prämienfreistellung vorhandene Rücklaufwert als Einmaleinlage für eine Versicherung mit den vorhandenen technischen Daten verwendet. Aus dieser Berechnung resultiert die prämienfreie, reduzierte Versicherungssumme. Je nach Tarif wird erhält der Kunde diese Summe zum vereinbarten Zeitpunkt. Bei Beginn der Prämienfreistellung bezahlt der Versicherte keine Prämien mehr für seinen Vertrag. Die Prämienfreistellung wird entweder auf Kundenwunsch oder bei Nichtbezahlung der Prämie nach erfolgter Mahnung ausgelöst. Voraussetzung hierfür ist, dass die Versicherung rückkaufsfähig ist.

Prämienverbilligung

Wer als Versicherter in wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen, das heisst, eine gewisse Höhe des versteuerbaren Einkommens nicht erreicht, lebt, profitiert von der Prämienverbilligung. Ein Teil der Beiträge werden vom Bund an die Kantone weitergereicht. Der Kanton ist nun verpflichtet, die Höhe der Beiträge, die er vom Bund erhalten hat, um mindestens die die Hälfte aus eigenen Mitteln zu erhöhen.

Prämienzahler

Als Prämienzahler wird eine juristische oder private Person bezeichnet, welche der Versicherung die Prämie bezahlt. Normalerweise sind Prämienzahler und Versicherungsnehmer identisch.

Regress

Das Regressrecht kommt dann zur Anwendung, wenn zwei oder mehrere Personen, meistens aus verschiedenen Rechtsgründen, für denselben Schaden ersatzpflichtig werden. Dies kann eintreffen, wenn eine Drittperson der versicherten Person einen Schaden zufügt, für den die Versicherungsgesellschaft aufgrund des Versicherungsvertrags aufkommt. Dann stellt sich die Frage, unter welchen Voraussetzungen die Versicherung, soweit dem Geschädigten der Schaden worden ist, die geleistete Schadenszahlung von Verursacher zurückfordern kann. Das Regressrecht stützt sich auf OR 51 und VVG 72 (Subrogation). Hat der Schadensverursacher den Schaden schuldhaft aus unerlaubter Handlung beigeführt, kann der Versicherer das Regressrecht nach VVG 72 anwenden. Hat der Verursacher des Schadens gegenüber dem Geschädigten wie der Versicherer einzig aus Vertrag einzustehen, kann der Versicherer das Regressrecht nur im Fall einer Grobfahrlässigkeit (OR 51) anwenden. Bei der Personennummerversicherung ist das Regressrecht fremd. Hier kommt das Kumulationsprinzip zur Anwendung.

Reserven

Die Versicherungsgesellschaften sind nach Art. 78 des KVV dazu verpflichtet, gesetzliche Reserven zu bilden. Das Gesetz sieht vor, dass über eine Zeitdauer von zwei Jahren die Ausgaben und Einnahmen im Gleichgewicht bleiben. Daher müssen die Kassen über Sicherheits- und Schwankungsreserven verfügen. Hat die Versicherungsgesellschaft mehr als 250 000 Versicherungsnehmer, müssen 15 Prozent des Prämiensolls als Reserve gebildet werden. Bei weniger als 200 000 Versicherten beträgt die Quote 20 Prozent. Versicherer mit weniger als 50 000 Versicherten werden dazu gezwungen, eine Rückversicherung abzuschliessen.

Risiko

Als Risiko wird das mögliche Eintreffen eines bestimmten Ereignisses bezeichnet, welches einen Schaden verursacht oder ein Bedarf auslöst. Das Eintreten des Ereignisses muss dabei ungewiss und zufällig sein. Man unterscheidet zwischen dem objektiven und dem subjektiven Risiko. Von einem objektiven Risiko spricht man, wenn das Eintreffen des versicherten Ereignisses sowie die Höhe des Schadens vom Versicherungsnehmer nicht beeinflusst werden kann. Von einem subjektiven Risiko spricht man, wenn die Gefahr und der Umstand des Versicherungsnehmers besteht, das Eintreten eines Versicherungsfalles und dessen Schadenshöhe zu beeinflussen.

