Sanitas Krankenkasse

Die Sanitas bietet Ihre Versicherungslösungen seit 1958 an, betreibt rund ein Dutzend Niederlassungen in der ganzen Schweiz und ist durch den Zukauf der Wincare 2007 noch einmal ordentlich gewachsen. Den fast 900'000 Mitgliedern bietet die Krankenkasse Sanitas ein grosses Angebot an Versicherungslösungen an. Sparpotential bietet vor allem die Grundversicherung. Mit der Telmed CALMED-Option rufen Versicherte zuerst die Nummer 0844 124 365 an und lassen sich in ihrem gesundheitlichen Problem beraten. Ist ein Gang zum Arzt nötig wird man von der Fachperson am Telefon dazu aufgefordert. Wer sich mit seinem Anliegen lieber persönlich an seinen Hausarzt oder seine Hausärztin wenden möchte, entscheidet sich entweder für die Sanitas Hausarztversicherung oder für das Sanitas HMO-Modell. Dank all diesen Sparvarianten können in der Grundversicherung bis 20% Prämien gespart werden.

Während es in der obligatorischen Grundversicherung keine Altersunterscheidung gibt, bietet die Sanitas bei den Zusatzversicherungen jungen Erwachsenen ein besonderes Angebot: "Jump". Versichert ist nur das Wichtigste zu einem bodenständigen Preis. Ausbaufähig mit der Spitalzusatzversicherung. Wenn sich die Bedürfnisse im weiteren Lauf des Lebens ändern kann man einfach in die Zusatzversicherungen „Family“ oder „Classic“ wechseln. Letztere sowie zahlreiche weitere interessante Zusatzversicherungen stehen natürlich auch älteren Erwachsenen offen.

Sanitas CallMed – bei Anruf (die richtige Therapie)

Sanitas CallMed ist eine Variante der Grundversicherung Sanitas, die die gleichnamige Krankenversicherung potenziellen Versicherten anbietet. Das Prinzip von CallMed: Versicherte lassen sich bei medizinischen Problemen zunächst telefonisch von einem Experten beraten und erhalten von ihm die optimalen weiteren Behandlungsschritte. So können sowohl die Krankenkasse als auch die Krankenkasse Geld sparen. Sanitas gewährt Patienten, die sich für CallMed entscheiden, einen Prämienrabatt von bis zu zehn Prozent.

Das Prinzip von Sanitas CallMed

Das Beratungszentrum, das die Versicherten bei CallMed fast immer vor einem Arztbesuch anrufen müssen, ist unter einer kostenfreien Rufnummer an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr erreichbar. Das Gespräch mit der medizinischen Fachperson verhindert nicht alleine den Arztbesuch beim falschen Facharzt. Je nach Erkrankung des Anrufers kann sich während des Gespräches auch ergeben, dass gar kein Arztbesuch notwendig ist, weil sich die jeweilige Krankheit auch Zuhause und ohne ärztliche Beteiligung kurieren lässt. Der Anruf beim Beratungscenter ist fast immer obligatorisch. Aber es gibt Ausnahmen: Zu ihnen zählen Notfälle, Gynäkologische Voruntersuchungen, Mutterschaftsleistungen, Impfungen und Zahnärztliche Behandlungen.

Zwei weitere Prämienspar-Modelle

CallMed ist eins der Modelle für die Grundversicherung von Sanitas, mit der sich Prämien einsparen lassen. Eine zweite Variante ist CareMed, ein klassisches Hausarztmodell, bei dem der Patient einen Hausarzt in seiner Wohnregion wählt. Er spart bei diesem Modell wie bei CallMed bis zu zehn Prozent der üblichen Prämie. Die dritte Variante bietet noch etwas mehr Sparpotenzial. Sie nennt sich NetMed. Wie bei CareMed besucht der Patient bei diesem Modell zunächst einen Hausarzt. Allerdings muss dieser Hausarzt in ein Ärztenetz eingebunden oder in einer Gruppenpraxis tätig sein. Er kann sich dadurch auch kurzfristig mit Kollegen kurzschliessen, wenn die eigene medizinische Kompetenz nicht ausreicht. Der Patient profitiert dabei durch mehr Know-how und die Chance auf exakt richtige Diagnosen steigt, was einerseits medizinisch, andererseits auch finanziell Vorteile bringt. Beides freut Patienten wie Krankenkasse gleichermassen. Sanitas gewährt beim NetMed-Modell bis zu zwanzig Prozent Rabatt auf die Prämie.

Sanitas lanciert neues Programm „Psychische Balance“

Der Versicherer Sanitas erweitert seine Gesundheitsprogramme mit dem Programm „Psychische Balance“. Im Rahmen des internetbasierten Coachings wird ein erwiesenermassen hoch wirksamer, dynamischer Dialog simuliert, der sich laufend an die Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmenden anpasst, berichtet der Versicherer dazu.

