Wenn Sie sich für eine günstigere Krankenkasse entscheiden, ist dies eine sehr gute Entscheidung um Prämien zu sparen. Doch es gibt noch eine bisher selten genutzte Möglichkeit, bares Geld zu sparen. Profitieren Sie vom Spartipp, in dem Sie Ihre Franchise optimieren. Sie können mit einer Franchise von 2 500 Franken bis zu 40 Prozent sparen.
Wenn Sie sich bei einer Krankenkasse anmelden, werden Sie nach der Höhe der Franchise gefragt. Das Minimum liegt bei 300 Franken und das Maximum bei 2 500 Franken. Die Franchise bezeichnet den Anteil an den Kosten, die Sie für Ihre Arztrechnungen selber übernehmen müssen. Doch dies schreckt viele ab und daher wählen sie eine tiefe Franchise. Oft wird auch behauptet, dass eine hohe Franchise nur für gesunde Menschen geeignet ist. Doch wenn Sie eine hohe Franchise wählen, bezahlen Sie deutlich tiefere Prämien und sie lohnt sich auch bei drei bis vier Arztbesuchen pro Jahr.

Am besten lassen sich die Einsparungen bei einer höheren Franchise an einem praktischen Beispiel erklären. Hans S. ist 28 Jahre alt, wohnhaft im Kanton Luzern und muss wegen eines Hautausschlages und später wegen einer Grippe zweimal zum Arzt. Dazu kommen ein jährlicher Check, eine Nachkontrolle und verschiedene Medikamente. Zusammen kosten die medizinischen Leistungen 1 000 Franken. Hier zeigen wir Ihnen auf, wie hoch die jährlichen Gesundheitskosten bei einer Franchise von 300 Franken und 2 500 Franken sind.
Franchise 300 Franken, keine Prämienerhöhung
Monatsprämie 12 x 220 Franken = 2'640 Franken
Anteil Franchise 300 Franken
Selbstbehalt (10 Prozent) 100 Franken
Total der Gesundheitskosten 3'040 Franken
Franchise 2 500 Franken (40 Prozent Prämienreduktion)
Monatsprämie 12 x 132 Franken = 1'584 Franken
Anteil Franchise 1'000 Franken
Selbstbehalt (10 Prozent) 0 Franken, da die Franchise noch nicht aufgeraucht ist
Total Gesundheitskosten 2'584 Franken
Einsparungen 456 Franken