Risikoausgleich

Je nach Versicherungsleistung bestehen zwischen den Versicherungsgesellschaften grosse Unterschiede bei der Versicherungsstruktur. Diese vermag die Wahlfreiheit der Versicherten nicht auszugleichen. Der Risikoausgleich beruht auf einer objektiv festgelegten Risikostruktur. Dabei wird die durchschnittliche Bevölkerungsstruktur nach Geschlecht und Alter mit der dazupassenden Struktur der Versicherung verglichen. Hat eine Versicherung eine im Verhältnis günstige Risikostruktur, bezahlt diese einen Betrag an den Ausgleichsfonds, welche der Versicherung mit einer schlechteren Risikostruktur zugutekommt.

Risikoprüfung

Als Risikoprüfung bezeichnet man die Prüfung von deklarierten Risiken und zusätzlicher Erhebung von medizinischen Untersuchungen, um zu entscheiden, ob ein Antrag überhaupt zu normalen oder erschwerten Bedingungen angenommen werden kann. Die Bindungsfrist des Antragsstellers gibt dem Versicherer Zeit für diese Prüfung.

Risikostruktur

Die Risikostruktur einer Versicherung ist die Zusammenfassung aller Versicherten. Diese werden anhand von Indikatoren wie Geschlecht und Alter auf ein Erkrankungsrisiko eingestuft. Somit ergibt sich je nach Krankenkasse eine günstigere oder ungünstigere Risikostruktur. Die benachteiligten Versicherer profitieren vom Risikoausgleich, welche von den besser gestellten Kassen finanziert wird.

Rückstellungen

Rückstellung sind Reserven, welche geschaffen werden, um bereits vorhandenen Verpflichtungen, welche jedoch zum Zeitpunkt der Rechnungsablage noch nicht erfüllt sind, zu decken.

Schulmedizin

Schulmedizin wird synonym für Komplementärmedizin verwendet. Mehr Infos erhalten Sie unter Komplementärmedizin.

Sockelbeitrag

Der von Kanton zu leistende Beitrag an die Spitalbehandlungen von Zusatzversicherungen, welcher der Höhe des Kantonsbeitrags an Versicherte ohne Zusatzversicherung entspricht, wird als Sockelbeitrag bezeichnet.

Sondermassnahmen

Jede Vorsorgeeinrichtung verfügt über eine bestimmte jährliche Summe – die in der Regel ein Prozent der koordinierten Löhne aller Versicherten, welche Sparbeiträge zu entrichten haben – die sie bereitstellen muss. Die zur Verfügung gestellten Mittel sind Sondermassnahmen, um die Leistungen der Eintrittsgenerationen zu verbessern und die laufenden Altersrenten an die Teuerung anzupassen.

Sorgfaltspflicht

Unser Zivilrecht geht davon aus, dass jeder von seinen Mitmenschen ein bestimmtes Mass von Sorgsamkeit und Aufmerksamkeit erwarten darf. So ist jeder Versicherungsnehmer zur Sorgfalt verpflichtet. Die schuldhafte Verletzung von selbstverständlichen Schadenverhütungsregeln kann zu einer Herabsetzung der Versicherungsleistung führen. Richtet jemand einen Schaden an, weil er die durchschnittliche Sorgfalt nicht aufgewendet hat, so spricht man von einer Sorgfaltspflichtverletzung.

Spezialitätenliste (SL)

Bevor eine Firma ein Medikament in die Spezialitätenliste (SL) aufnehmen kann, muss sich das Medikament verschiedenen Medikamententests der Swissmedic unterziehen, um eine Zulassung zu erhalten. Die Spezialitätenliste ist eine Positivliste. Das heisst, dass die Medikamente, welche in der SL stehen, von der Krankenkasse vergütet werden müssen. Dies allerdings nur, wenn sie vom Arzt verschrieben werden.