Das Programm soll und kann zwar kein Ersatz für eine medizinische Behandlung sein. Es kann aber sehr wohl als Früherkennung dienen oder die Behandlung durch einen Arzt begleiten. Und beim Thema „psychische Gesundheit“ ist auch das eine wichtige Aufgabe, denn Angriffe auf die psychische Gesundheit sind nicht selten.

Zahlen und Fakten zum Thema „Psychische Gesundheit“

Ein Drittel aller Europäerinnen und Europäer zwischen 18 und 65 Jahren erleben laut Sanitas im Durchschnitt einmal pro Jahr eine psychische Herausforderung. „Die psychische Gesundheit verschlechtert sich meist schleichend. Deshalb ist es umso wichtiger, diese Herausforderungen möglichst früh zu erkennen“, schreibt der Versicherer in der Mitteilung zum neuen Programm.

Weitere Zahlen zu psychischen Problemen liefert die Broschüre „Psychische Gesundheit in der Schweiz“ des Bundesamts für Gesundheit (BAG), der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) und der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz. Laut der in die Broschüre integrierten Tabelle „Prävalenz psychischer Krankheiten in der Schweiz und in der Europäischen Union (EU)“ liegt die Prävalenz für Angststörungen in der Schweiz bei 15,8%, während sie in der EU „nur“ bei 14% liegt. Als Prävalenz für mittlere bis schwere Depression publiziert die Broschüre 6,5% in der Schweiz und 6,9% in der EU.

Im Faktenblatt 7 „Psychische Gesundheit in der Schweiz“ der Gesundheitsförderung Schweiz vom August 2015 heisst es zudem, dass „knapp 17 Prozent der Schweizer Bevölkerung“ an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen leiden.

Wertvolle Hilfe in belastenden Lebenslagen

Im Rahmen des Gesundheitsprogramms „Psychische Balance“ initiiert Sanitas internetbasierte Coaching-Programme für „wertvolle Hilfe in belastenden Lebenslagen“. Als Beispiele für solche Belastungen nennt der Versicherer Schlafschwierigkeiten, Stress und Burnout, Ängste oder depressive Verstimmungen.

Sanitas Versicherte können kostenlos an den Programmen teilnehmen, sofern sie eine Grundversicherung und eine Zusatzversicherung oder eine halbprivate oder private Spitalversicherung abgeschlossen haben“. Mithilfe eines Onlinefragebogens finden sie heraus, ob eins der Programme für sie sinnvoll wäre. Die vier Coachings, die Sanitas beim Gesundheitsprogramm „Psychische Balance“ anbietet, heissen:

„deprexis“ (bei Niedergeschlagenheit und depressiven Verstimmungen),

„reviga“ (bei Stress oder Burnout),

„velibra“ (bei Sorgen und Ängsten),

„somnovia“ (bei Schlafschwierigkeiten).

Laut Sanitas soll das gesamte „Psychische Balance“ Programm Informationen und Übungen bieten, die den Versicherten dabei helfen, „gewohnte Verhaltensweisen wahrzunehmen, zu hinterfragen und zum Positiven zu verändern“. Über die im Rahmen des Programms stattfindenden Internetdialoge hinaus, ist dafür auch eine persönliche Begleitung durch die Sanitas Gesundheitscoaches möglich.

„Die Coaching-Programme wurden in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Ärzten und Psychotherapeuten entwickelt. Sie wurden zudem bereits in zahlreichen klinischen Studien geprüft und zeigen auch in der Praxis eine hohe Wirksamkeit“, berichtet Sanitas.

Weitere Gesundheitsprogramme von Sanitas

„Psychische Balance“ ist nicht das einzige Gesundheitsprogramm der Sanitas. Weitere Programme bieten „Prävention und Begleitung im Bereich von Herzkreislaufkrankheiten, Rückenschmerzen, Sturzprophylaxe oder Beratung bei mehrfacher Medikamenteneinnahme“. Alle Programme zielen laut Sanitas darauf ab, den PatientInnen Orientierung zu geben und das Selbstmanagement zu fördern.

Sanitas macht den Schritt in die digitale Zukunft

Der „Versicherungskunde 2.0“ hat hohe Ansprüche und ist unabhängiger, fordernder und preissensitiver. Es ist höchste Zeit, dass auch die Versicherungsbranche auf die veränderten Bedürfnisse durch die Nutzung digitaler Möglichkeiten reagiert. Die Sanitas ist sich dieser Notwendigkeit bewusst und macht nun einen Schritt nach vorn. Konkret bedeutet das, dass sich die Krankenkasse in ein digitales Unternehmen wandeln will.

Kunden wollen Angebote vergleichen

Die SchweizerInnen bewegen sich häufig in der digitalen Welt: Gemäss aktuellsten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BfS) sind 86 Prozent aller Einwohner mindestens einmal pro Woche im Internet. Knapp zwei Drittel der SchweizerInnen ab 15 Jahren benutzen das Internet für die Suche nach Informationen, knapp 30 Prozent für Homebanking und bereits jeder Vierte nutzt das Internet für den Einkauf, wie die Universität St. Gallen in der Studie „Assekuranz 2015“ schreibt. Der „Versicherungskunde 2.0“ sei zunehmend interaktiv und nutze die Möglichkeiten des Web 2.0, heisst es weiter.

