CSS Krankenkasse

Über 1.7 Millionen Kunden zählt die CSS Versicherung und gilt als der führende Familienversicherer der Schweiz. In der Grundversicherung der CSS Krankenkasse lassen sich durch verschiedene Optionen Prämien sparen. Mit dem Modell „Hausarztversicherung Profit“ wendet sich der Versicherte immer zuerst an den Hausarzt seiner Wahl. Die „Gesundheitspraxisversicherung HMO“ beschränkt die Wahl auf einen Hausarzt aus einem Ärztenetzwerk und mit dem Modell „FIRSTCALL“ wird vor einem allfälligen Arztbesuch ein Anruf im Gesundheitszentrum erwartet. Durch die Wahl einer dieser Optionen spart man in der Grundversicherung der CSS bis 25% auf die normale Prämie. Die CSS Grundversicherung lässt sich auch bei den Tochtergesellschaften Arcosana, Auxilia oder Intras abschliessen und mit Produkten der CSS ergänzen.

Zusatzversicherungen bei der CSS gibt es sehr viele. Jede denkbare Lebenssituation kann versichert werden und wie sich viele Dinge im Leben mit der Zeit verändern, passt sich auch die Versicherung den aktuellen Bedürfnissen an.

"myCSS": Das neue Kundenportal der CSS

Die Versicherungen und Krankenkassenvergleiche funktionieren immer mehr auch digital. Dazu gehören verschiedene nützliche Apps, die den Kunden offeriert werden oder so genannte „Self-Service Portale“.  Neben einigen Apps, welche die CSS zum Download bereitstellt, bietet sie ihren Kunden ab sofort auch ein Kunden-Login-Portal an: Mit „myCSS“ könnnen die Versicherten ihre Daten überall online abfragen und sich rund um die Uhr um Versicherungsangelegenheiten kümmern.

Die Apps der CSS

„Das Thema Digitalisierung ist in der Geschäftsleitung von Krankenversicherern topaktuell“ heisst es in der Studie „Fortschritte in der Digitalisierung des Kundenservices“ des Management-Consulting Unternehmens Solution Providers Schweiz. Auch der Versicherer CSS bietet seinen Kunden bereits digitale Hilfsmittel wie die App „medicine 2.0“ oder die Zahnputz-App an. Erstere besteht aus einem Gesundheitslexikon, in dem Krankheitsbilder und deren Ursachen und Symptome erklärt werden. Mit der Zahnputz-App können Kinder spielerisch das richtige Zähneputzen lernen.

„myCSS“: Versicherungsgeschäfte online erledigen

Die CSS hat das digitale Angebot nun erweitert: Auf „myCSS“ haben die Versicherten ab sofort rund um die Uhr Zugriff auf Ihre Daten und können zudem Versicherungsgeschäfte künftig über das Internet erledigen. Das Portal ist einfach aufgebaut: Die vier Rubriken bestehen aus „Persönliche Daten“, „Policen“, „Abrechnungen“ und „Kontakt und Hilfe“. Unter der ersten Rubrik können die persönlichen Daten jederzeit abgerufen und geändert werden. Unter „Policen“ befindet sich die aktuelle Police mit den einzelnen Leistungen. Dort können beispielsweise Fragen zu bestimmten Leistungsübernahmen geklärt werden. Unter der Rubrik „Abrechnungen“ können Rechnungen eingereicht und danach deren Status jederzeit überprüft werden. Über die letzte Rubrik „Kontakt und Hilfe“ können beispielsweise Anfragen direkt an Mitarbeiter der CSS gesendet werden.

Die Anmeldung für das neue Kundenportal erfolgt unter: my.css.ch/registrieren.

CSS: Auszeichnung „Fair Compensation“ für Lohngerechtigkeit

Der Lohnunterschied nach Geschlecht nimmt stetig ab. Trotzdem verdienen Frauen im Allgemeinen immer noch weniger als Männer. Nicht so bei der CSS-Gruppe: Der Versicherer erhielt nun von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) das Zertifikat «Fair Compensation» für Lohngerechtigkeit.

