KidsProtect – Finanzielle Unterstützung für krebskranke Kinder!

KidsProtect gehört zu den Versicherungen, bei denen man den Versicherten ganz besonders wünscht, dass der Versicherungsfall nie eintritt. Die Versicherung greift im Fall, dass ein Kind an Krebs erkrankt. Tritt dieser Fall ein, ist das emotional oftmals extrem belastend für die gesamte Familie. Hinzu können finanzielle Probleme kommen, wenn die Eltern sich so um ihr erkranktes Kind kümmern, wie das Kind es braucht. Zumindest die möglichen finanziellen Negativ-Wirkungen lassen sich durch KidsProtect reduzieren, was dann auch dazu beitragen kann, die extreme emotionale Belastung etwas zu senken. KidsProtect errang deshalb bereits 2011 den  2. Platz beim Innovationspreis, den das Fachmagazin „Schweizer Versicherung“ und der Versicherungsbroker-Verband „Siba“ herausgeben.

Krebserkrankungen bei Schweizer Kindern

Laut Bundesamt für Statistik lag die Rate der Krebs-Neuerkrankungen bei Kindern (bis 14 Jahre) zwischen 1986 bis 1990 bei 682 Fällen pro 100.000 Menschen. Im Zeitraum 1990 bis 1994 waren es dann bereits 895 Fälle. Die Zahl stieg bis auf 982 im Zeitraum „2001 bis 2005“ an und sank dann zwischen 2006 und 2010 auf 879 pro 100.000. Dabei ist die Zahl der erkrankten Jungen zwischen 2006 und 2010 mit 476 pro 100.000 höher als die der Mädchen (403 bei 100.000). Die Mortalität bei an Krebs erkrankten Kindern ist zuletzt deutlich gesunken und lag dennoch im Zeitraum „2006 bis 2010“ bei 126 pro 100.000. Zum Vergleich: Im Zeitraum „2001 bis 2005“ lag sie noch bei 180 pro 100.000. Von den 126 Todesfällen pro 100.000 im Zeitraum „2006 bis 2010“ waren 68 männlich und 58 weiblich (jeweils von 100.000).

Krebskranke Kinder brauchen Unterstützung

Krebskranke Kinder brauchen sowohl medizinisch als auch emotional viel Unterstützung. Ihre Eltern sollten deshalb möglichst viel Zeit investieren können, um ihnen die für die Zeit der Krankheit benötigte Kraft zu geben. Ganz einfach ist das aber nicht. Eltern müssen für die Betreuung ihrer krebskranken Kinder ihr Zeitmanagement neu definieren, schreibt die Groupe Mutuel. Dazu kann es für Vater und/oder Mutter unter anderem notwendig werden, ihre Berufstätigkeit eventuell zu reduzieren oder sogar einzustellen sowie gegebenenfalls die Betreuung anderer Kinder zu organisieren, fährt der Versicherer fort.

Hat eine Familie keine grossen Ersparnisse, kann das schnell zu finanziellen Engpässen führen. Laut „Schweizer Gesetzgebung darf ein Elternteil für die Neuorganisation des Familienlebens bis zu drei bezahlte Tage am Arbeitsplatz fehlen. Weitere finanzielle Unterstützung ist nicht vorgesehen“, informiert die Groupe Mutuel in ihrer Broschüre zum Angebot KidsProtect. Wird bei einem Kind Krebs diagnostiziert, zahlt die Versicherung maximal 15 Monate lang eine Monatsrente von 4.000 Franken in einem Zeitraum von maximal 60 Monaten ab der Diagnose. Seit Einführung der Versicherung im Jahr 2011 haben über 15.000 Menschen die Versicherung abgeschlossen, heisst es im Groupe Mutuel Kundenmagazin „Login“. Die Prämie für die Versicherung kostet, unabhängig vom Alter und Geschlecht des Kindes, vier Franken pro Monat. Die relativ kleine Investition pro Monat kann sich auszahlen, falls der Fall eintritt, der niemals eintreten sollte.

Link zum Text: Krebs bei Kindern (bfs)