Aquilana Krankenkasse

Mit Sitz in Baden entstand aus der Betriebskrankenkasse der ABB vor einigen Jahren die Aquilana und steht heute allen Menschen in der Schweiz offen. Beim Krankenkassenvergleich fällt bei der Kasse auf, dass die Krankenkasse seinen Versicherten einen besonderen Service anbietet, der rund um die Uhr erreichbar ist: „Aquilana Assistance 24 h“ bietet bereits in der Grundversicherung kostenlose ärztliche Beratung und zwar sowohl im Inland wie auch im Ausland! Auch mit CASAMED möchte die Aquilana seinen Versicherten helfen Prämien zu sparen. Bei diesem Produkt muss bei einer medizinischen Versorgung immer zuerst der Hausarzt konsultiert werden. Dieses eigenverantwortliche Vorgehen honoriert die Aquilana mit einer Prämienreduktion von bis zu 12%.

Das umfangreiche Paket „Krankenpflege PLUS“ ergänzt die Grundversicherung dort, wo noch Lücken bestehen – Mit äusserst günstigen Prämien für Kinder und Erwachsene. Dabei sind Beiträge

  1. an nicht kassenpflichtige Medikamente
  2. alternative Behandlungsmethoden
  3. gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen
  4. Ohrenkorrekturen
  5. Brillen
  6. Impfungen

inklusive.

Krankenpflege TOP“ unterstützt mit grosszügigen Leistungen bei der aktiven Gesundheitsvorsorge. Weitere Zusätze können nach Bedarf einzeln abgeschlossen werden: Spitalzusatz, Zahnpflege, Reise- und Risikoversicherung.

Aquilana: Prämien steigen zwischen 2 und 15 Prozent

Der Krankenversicherer Aquilana steigert seine Prämien in der klassischen Grundversicherung im Vergleich der Kantone um einen Prozentsatz zwischen 2% in Graubünden und 15% in Nidwalden. In den Kernregionen der Aquilana Aargau und Zürich geht es um Werte zwischen 5,5 und 8% nach oben. Aquilana erklärt die aktuellen Prämienanstiege mit Kostenanstiegen. So haben sich die Leistungskosten des Versicherers 2013 um 10,1% und damit überdurchschnittlich erhöht, heisst es. Möglich sind für Versicherte bei Aquilana wie bei anderen Versicherern Einsparungen durch alternative Grundversicherungsmodelle.

Meistens gibt es Infos zum klassischen Modell

Die Informationen zu den Prämienanstiegen, die zwischen zwei und 15% liegen, beziehen sich auf das klassische Modell der Grundversicherung, für das auch das Bundesamt für Gesundheit Durchschnittswerte für die Prämienanstiege in den Kantonen auflistet. Gemeint ist der Erwachsenentarif (ab 26 Jahren) mit freier Arztwahl und einer Mindestfranchise von 300 Franken. Einheitlich von diesem Modell auszugehen, macht die Prämienanstiege bei verschiedenen Krankenversicherungen in den verschiedenen Kantonen vergleichbarer.

Klar muss aber auch sein: Dass ein Krankenversicherer die Prämien im Vergleich mit einem anderen Versicherer beim klassischen Vergleichsmodell der Grundversicherung in höheren Mass ansteigen lässt, bedeutet nicht zwangsläufig, dass er die Prämie auch bei allen Varianten der Grundversicherung um einen höheren Betrag gesteigert hat. Vergleichen sollte man also beispielsweise auch absolute Prämien und Prämienanstiege bei Alternativen zum klassischen Modell wie beim Telemedizin- oder Hausarzt-Modell (HAM).