Frauen verdienen 18 Prozent weniger als Männer

Seit 1981 ist in der Bundesverfassung der Grundsatz verankert, dass Frauen und Männer Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit haben (BV Art. 8 Abs. 3). Dieser Grundsatz wurde 1996 im Gleichstellungsgesetz bestätigt (GlG Art. 3). Auch wenn beide Geschlechter Anspruch auf den einen gleichen Lohn haben, sieht die Realität in der Schweiz noch etwas anders aus: Gemäss dem Bundesamt für Statistik (bfs) ist der Lohnunterschied nach Geschlechtern seit 1994 zwar immer geringer geworden. Dies sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Sektor. Vergleicht man jedoch die Gehälter von Männern und Frauen, die die gleiche Ausbildung und die gleiche berufliche Stellung haben, verdienen Frauen immer noch weniger. Laut der aktuellsten Studie des bfs aus dem Jahr 2010 betrug der Lohnunterschied im privaten und öffentlichen Sektor zusammen genommen ganze 18.4 Prozent. Im privaten Sektor waren 37.6 Prozent (oder 677 Franken pro Monat) dieses Lohnunterschieds nicht erklärbar und folglich diskriminierend. Im öffentlichen Sektor (Bund), belief sich der diskriminierende Anteil auf 21.6 Prozent (oder 259 Franken pro Monat) des beobachteten Lohnunterschieds, heisst es weiter auf bfs.admin.ch. Immerhin hat sich der Lohnunterschied seit 1994 um 5.3 Prozent verringert.

Lohngerechtigkeit bei der CSS Gruppe

Zu dieser Abnahme tragen Unternehmen wie die CSS Gruppe bei. Bereits seit Jahren gilt für die Krankenversicherung CSS, dass sich die Saläre der Mitarbeitenden nicht am Geschlecht, sondern an persönlichen Qualifikationsmerkmalen, Funktion und Anforderungen der Tätigkeit orientieren, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Trotzdem wollte das Unternehmen nun sein Lohngefüge und -system nach anerkannten Kriterien prüfen lassen und allfällige Differenzen klären. Dabei wurde die gesamte Gruppe einbezogen. Das Ergebnis ist positiv: Die Zertifizierung konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

„Fair Compensation“: Neue Zertifizierung der SQS

Die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) bietet ein solches Prüfsystem erst seit kurzem an. Das Zertifikat trägt den Namen „Fair Compensation“ und wird an Unternehmen verliehen, die bestimmte Kriterien im Zusammenhang mit Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männer erfüllen. Dazu gehört, dass die Toleranzschwelle von 5 Prozent Lohnunterschied nicht überschritten wird. Untersucht werden von der SQS persönliche Kriterien der Mitarbeitenden wie Alter, Ausbildungs- und Dienstjahre, aber auch funktionsbezogene Merkmale wie das Anforderungsniveau der Stelle.  Gemäss entsprechender Untersuchung der SQS ergibt sich bei der CSS Gruppe innerhalb derselben Funktionsstufe eine Abweichung von lediglich 1,9 Prozent. Der Frauenanteil in den untersuchten Bereichen der CSS lag bei 61,75 Prozent. Gemäss Mitteilung der CSS hielt die SQS nach der Zertifizierung abschliessend fest, dass die Vergütungspraxis der CSS Gruppe nicht diskriminierend in Bezug auf das Geschlecht und die Lohngerechtigkeit gegeben sei.

Andreas Kägi, Leiter Human Resources Beratung der CSS, freut sich über das positive Resultat: «Das Zertifikat bestätigt, dass wir mit dem langjährigen, fundierten und konsequenten Einsatz für ein faires Lohnsystem auf dem richtigen Weg sind. Wir werden uns auch weiterhin für Optimierungen einsetzen», hält er fest.