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat ist das oberste Verwaltungsorgan bei der Stiftung. Er fällt die letzten Entscheide unter Berücksichtigung des Gesetztes und der Stiftungsurkunde. Er trägt im Gegenzug auch die volle Verantwortung der Stiftung, insbesondere für die Anlage des Stiftungsvermögens.

Tarif

Ein Tarif dient als Instrument für die Leistungsbemessung.
Als Tarif werden im Fachjargon die einzelnen Versicherungsarten bezeichnet. Umgangssprachlich bedeutet der Begriff Tarif aber auch die Zusammenfassung aller Prämien (Leben) – gegliedert nach Vertragsdauer, Eintrittsalter oder Endalter der einzelnen Versicherungsarten. Sie werden in einem Tarifbuch zusammengefasst.
Man unterscheidet dabei die dreiHaupttarife;

  • Zeittarif
  • Einzelleistungstarif (TARMED)
  • Pauschaltarif

Der Pauschaltarif wird heute vor allem bei der Abgeltung der Spitalaufenthalte eingesetzt.

Tarifschutz

Der Tarifschutz regelt, dass die Leistungserbringer die vereinbarten Tarife und Preise einhalten und keine weiteren Vergütungen berechnen dürfen.

Tarifvertrag

Beim Tarifvertrag handelt es sich um einen Vertrag zwischen Versicherern und Leistungserbringern. Das Übereinkommen regelt die Tarife und Preise, welche entweder vom Gesetz in bestimmten Fällen vorgegeben oder die zwischen den Vertragsparteien vereinbart sind. Die Vertragspartner setzen sich aus einzelnen oder mehreren Leistungserbringern oder deren Verbände zusammen.

TARMED

Als TARMED bezeichnet man den gesamtschweizerisch geltenden Einzelleistungstarif für die ambulante Arztleistung in der freien Praxis und im Spital. Die TARMED kategorisiert die ärztliche Technik in rund 4 600 Positionen. Dabei wird jede Leistungsposition in eine ärztliche (AL) und in eine technische Leistung (TL) unterteil. Dabei schreib jede Position eine bestimmte Arzt-Dignität vor.

Assistenz (gemäss TARMED)

Als Assistenz bei Operationen gilt gemäss TARMED folgendes: Der Operateur am Operationstisch ist verpflichtet, sich während der ganzen Dauer der Leistung die medizinisch notwendige sowie seine qualifizierte Leistung einzusetzen. Wird eine diagnostische und therapeutische Intervention durchgeführt, gelten sinnesgemäss dieselben Kriterien.

Konsultation (medizinische Interpretation TARMED)

Unter einer Konsultation versteht man alle ärztlichen Leistungen, welcher ein Arzt in seiner Praxis oder mit einfachen Hilfsmitteln unterwegs an einem Patienten erbring, welcher unter Beschwerden und Schmerzen leidet.

Die Konsultation nach TARMED beinhaltet folgende Elemente:

  • Begrüssung
  • Verabschiedung
  • Nicht tarifierte Besprechungen und Untersuchungen
  • Nicht tarifierte Verrichtungen
  • Begleitung und Übergabe an Hilfspersonal betreffend Administration
  • Technische und kurative Leistung
  • Medikamentenabgabe
  • Akteneinsicht und –eintragung betreffend der unmittelbarer Konsultation

Kostenneutralität (am Beispiel TARMED)

Unter Kostenneutralität versteht man, dass sich während der TARMED-Einführungsphase die Brutto-Kosten, welche von den KVG-Versicherer bezahlt werden, aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für die ärztliche Behandlung ambulant im Spital und in der freien Praxis pro Kopf und pro Zeiteinheit gegenüber dem festgesetzten Basisjahr nicht verändern dürfen.

Teuerungszulagen

Teuerungszulagen sind die Anpassung der laufenden Renten an die Teuerung. Sie sind für die Hinterlassenen- und Invalidenrenten nach BVG vorgeschrieben. Ob und in welchem Umfang die Teuerungszulagen für Altersrenten ausgesprochen werden, entscheidet der Stiftungsrat.

