Irrtümer rund ums Abnehmen

Der Jahresbeginn ist für viele Menschen nicht zuletzt ein Anlass, sich einmal wieder dem eigenen Körpergewicht und dem Versuch zu widmen, es nachhaltig zu reduzieren. Für solche Versuche gibt es eine nahezu unendlich grosse Zahl an Vorschlägen, wie man vorgehen kann. Nicht alle Vorschläge sind gleich gut und manche sind sogar falsch. Die Website Krankenversicherer.ch, die vom Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer (RVK) betrieben wird, hat deshalb jüngst in einer zweiteiligen Artikelreihe mit einigen Abnehm-Irrtümern aufgeräumt.

Abnehm-Irrtümer

Zu den Irrtümern rund ums Abnehmen, die von Krankenversicherer.ch korrigiert werden, gehört der Tipp, das Frühstück wegzulassen, um schneller abzunehmen. So etwas geht nur selten gut, heisst es auf der Website. Lässt man das Frühstück weg, tritt nämlich oft bald Heisshunger auf und man isst mehr, als man bei einer Diät essen sollte. Ähnliches gilt, wenn man auf das Abendessen verzichtet. Der Verzicht kann sich lohnen, weil sich durch ihn der Zeitraum ohne Nahrungsaufnahme verlängert. Allerdings muss man auch hier darauf achten, dass der Verzicht nicht zu anderer Zeit durch eine verstärkte Nahrungsaufnahme überkompensiert wird.

Krankenversicherer.ch verweist zudem darauf, dass Sport sowie Übungen wie Sit-ups alleine nicht für eine Gewichtsreduzierung ausreichen und dass man keineswegs komplett auf Fast-Food und Süssigkeiten verzichten muss, sofern man einige Regeln beachtet, etwa die, Süsses ausschliesslich kontrolliert (etwa als Nachtisch) zu essen. Gegenüber Light-Produkten ist der RVK dagegen skeptisch. Laut Verband haben beispielsweise fettreduzierte Lebensmittel oft „einen weitaus höheren Zuckeranteil“.

Zusatzversicherungen helfen bei Diät und richtiger Ernährung

Möchte man sein Körpergewicht dauerhaft reduzieren und dann halten, reicht eine Diät alleine nicht aus. Man sollte seine Ernährung nachhaltig verändern und regelmässige Bewegung in sein alltägliches Leben integrieren. Aber wie? Helfen können bei diesen Versuchen passende Angebote wie Ernährungsberatungen sowie Krafttraining und Trainings im Fitnesscenter.

Zusatzversicherungen wie Krankenpflege TOP von Aquilana bieten finanzielle Unterstützung, wenn man solche Angebote in Anspruch nimmt. So übernimmt Krankenpflege TOP 50% der Kosten für ein Krafttrainings- oder Fitnesscenter-Abonnement bis zu einer Maximalsumme von 300 Franken pro Jahr sowie 50% und maximal 150 Franken für Ernährungs- sowie Diätberatung und Raucherentwöhnung. Das Geschriebene gilt, sofern der gesamte vom Versicherer für Präventionsmassnahmen gezahlte Betrag insgesamt 600 Franken pro Jahr nicht übersteigt. Neben Krankenpflege TOP gibt es natürlich noch weitere Zusatzversicherungen, die sich an den Kosten von Präventionsmassnahmen beteiligen. Ein Krankenkassenvergleich hilft dabei, die aus individueller Sicht beste herauszufinden.