CSS Kampagne „Ganz persönlich“ mit Gold-Auszeichnung

Der Versicherer CSS erhielt für seine Kampagne „Ganz persönlich“ einen goldenen Swiss EFFIE Awards in der Kategorie „Finanzdienstleistungen/Versicherungen“. Die Kampagne spielt mit Durchschnittswerten, die von realen Personen und Lebenssituationen kontrastiert werden. Die griffige und relevante Botschaft lautet: Für die CSS Versicherung gibt es keinen Durchschnitt, jeder Kunde wird als eigenständige Persönlichkeit mit individuellen Bedürfnissen ernst genommen, stellt die CSS ihre Kampagne in der Mitteilung zum Award vor.

Der von bsw leading swiss agencies initiierte Swiss EFFIE Award zeichnet Marketing-Kommunikationen aus, „die ausgewiesen wirkungsvoll, kreativ und effizient, bezogen auf ihr Kosten-Nutzen-Verhältnis und gesetzte Marketingziele“ sind. 2014 bewertete die Jury insgesamt 93 Kampagnen: Am Ende erhielten vier von ihnen Gold, neun Silber und drei Bronze.

CSS Kampagnenziele wurden klar übertroffen

„Mit einer relevant, differenzierenden, multimedialen Kampagne ist es der CSS gelungen, ihr Profil als kundennahe und leistungsstarke Krankenkasse zu stärken und sich deutlich von der Konkurrenz abzuheben. Der Geschäftsverlauf hat sich nachweislich positiv entwickelt und der Kundenbestand konnte stark ausgebaut werden.“ So begründet die 24-köpfige Jury des Swiss EFFIE Awards die Auszeichnung für die CSS-Kampagne. Der Versicherer ergänzt in seiner eigenen Medienmitteilung zum Award, dass „Ganz persönlich“ die Kommunikationsziele hinsichtlich Werbeerinnerung, Bekanntheit, Werbegefallen, Markenimage sowie Aktivierungskraft klar übertroffen habe.

Ute Dehn Christen, Leiterin Corporate Communications bei CSS, urteilt über die 2011 lancierte Kampagne, die von der CSS gemeinsam mit der Agentur Contexa und der Mediaagentur Mediaplus (beide: Bern) umgesetzt wurde: „Uns ist es mit der Kampagne ‚Ganz persönlich‘ gelungen, das Thema Krankenversicherung sympathisch und humorvoll zu vermitteln und zugleich unsere Kundennähe unter Beweis zu stellen.“ CSS ist in der Schweiz die Nummer 1 bei den Krankenversicherungen, heisst es auf Effie.ch. Der Versicherer erzielte 2013 Brutto-Prämieneinnahmen in Höhe von 5,248 Milliarden Franken (+2,1% gegenüber dem Vorjahr). Das Unternehmensergebnis lag bei 129,2 Millionen Franken (Vorjahr: 196,6 Millionen Franken).

Den EFFIE Award gibt es in der Schweiz seit 1985

Der EFFIE Award stammt ursprünglich aus den USA. Hier rief ihn die  American Marketing Association vor mehr als vierzig Jahren ins Leben. Heute wird er in über 40 Ländern vergeben, in der Schweiz seit 1985. Anders als andere Awards der Werbebranche bewertet er nicht nur die kreative Leistung bei einer Kampagne, sondern den Kampagnenerfolg „in Relation zu den vorher definierten Zielsetzungen, wie zum Beispiel Bekanntheitsgrad, Marktanteile oder Verkaufszahlen und ‚Effizienz’“, berichtet Effie.ch.

CSS News: Wandern macht nicht nur Spass

Wandern macht Spass und stärkt zugleich die Gesundheit. Der Krankenversicherer CSS nennt Wandern deshalb eine sanfte Belastung für den Körper, die die Muskeln stärkt und den Stoffwechsel ankurbelt. Das freut natürlich auch die Krankenversicherungen. Aus diesem Grund hat die Css dem Wandern jetzt gleich ein ganzes Dossier in ihrem aktuellen Css Magazin 2/2013 gewidmet. Hier geht es um Themen wie die schönsten Schweizer Wanderziele und Auswirkungen des Wanderns auf die Gesundheit; zudem gibt es Antworten auf wichtige Fragen rund ums Wandern sowie einen Erlebnisbericht über eine Bergwanderung auf einen 4000er.