Tiers garant

Beim tiers garant schuldet der Versicherte dem Leistungserbringer ein Honorar und bezahlt ihn. Dabei vergütet der Versicherer die Kosten der versicherten Person.

Tiers payant

Die versicherte Person schuldet der Krankenkasse (Versicherer) das Honorar und bezahlt ihn direkt.

Umlageverfahren

Der Begriff Umlageverfahren stammt aus dem Bereich der Sozialversicherungen und wird vorwiegend bei der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) angewendet. Die laufenden Einnahmen werden zur Deckung respektive Finanzierung der laufenden Ausgaben verwendet. Das Kontra ist das Kapitaldeckungsverfahren, welches bei der beruflichen Vorsorge eingesetzt wird.

Validierung

Als Validierung gilt die Zuverlässigkeit, dass ein Prozess wissenschaftlich geprüft ist.

Verfügung

Eine Verfügung ist ein Mittel einer Person, um zu Lebzeiten und im Rahmen einer Dispositionsfreiheit selbst das Schicksal des künftigen Nachlasses zu regeln. Daher kann unter einer Verfügung ein Erbvertrag oder Testament verstanden werden. Die Verfügung erhält ihre Wirkung erst mit dem Tod der verfügenden Person.

Verrechnungssteuer

Die Verrechnungssteuer wird auf Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden 35 Prozent), Kapitalleistungen aus Versicherungen (acht Prozent) und Renten (15 Prozent) erhoben. Sie wird von der Bank oder vom Fiskus direkt an den Fiskus abgeliefert. Es ist empfehlenswert, die erhaltene Leistung in der Steuererklärung zu deklarieren, damit die erhobene Verrechnungssteuer zurückerstattet wird. Von diesem Prinzip wird bei den Versicherungsleistungen abgewichen. Der Abzug bei der Auszahlung einer Leistung erfolgt nur dann, wenn die Ausrichtung der Leistung gemäss ausdrücklicher Anweisung des Leistungsempfängers nicht der Eidgenössischen Steuerverwaltung gemeldet werden darf.

Versicherer

Der Versicherer ist die Versicherungsgesellschaft. Dies kann eine Aktiengesellschaft oder eine Genossenschaft sein. Sie ist der Vertragspartner des Versicherungsnehmers.

Versicherte Person - Versicherter

Allgemein: Die versicherte Person ist jene, deren Sachen Vermögen oder Personen Gegenstand des Versicherungsvertrages bildet. Diese Person ist auch anspruchsberechtigt. Synonym wird auch der Begriff Versicherte verwendet.

Personenversicherung: Bei der Personenversicherung gilt als versicherte Person, auf deren Leben die Versicherung ausgestellt ist oder bei Unfall oder Krankheit Leistungen vereinbart sind.

Versicherung

Die Versicherung ist der Vertragspartner des Versicherungsnehmers.

Versicherungsdauer

Die Versicherungsdauer ist die Zeitspanne, in der der Versicherungsschutz wirksam ist. In der Regel wird die Versicherungsdauer in mehrere Perioden eingeteilt. Es ist möglich, dass die Versicherungsdauer mit der Vertragsdauer zusammenfällt.

Versicherungsnehmer/in

Die Versicherungsnehmer/in oder der Versicherungsnehmer ist die Vertragspartei des Versicherers. Sie kann Einzel oder im Kollektiv auftreten.

Versicherungsschutz

Wann ein Versicherungsschutz besteht, ist in der entsprechenden Police festgehalten. Hier werden alle wichtigen Details festgehalten, welche entscheiden sein können, ob man selber für den Schaden aufkommen muss oder die Kosten von der Versicherung übernommen werden.

Der Versicherungsschutz legt fest, wie man gegen Gefahren und Risiken versichert ist und in welchem Umfang. Natürlich muss auch festgehalten werden, für welche Personen die versicherten Leistungen gelten. Die Dauer und der geografische Geltungsbereich des Versicherungsschutzes werden auch schriftlich festgehalten.

