Therapie von Diabetes: Gesundheitscoaching als Unterstützung

Viele Menschen, vor allem junge, mögen Fastfood. Wie der Name schon sagt, muss man nicht viel Zeit zum Essen aufwenden und vielen Leuten schmeckt er auch. Viele Leute haben sich an kalorien- und fettreiche Ernährung gewöhnt und machen sich nicht viele Gedanken darüber – vielleicht noch nicht. Denn ungesundes Essen in Kombination mit zu wenig Bewegung kann ernsthafte Folgen haben, wie beispielsweise Diabetes. Besonders verbreitet ist der Diabetes Typ 2, auch Altersdiabetes genannt. Denn bis in die 1990er Jahre waren vor allem Ältere Menschen davon betroffen. Der aktuelle Trend zeigt jedoch, dass immer mehr auch jüngere Menschen von dieser Krankheit betroffen sind.

Altersdiabetes betrifft immer mehr auch jüngere Menschen

Weltweit sind etwa 366 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Gemäss der Schweizerischen Diabetes-Gesellschaft sind in der Schweiz zirka 500’000 Menschen von dieser Krankheit betroffen. Die meisten Diabetiker sind zwischen 40 und 59 Jahre alt. 90 Prozent aller an Diabetes erkrankten Menschen leiden unter dem Typ 2, der lange als Altersdiabetes bekannt ist, jedoch nun immer mehr bereits bei 30- bis 40-jährigen diagnostiziert wird, wie es im aktuellen Kundenmagazin der Sanitas heisst.

Diabetes: Typ 1 und Typ 2

Bei Diabetes wird zwischen Typ 1 und Typ 2 unterschieden. Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Gemäss diabetesgesellschaft.ch entsteht diese, „wenn die Betazellen der Bauchspeicheldrüse, welche das für die Regulierung des Blutzuckers notwendige Insulin herstellen, vom Immunsystem des Körpers zerstört werden“. Typ 1 tritt meistens bei Kindern und jungen Erwachsenen auf. Im Gegensatz dazu produziert die Bauchspeicheldrüse bei Menschen mit Diabetes Typ 2 „zwar weiterhin Insulin, jedoch nicht genügend oder der Körper kann es nicht mehr wirksam verwenden, um Blutzucker in Energie umzuwandeln (Insulinresistenz)“, wie auf der Homepage weiter zu lesen ist. Diese Art von Diabetes kann als Ursache sowohl Erbfaktoren, als auch Übergewicht und Bewegungsmangel haben.

Therapie: Gesünderer Lebensstil durch kostenloses Gesundheitscoaching

Während beim Typ 1 bisher keine Heilungsmöglichkeiten bestehen, kann dem Diabetes Typ 2 durch eine Umstellung des Lebensstils entgegengewirkt werden. Ein zentraler Faktor stellt dabei die Reduktion von Fett- und Zuckergehalt in der Nahrung dar, wie Prof. Giatgen A. Spinas vom Universitätsspital Zürich gegenüber dem Kundenmagazin der Sanitas erklärt. Zudem sollte mehr Bewegung, beispielsweise anhand eines Trainingsplans, in den Alltag eingebaut werden. Um den eigenen Lebensstil erfolgreich ändern zu können besteht die Möglichkeit, die Hilfe von so genannten Gesundheitscoaches in Anspruch zu nehmen. „Geschulte Coaches definieren zusammen mit den Betroffenen transparente Ziele bezüglich körperlicher Aktivität sowie Gewichtskontrolle und begleiten die Umsetzung“ erklärt Prof. Spinas weiter.

Solche Gesundheitscoachings werden beispielsweise von der Sanitas kostenlos angeboten. Teilnehmen können alle Sanitas oder Wincare Versicherten, die eine private oder halbprivate Spitalversicherung abgeschlossen haben oder eine Grundversicherung plus eine ambulante oder stationäre Zusatzversicherung besitzen.

Leidet man an Diabetes, Übergewicht oder Ähnlichem, sollte man sich die Änderung des eigenen Lebensstils ernsthaft überlegen: Schliessliech dient ein gesünderer Lebensstil nicht nur der Therapie von solchen Erkrankungen, sondern dient auch als Prävention und sorgt für ein allgemein besseres Lebensgefühl.

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