Jede Menge Infos für Wanderer

Das Css Magazin ist das Kundenmagazin der Css Gruppe und lässt sich unter anderem kostenlos im Internet herunterladen. In der Ausgabe 2/2013 kommen Wanderer und angehende Wanderer voll auf ihre Kosten. Sie erfahren hier beispielsweise, dass wirklich gute Wanderschuhe eine „dampfende und rutschhemmende Sohle sowie ein wasserabweisendes und atmungsaktives Obermaterial“ besitzen sollten. Auch zum idealen Rucksack für die Wandertour gibt es Informationen. Für eine Tagestour reichen Rucksäcke mit einem Volumen von 25 bis 30 Litern. Wichtig sind „ein gut sitzender und bequemer Hüft- und allenfalls ein Brustgurt“, heisst es im Css Kundenmagazin. Als Inhalt des Rucksacks empfiehlt die Css unter anderem eine Regenhülle für den Rucksack, genügend Getränke und kohlenhydratreiche Nahrung, eine Kopfbedeckung sowie Sonnencreme und – vor allem bei Bergwanderungen – Dinge wie Ersatzkleidung und Regenschutz.

Top-Wanderrouten in der Schweiz

Wer in der Schweiz wandern möchte, erhält im Css Magazin wertvolle Inspiration. Das Magazin stellt die schönsten Schweizer Wanderziele vor, zu denen etwa die berühmte Rütliwiese gehört, daneben unter anderem die UNESCO Biosphäre „Entlebuch“ mit schroffen Bergen, Wildbächen und Alpweiden sowie die „Historische Wasserroute Nendaz“ mit etwa 100 Kilometern Wanderwegen, die im sonnenverwöhnten Nendaz an historischen Wasserkanälen entlangführen. Insgesamt gibt es in der Schweiz und in Liechtenstein 64 784 Kilometer Wanderwege, zitiert die Css die nationale Dachorganisation Schweizer Wanderwege. Zugleich macht die Krankenversicherung auf die Schweizer Wandernacht (Nacht vom 22. bis zum 23. Juni) mit zahlreichen fantasie- und stimmungsvollen Nachtwanderungen aufmerksam.

Falls es einmal Probleme gibt – Ferienversicherung

Wandern fördert die Gesundheit. Ganz ausschliessen kann man allerdings – wie bei jeder sportlichen Betätigung – nicht, dass es auch einmal zu Verletzungen kommt. Aus diesem Grund sollte man möglichst in einsameren Gegenden grundsätzlich nicht alleine wandern und mit einem Mobilfunk-Telefon ausgerüstet sein, auch wenn das Telefon – etwa aufgrund von mangelndem Netz – kein Garant für Hilfe im Notfall ist. Bei Notfällen auf Bergtouren rät Css, Ruhe zu bewahren. Kommt es innerhalb der Schweiz zu Problemen, lässt sich die Rega aus allen Schweizer Natelnetzen ohne Vorwahl über die Nummer 1414“ erreichen, berichtet die Css.

Um unangenehme finanzielle Folgen von Verletzungen und Notfallaktionen bei einer Wanderung abzuwehren, existieren Versicherungen wie die Css Ferien- und Reiseversicherung. Die CSS Versicherung lässt sich an individuelle Anforderungen anpassen; es gibt die Varianten Standard-, Midi- und Mini-Paket sowie die Varianten für Einzelpersonen, Paare und Familien mit Kindern. Die Ferien- und Reiseversicherung deckt etwa „weltweit alle Kosten für Arzt, Medikamente und Spitalaufenthalte, die nicht durch Ihre Kranken- und Unfallversicherung gedeckt sind“. Sie zahlt „Rettungsaktionen und Rücktransport nach Hause, weltweit und unlimitiert“, und sie übernimmt Kosten für Suchaktionen weltweit bis zu einem Maximalsumme von 20.000 Franken. Wanderspass, Gesundheitsförderung, Versicherungsschutz: ein Dreiklang, der sehr harmonisch klingt.

Krankenversicherung und Medikamente – Infos der CSS!