Der Versicherungsschutz endet nicht nur mit der Kündigung des Vertrages. Bezahlt der Versicherungsnehmer die Prämien nicht, können die Leistungen eingestellt werden und der Versicherungsschutz erlischt ganz oder teilweise.

Versicherungspolice

Die Versicherungspolice ist ein Vertrag, in dem die Rechte und Pflichten der Parteien geregelt sind. Sie dient als Beweis für den Vertragsinhalt. Darin wird festgehalten, wer die versicherte Person, der Begünstigter und der Versicherungsnehmer ist. Ebenfalls werden die versicherten Leistungen, Prämie, Vertragsdauer und die Gegenleistungen des Versicherungsnehmers festgehalten. Die Details sind in der Regel in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) festgehalten, welche einen wichtigen Bestandteil der Versicherungspolice bilden.

Vertragsbeginn

Als Vertragsbeginn wir der Zeitpunkt festgesetzt, in dem der Vertragsabschluss durch die Annahme eines verbindlichen Antrages herbeigeführt wird.

Vertragsdauer

Die Vertragsdauer ist die Zeitspanne vom Vertragsabschluss bis zur Beendigung des Vertrages.

gesetzlicher Vertreter

Als gesetzlicher Vertreter wird eine Person bezeichnet, welche für einer handlungsunfähigen Person nötige Handlungen vornehmen kann beziehungsweise darf.

Vorbehalt

Besonders bei Personenversicherungen kann ein erhöhtes Risiko wegen früherer Krankheit oder Unfall zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zu einem Vorbehalt führen. Dies bedeutet, dass für den Versicherten einen eingeschränkten Versicherungsschutz besteht. Möchte man diesen Vorbehalt umgehen, kann eine Mehrprämie vereinbart werden.

Vormund

Ein Vormund ist eine geeignete, amtlich bestellte Person, welche die gesetzliche Vertretung für entmündigte oder bevormundete Personen übernimmt.

Vorsorgefall

Ein Vorsorge- respektive Versicherungsfall liegt dann vor, wenn ein Tatbestand erfüllt ist, welcher grundsätzlich der Leistungspflicht des Versicherers beziehungsweise den Leistungsanspruch des Versicherten entspricht.

Wartefrist

Als Wartefrist wird die Zeit bezeichnet, welche zwischen dem Eintritt eines Versicherungsfalls und dem Beginn der Leistungspflicht des Versicherers liegt. Sie gilt bei Taggeldern der Lebensversicherung und bei Erwerbsausfallrenten. Die Wartefrist erlaubt eine Koordination mit anderen Versicherungen, welche das gleiche Risiko abdecken.

Wie kann ich als Pflegefachfrau eine ZSR-Nummer anfordern?

Um eine Zahlstellenregister-Nummer, kurz ZSR-Nummer, anzufordern, muss die betreffende Person nachweisen, dass sie die dafür notwendigen gesetzlichen Kriterien erfüllt. Dies prüft das ZSR-Ressort anhand der eingereichten Unterlagen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass das ZSR-Ressort nur die ZSR-Nummern vergibt. Die eigentliche Zulassung erteilt die zuständigen Behörden der Kantone. Die ZSR-Nummer kann unter folgender Adresse angefordert werden:

Santésuisse
Ressort ZSR
Morgartstrasse 17
Postfach 4241
6002 Luzern

Tel. DE +41 32 625 42 43
Tel. FR/IT +41 32 625 42 44
zsr@santesuisse.ch

WZW-Formel

Die WZW-Formel stellt sicher, dass die Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind (W=wirksam; Z=zweckmässig; W=wirtschaftlich). Laut KVG Art. 32 muss die Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen werden. Die Leistungen sollten vom Versicherer nur getragen werden, wenn alle drei Kriterien erfüllt sind.

Währungsparität

Die Währungsparität ist das offiziell festgelegte Währungsverhältnis einer Währung gegenüber einer anderen Währung.

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