Prüfen, ob Anspruch auf Prämienverbilligung besteht

Aquilana hat im Bericht über Prämienanstiege auch nochmals auf die Möglichkeit der Prämienverbilligung hingewiesen. Die Regeln hierfür sind seit Anfang 2014 für die gesamte Schweiz einheitlich geregelt. 2013 wurden laut Bundesamt für Gesundheit „insgesamt rund 4,24 Milliarden Franken Prämienverbilligung ausgezahlt“, wobei der Bundesanteil bei 2,18 Milliarden Franken und damit bei 51,4 Prozent lag. 2012 gab es laut Bundesamt rund 2,3 Millionen Personen mit Prämienverbilligung, was 29% der Versicherten entsprochen hat. Als Versicherter sollte man prüfen, ob man selbst Anspruch auf eine Verbilligung hat. Und man sollte beispielsweise anhand eines Krankenkassenvergleichs prüfen, ob die eigene Versicherungslösung in der Grundversicherung noch die beste Wahl ist.

Aquilana Krankenversicherung – Schutz für Nichtschweizer aus der EU

Das Schweizer Bundesgesetz über die Krankenversicherung, kurz KVG, regelt die Versicherungspflicht der helvetischen Bürger. Der Abschluss entsprechender bilateraler Verträge mit der Europäischen Union ist unter der Bezeichnung Personen-Freizügigkeit bekannt geworden. Er brachte für die Aquilana die Möglichkeit, eine Schweizer Krankenversicherung nicht nur in der Schweiz, sondern auch in weiteren EU-Ländern anzubieten. Das gilt allerdings nur für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung OKP und bei versicherungspflichtigen Auslandsschweizern. Wenn ein helvetischer Bürger mit Wohnsitz im EU-Ausland diese Möglichkeit in Anspruch nehmen möchte, muss er allerdings mit gewissen Einschränkungen rechnen. Bestimmte Tarife und Franchisen sind ausserhalb der Schweiz nicht buchbar. Darüber hinaus ist eine Bankverbindung im Heimatland unbedingt erforderlich. Eine Schweizer Krankenversicherung ist ausserdem nur für Bürger ausgewählter EU-Länder vorgesehen.

Die angeschlossenen EU-Länder

Insgesamt sind acht EU-Länder durch relevante bilaterale Verträge mit der Schweiz verbunden. Dazu gehören die an die Schweiz angrenzenden Länder Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich. Für Grenzgänger aus den Nachbarländern besteht zudem das sogenannte Wahlrecht. EU-Ausländer, die zwar in der Schweiz erwerbstätig sind, aber dort nicht leben, haben freie Wahl: Sie können auf Wunsch eine Schweizer Krankenversicherung abschliessen oder sich in ihrem Heimatland versichern. Weitere Vertragsländer sind Grossbritannien, die Niederlande, Portugal und Spanien. Und wie sieht es für Schweizer aus? Schweizer Bürger, die ihren Wohnsitz in diesen Staaten haben, können sich ebenfalls in der Heimat versichern. Die Aquilana bietet allen Auslandsschweizern, die in den genannten Ländern leben und nach dem KVG versicherungspflichtig sind, die Möglichkeit der OKP an. Allerdings ist die Hausarztversicherung CASAMED in dieses Angebot nicht eingeschlossen. Auch die frei wählbaren Franchisen kommen für im Ausland lebende Kunden nicht in Betracht. Der Zahlungsverkehr in beide Richtungen wird grundsätzlich in Schweizer Franken abgewickelt, daher ist auch in diesen Fällen ein Konto im Land unabdingbar.

Leistungsaushilfe bei Aufenthalt in der Schweiz

Wer im europäischen Ausland einem gesetzlichen Versicherungssystem angehört und sich in der Schweiz aufhält, hat nach dem KVG Anspruch auf Leistungsaushilfe für medizinische Kosten. Das gilt für Bürger aus EU-Staaten, Island, Norwegen und Liechtenstein. Sie erhalten die gleichen Krankenpflegeleistungen wie in der Schweiz versicherte Patienten, wenn während ihres Aufenthalts im Land durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft medizinische Behandlungen erforderlich werden. Die sogenannte Gemeinsame Einrichtung der KVG, kurz GE KVG, übernimmt sämtliche Kosten und rechnet später mit der zuständigen Krankenversicherung im Ausland ab. Dies geschieht wiederum mit Hilfe der entsprechenden Verbindungsstelle im betroffenen Land.