Zahlt die Krankenkasse im Ausland gekaufte Medikamente? Was ist eine off-label Nutzung von Medikamenten und am Kauf welcher Medikamente beteiligt sich die Krankenkasse nicht? Es gibt viele Fragen, die die Leistungen von Krankenkassen beim Medikamentenkauf betreffen. Die Krankenkasse „CSS“ hat in ihren FAQ einmal einige davon aufgezählt und auch gleich beantwortet.

Medikamente – was zahlt die CSS?

Die Obligatorische Grundversicherung zahlt zumindest anteilig diejenigen Medikamente, die vom Arzt verordnet worden sind und in der Spezialitätenliste (SL) oder der Arzneimittelliste mit Tarif (ALT) aufgeführt werden. Während man in der Spezialitätenliste „fertige Medikamente“ findet, enthält die ALT  Wirk- und Hilfsstoffe von Medikamenten, die anhand von Magistralrezepturen in Apotheken vor Ort hergestellt werden. Beide Listen kann man sich auf der Internetseite des Bundesamtes für Gesundheit ansehen. Die Versicherer verweigern die Zahlung allerdings auch bei Medikamenten, die laut SL oder ALT im Prinzip von der Grundversicherung (mit)finanziert werden, wenn sie off-label verwendet werden. Aber dazu später mehr.

Statt Originalpräparate kann die Apotheke auch Generika ausgeben, sofern der verschreibende Arzt nichts anderes fordert. Generika sind Medikamente, die bezogen auf Wirkstoff, Dosierung und Darreichungsform identisch mit einem Originalpräparat sind. Sie sind oftmals preisgünstiger als Originalpräparate, können aber erst in Umlauf gebracht werden, wenn der 15-jährige Patenschutz für das Originalmedikament abgelaufen ist. Der Schutz beginnt mit der Markteinführung. Bei Rechnungen für Medikamente zieht die CSS zunächst die Kostenbeteiligung des Versicherten ab; sie besteht aus der Franchise und dem Selbstbehalt. Oft liegt der Selbstbehalt bei zehn Prozent. Aber: „Bei Originalmedikamenten, die durch ein Generikum ersetzt werden können, kann der Selbstbehalt je nach Preisdifferenz 20% betragen“, schreibt die CSS.

Und was zahlt sie nicht?

Medikamente, die nicht auf einer der oben erwähnten Listen (SL oder ALT) aufgeführt werden, werden im Allgemeinen nicht von der Grundversicherung (mit)bezahlt, auch wenn die Medikamente von einem Arzt verordnet wurden. Aber auch die in der Liste aufgeführten Medikamente werden nicht in jedem Fall bezahlt. Bezahlt werden sie etwa dann nicht, wenn die Medikamente off-label genutzt werden. Das bedeutet: Die Krankenkasse beteiligt sich nur an den Kosten, wenn die Medikamente für das Anwendungsgebiet eingesetzt werden, für das sie von Swissmedic zugelassen wurden. Würde man also beispielsweise ein Medikament, das von Swissmedic (nur) als Kopfschmerzmittel zugelassen ist, gegen Krebs einsetzen, weil es Indizien gibt, das Arzneimittel könnte auch gegen Krebs helfen, zahlt die Krankenkasse NICHT.

Grundsätzlich nicht von der Grundversicherung bezahlt werden Medikamente auf der „Liste der pharmazeutischen Präparate mit spezieller Verwendung“. Zu diesen Medikamenten gehören etwa Multivitaminpräparate. Möchte man es noch etwas genauer haben, kann man sich die Liste auf www.lppv.ch ansehen. Im Ausland zahlt die CSS Medikamente in Notfällen, beispielsweise aber dann nicht, wenn ein Patient extra für eine Behandlung ins Ausland reist. Grundsätzlich gilt aber: Verordnet ein Schweizer Arzt einem Patienten ein Medikament, an dessen Kosten sich die Grundversicherung beteiligen muss, zahlt die CSS auch dann, wenn sich der Patient das Medikament im Ausland besorgt, weil es dort preisgünstiger ist.

