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Babyschwimmen: Zusatzversicherungen beteiligen sich an Kosten

Babyschwimmen hat viele gute Eigenschaften: Es wirkt kräftigend auf die Muskulatur des Babys, fördert dessen Beweglichkeit und regt sein Herz-Kreislauf-System an. Darüber hinaus kann das Baby nach dem Babyschwimmen oft länger und besser schlafen. Das schreibt der Versicherer SWICA auf seiner Internetseite zum Thema. Junge Eltern sollten deshalb darüber nachdenken, ob sie nicht gemeinsam mit ihrem Neugeborenen einen Babyschwimmkurs besuchen. Bei einer passenden Zusatzversicherung können sie auch mit finanzieller Unterstützung durch ihre Krankenversicherer rechnen.

Fakten zum Thema Babyschwimmen

Bei ganz jungen Babys lässt sich noch der sogenannte Tauchreflex beobachten. Sobald die Babys ins Wasser tauchen, öffnen sie automatisch die Augen und halten die Luft an. Babyschwimmen beginnt allerdings oftmals erst, wenn dieser natürliche Reflex bereits verschwunden ist. Doch darauf kommt es eigentlich gar nicht an. Schliesslich geht es beim Babyschwimmen nicht darum, Babys möglichst früh möglichst gutes Schwimmen und Tauchen beizubringen. Vielmehr geht es um Spass für Eltern und Kind sowie um die oben genannten gesundheitlichen Vorteile fürs Baby.

Ein Risiko fürs Baby besteht durchs Babyschwimmen nur in relativ seltenen Fällen, schildert die SWICA. Das Chlor im Wasser sowie regelmässige Kontrollen garantieren eine hohe Wasserqualität und bieten Schutz fürs Kind. Ein gewisses Risiko besteht allerdings bei Kindern mit Asthma, fährt der Versicherer fort. Hohe Chlor-Mengen können das Asthma auslösen. Bei Asthmakindern sollte man einen Besuch beim Babyschwimmkurs daher erst mit dem Kinderarzt absprechen. Damit Babyschwimmen die Gesundheit des Kindes fördert und nicht riskiert, sollte man Babys darüber hinaus nach dem Schwimmen gut eincremen sowie gut abtrocknen und wärmen. Zudem sollte man darauf achten, dass die Temperatur des Badewassers bei etwa 34 Grad liegt, rät die SWICA.

Es gibt viele gute Anbieter

Babyschwimmen wird in der Schweiz von vielen grösseren und kleinen Akteuren organisiert. Zu ihnen gehört beispielsweise First Flow, eine Marke der H2O Wasser erleben AG. First Flow bezeichnet sich selbst als „grösste und innovativste Anbieterin von Baby- und Kinderschwimmen in der Schweiz“ und arbeitet mit der sogenannten Methode Augsburger®. Benannt ist die Methode nicht nach der deutschen Stadt, sondern nach der First Flow Gründerin Iris Augsburger. Die Methode verspricht „klar strukturierte, zielorientierte und einheitliche Kurse“, „einheitlich und gut ausgebildete Kursleiterinnen und Kursleiter“, „ein abwechslungsreiches, durchdachtes Bewegungskonzept“ sowie „alters - und leistungsgerechte Gruppen“ und „dosierte Wiederholungen mit sinnvollem Hilfsmaterial“.

First Flow ist natürlich nicht der einzige Anbieter. Ein weiterer ist Babyschwimmen.ch unter der Leitung von Kristina Pfister. Das Unternehmen legt nach eigenen Angaben Wert auf „Zeit, Ruhe, Feingefühl, Spiel, Empathie, Entfaltungsförderung, Selbstentdeckung und Selbstbestimmung des Kindes“.

Zusatzversicherungen unterstützen finanziell

Verschiedene Krankenversicherer unterstützen Eltern und ihre Babys finanziell bei Kursen wie Babyschwimmen. So beteiligt sich etwa die SWICA mit bis zu 300 Franken jährlich an Babyschwimmkursen, aber auch an anderen Kursen wie Geburtsvorbereitung oder Babymassage. Solch eine Kostenbeteiligung alleine ist sicherlich noch kein Grund für den Abschluss einer Zusatzversicherung. Kommen jedoch noch andere, ebenfalls interessant klingende Leistungen der Zusatzversicherung hinzu, sollte man über den Krankenkassenvergleich bzw. Abschluss der Versicherung nachdenken, um die individuell beste Variante herauszufinden.

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