Die Gesundheitsnews der Aquilana

Krankenkassen übernehmen die Kosten medizinischer Behandlungen. Das ist eine ihre Aufgaben. Aber es ist nicht die einzige. Ein weiterer grosser Bereich ist die Prävention, der die Krankenkassen beispielsweise mit Infomaterial zu Gesundheitsthemen nachkommen. Broschüren, Flyer und andere Medien helfen den Patienten bei der Prävention und beim Umgang mit Krankheiten. Die Krankenversicherung Aquilana bietet den Patienten solche Informationen beispielsweise im Rahmen ihrer News und Gesundheitsdossiers. Für Patienten ist so etwas vielleicht nicht das wichtigste Gütekriterium, wenn sie eine Krankenkasse beurteilen. Aber bei ähnlichen Leistungen zweier Krankenkassen-Angebote können solche Service-Dienstleistungen den Ausschlag geben, sich für oder gegen die eine oder andere Kasse zu entscheiden.

In ihren Gesundheitsnews hält die Aquilana für ihre Versicherte Informationen zu vielen aktuellen Gesundheitsthemen bereit. Tipps und Tricks zur Gewichtsreduktion findet man dort ebenso wie Hinweise zur Vorbeugung von Krankheiten durch adäquate sportliche Aktivität. Sport kann das Immunsystem stärken oder auch schwächen – wie man es richtig macht, sagt die Aquilana in ihren News. Der Versicherte erfährt, welche Folgen eine Bindehautentzündung haben kann, und wie man sie am besten vermeidet. Ausserdem bekommt der Versicherte Ratschläge für die Pflege und den Schutz der Haut in der kalten Jahreszeit. Es gibt zudem Informationen über die Wirkung von Soja auf den menschlichen Organismus und über die Mechanismen des Sättigungsgefühls. Hinweise zur richtigen Einnahme von Medikamenten finden sich in den Gesundheitsnews der Aquilana genauso wie Fakten zur Bedeutung von Vitamin D und der Pflege des Zahnfleisches.

Das Gesundheitsdossier der Aquilana

Noch ausführlichere Informationen zum Thema ‚Gesund sein und gesund bleiben‘ bekommt der Internetnutzer bei der Aquilana in der Rubrik ‚Gesundheitsdossier‘. Dort wird beispielsweise das Thema Kopfschmerzen eingehend behandelt. Der Leser erfährt hier etwa den Unterschied zwischen Migräne und Spannungskopfschmerz. Auch zum weiten Feld der Rückenleiden gibt es aufschlussreiche Informationen, ebenso wird die Volkskrankheit Rheuma umfassend dargestellt. Für die jüngeren Versicherten steht ein informativer Artikel zum Thema Empfängnisverhütung bereit. Die älteren Herren fühlen sich vielleicht eher durch das Sujet Prostatavergrösserung angesprochen. Für alle von Bedeutung ist hingegen das Patientenrecht, worüber hier ebenfalls gründlich referiert wird.

 

Unsere Angebote für Sie

Krankenkassenvergleich

Prämien vergleichen & Kassen-Modell wählen & Franchise optimieren & Sparen

ZUM RECHNER

Zusatzversicherungen

Finden Sie jetzt die besten Zusatzversicherung Angebote der Krankenkassen hier

HIER VERGLEICHEN

FAQ - Lexikon

Hier haben wir die häufigsten Fragen & Begriffe rund ums Thema Versicherungen für Sie erklärt

HIER KLICKEN

Krankenkassen Schweiz

Alle Schweizer Krankenkassen im Überblick und weiterführende Informationen

Krankenkasse finden