CSS Zusatzversicherung – Zoom

„Zoom-Versicherung“ nennt sich eine medizinische Zusatzversicherung der CSS Versicherung für Menschen bis zu einem Alter von dreissig Jahren. Zoom übernimmt ganz oder teilweise die Kosten für eine Reihe ambulanter und stationärer Leistungen, bei denen die obligatorische Versicherung nicht oder möglicherweise nicht ausreichend greift. Zum Ende des Kalenderjahres, in dem der Versicherte das 30ste Lebensjahr erreicht, endet die Zoom-Versicherung automatisch. Die Höhe der Prämien orientiert sich bei ihr an den Tarifaltersgruppen „0. bis 18.“, „19. bis 25.“ und „26. bis 30.“ Altersjahr. Steigt ein Versicherter von einer in eine andere Tarifaltersgruppe auf, ändern sich auch die zu zahlenden Prämien.

Was bietet Zoom?

Die Zoom-Versicherung ist eine Zusatzversicherung, die dort greift, wo gesetzlich gesicherte Leistungen möglicherweise nicht ausreichen. Das bedeutet auch: Sie greift nicht bei Leistungen, die Schweizern laut Krankenversicherungsgesetz (KVG) und Unfallversicherungsgesetz (UVG) zustehen. Aber wann greift sie dann? Zwei Beispiele:

  1. Zoom zahlt für notwendige Brillen oder Kontaktlinsen 200 Franken pro Brille, bis der Versicherte das 18 Lebensjahr vollendet hat; danach gibt es alle drei Kalenderjahre 200 Franken für diesen Zweck.
  2. Zoom übernimmt 50% der Kosten für Zahnstellungskorrekturen, aber maximal 12.000 Franken für jeden Versicherten. Das gilt bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem der Versicherte sein 20. Lebensjahr erreicht.

Es gibt viele weitere Beispiele; so zahlt die Zoom-Versicherung unter Umständen Stillgeld pro Kind, Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung oder andere Zahnbehandlungen als Stellungskorrekturen, sofern sie nicht bereits über andere Versicherungen gedeckt sind. Oben genannte Beispiele zeigen aber, dass nicht nur die Prämienhöhe, sondern teils auch die Leistungen, abhängig vom Alter des Versicherten, variieren. Man sollte sich daher beim Wechsel in eine neue Tarifaltersgruppe nochmals ansehen, a) welche Prämien man nun zu zahlen hat und b) welche Leistungen man noch erhält. Bei der Prämienanpassung hat man ein Kündigungsrecht und sollte solch eine Gelegenheit nochmals nutzen, um diverse Versicherungsangebote miteinander zu vergleichen.

Was die Zoom-Versicherung nicht bietet

Im Allgemeinen zahlt die Zoom-Versicherung keine wissenschaftlich nicht anerkannten oder von Ärzten nicht angeordneten Behandlungen. Sie ist also keine Versicherung, mit der die Behandlung einer bisher nicht anerkannten Alternativmedizin finanziert wird. Die Versicherung greift beispielsweise auch bei Entwöhnungskuren nicht und in einigen weiteren Fällen. Schliesslich ist die Zoom-Versicherung auch keine, bei der es keinerlei Franchisebeträge gibt. Die Höhe dieser Beträge wird in der Police aufgeführt; besteht dort keine abweichende Regelung, liegen sie bei zehn Prozent. Ausnahmen sind „summenmässig begrenzte Leistungen sowie Leistungen für Spitalaufenthalte“, bei denen der Versicherte keinen Eigenanteil an den Kosten leisten muss.

Wie immer gilt für potenzielle Versicherte: Verzichten Sie nicht auf einen Blick in die konkreten Versicherungsbedingungen und vergleichen Sie verschiedene Angebote der Krankenkassen, bevor Sie sich entscheiden.

Die Stiftung der Krankenversicherung CSS

Die CSS Gruppe mit den Gesellschaften CSS, INTRAS, Arcosana und Auxilia bietet ihren Kunden Versicherungen im Bereich Krankheit und Unfall an. Eine Grundversicherung der Gesundheit ist ebenso im Programm vorhanden wie eine Taggeldversicherung und verschiedene Krankenzusatzversicherungen. Die CSS möchte aber noch mehr für die Gesellschaft tun und engagiert sich deshalb im sozialen Bereich mit ihrer CSS Stiftung. Im Rahmen dieser Stiftung werden soziale Massnahmen auf dem Feld der Krankenversicherung und der Unfallversicherung gefördert. Für manchen Kunden mag das soziale Engagement der CSS Gruppe eine entscheidende Rolle bei der Wahl seiner Krankenkasse spielen. Schliesslich ist nicht für jeden Bürger nur die günstigste Prämie ausschlaggebend. Auch das soziale Gewissen ist für viele Schweizer von grosser Bedeutung.

Der CSS Stiftungspreis

Der Stiftungspreis wurde zum ersten Mal im Jahre 1987 an die Pfadibewegung Schweiz verliehen, seit dem wird er jährlich ausgelobt. Gegründet wurde die CSS Stiftung, als die Versicherung die Marke von einer Million Mitgliedern überschritt. Das Kapital beträgt dazu passend eine Million Franken. Die Unterstützung durch die Stiftung kommt wohltätigen Einrichtungen und sozialen Projekten zugute. Der jährlich ausgelobte Preis wird für aussergewöhnlichen Einsatz verliehen, der den Menschen im Bereich Krankheit, Unfall, Mutterschaft und im Falle besonderer sozialer Härte dient.

Die Preisträger

Seit 1987 wurde der Stiftungspreis bereits an zahlreiche verdiente Organisationen verliehen. Der Verband für den Behindertensport war ebenso dabei wie der Verein Kind und Krankenhaus. Im Jahre 1995 wurde das Projekt ‚Solidarität in der Krankenversicherung‘ ausgezeichnet. Aber auch Projekte, die sich in den Dienst der Prävention bestimmter Krankheiten gestellt haben, sind für preiswürdig befunden worden. Ebenso ein Preisträger ist die ‚Schweizerische Gesellschaft für Biomedizinische Ethik‘. Im Jahr 2002 wurde der Preis an den Verein ASADE verliehen, der sich für Erwachsene einsetzt, die als Kind sexuell missbraucht wurden. Ein weiterer Preisträger aus der Vergangenheit war die Organisation ‚Angst- und Panikhilfe Schweiz‘. Der Verein ‚Verdingkinder suchen ihre Spur‘ wurde im Jahr 2005 ausgezeichnet. Die Rollstuhltaxi-Genossenschaft Luzern wurde ebenso mit einem Preis bedacht wie die ‚Fachstelle Frauenhandel & Frauenmigration‘ und die Stiftung ‚Zugang für alle‘. All diesen gemeinnützigen Vereinigungen und vielen anderen mehr hat die CSS Stiftung mit ihrem Preis in der Vergangenheit helfend unter die Arme gegriffen.

Neuer Webauftritt der CSS

In Zusammenarbeit mit Unic präsentiert die CSS die neue Website des Krankenversicherers. Im Zentrum des neuen Webauftritts soll die individuelle Ansprache der Versicherten stehen. In diesem Zusammenhang stehen dem Versicherten Leistungsberater zur Verfügung, welche nicht nur kompetent zu den Versicherungsleistungen Auskunft erteilen können, sondern einen Service anbieten, wie es sich für eine moderne Internet-Seite gehört. Die Webseite erkennt anhand des Nutzerverhaltens welches die beliebtesten Themen und die am meisten gesuchten Dienstleistungen sind und stellen diese dem Interessierten prominent zur Verfügung. Die Website ist also in der Lage, das Informationsangebot zu personalisieren und die entsprechenden Inhalte anzuzeigen. Dazu gehört beispielsweise, dass die Herkunft des Besuchers mittels IP-Adresse erkannt wird und die entsprechend nächste Geschäftsstelle angezeigt wird.

Die CSS verspricht sich mit dem neuen Internetauftritt Markenbotschaften des Unternehmens qualitativ und hochwertig zu wiederspiegeln und diese zu individualisieren.

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