Die technologischen Veränderungen wirken sich zudem auf die Bedürfnisse in der Kundenkommunikation, des Kundendialogs und der Produktentwicklung aus. Der Kunde will sich an erster Stelle gut betreut und beraten fühlen und individuelle anpassungsfähige Produktangebote, wie die Universität St. Gallen in ihrer Studie weiter aufzeigt. Eine zentrale Rolle spielt aber nach wie vor das Vertrauen, das Kunden dem Anbieter entgegen bringen. Dieses wird vorwiegend durch Transparenz und Vergleichbarkeit gefördert, denn der „Versicherungskunde 2.0“ ist selbstständig. Er will ein Krankenkassenvergleich können und nutzt dazu die neuen Medien.

Herausforderung für die Versicherungsbranche

Was bedeutet dies für die Versicherungsbranche? Das Internet darf nicht mehr nur als Marketing- und Vertriebskanal gesehen werden, sondern als Kommunikationskanal genutzt werden. Ausserdem müssen die verschiedenen Produkte an die neuen Nutzungssituationen angepasst werden. Dazu gehören Investitionen in bessere Kundenerlebnisse und digitale Vertriebskanäle. Neben Social Media Plattformen und eigenen Kundenportalen der Krankenkassen umfassen diese auch den digitalen Kanal Mobile.  Eine Investition in die digitale Zukunft lohnt sich für die Versicherer, wie eine Studie von Capgemini Consulting und dem MIT Center for Digital Business aus dem Jahr 2012 zeigt. Dieser zufolge sind Unternehmen mit starker digitaler Präsenz und deutlichem Kundenfokus durchschnittlich um 26 Prozent profitabler.

Digitale Transformation bei der Sanitas

Die Sanitas reagiert auf diese Entwicklungen. Sie will sich zu einem digitalen Unternehmen wandeln, wie die Krankenversicherung in einer Mitteilung schreibt. Im Rahmen ihrer Unternehmensstrategie mit digitaler Ausrichtung hat Sanitas die IT-Architektur überarbeitet und neu gestaltet. Ziel ist eine Flexibilisierung der Entwicklungsdimensionen und eine Standardisierung in den abwicklungsorientierten Prozessen. Momentan prüft sie ein Outsourcing von wesentlichen Teilen der Informatik zu Swisscom. Im Gespräch mit netzwoche.ch erklärte Isabelle Vautravers, Leiterin Kommunikation und Gesundheitspolitik von Sanitas, dass das Unternehmen mit neuen integrierten Angeboten Kunden direkter ansprechen und deren gewandelten Bedürfnissen entsprechen wolle. Die Kunden werden ins Zentrum gestellt und können die für sie passenden Angebote und Dienstleistungen auswählen. Mithilfe von Analytics wolle Sanitas aus den von den Kunden selber offenbarten Bedürfnissen lernen und mit einer agilen und innovationsorientierten IT die richtigen integrierten Angebote entwickeln. Damit will Sanitas dem Kunden eine personalisierte Ansprache bieten.

Sanitas meldet ein Plus beim Gewinn

Mit einem Prämienvolumen von knapp 2,4805 Milliarden Franken hat der Versicherer Sanitas seine Einnahmen im Geschäftsjahr 2014 fast auf Vorjahresniveau gehalten. Im Vergleich zu den Einnahmen 2013 in Höhe von knapp 2,4836 Milliarden Franken sank das Volumen um 0,1%. Gestiegen ist dagegen der Gewinn und zwar von 97,136 Millionen Franken um 4,4% auf 101,514 Millionen Franken. Der Versichertenbestand von Sanitas stieg ebenfalls: um 1,3% auf 824.372 Versicherte. Wichtige Akzente hat der Versicherer 2014 unter anderem bei den Online-Dienstleistungen für Versicherte gesetzt.

Anstieg bei den Grundversicherungen

Sanitas steigerte die Prämieneinnahmen in der Grundversicherung um 6,5 Millionen auf 1,779 Milliarden Franken. Der Gewinn stieg in der Grundversicherung von 7,3 Millionen im Jahr 2013 auf 22,5 Millionen Franken. Zum Anstieg der Prämien trugen steigende Einnahmen bei der Sanitas Grundversicherungen AG bei, während es bei der Wincare Versicherungen AG und bei der Compact Grundversicherungen AG zu einer Reduzierung kam.

In der nicht profitorientierten Grundversicherung erreichte die Sanitas eine Combined-Ratio (Einnahmen-Ausgaben-Verhältnis) von 100,4%, was der Versicherer als gewollte Punktlandung bezeichnet. Im Bereich der Zusatzversicherungen verzeichnete das Unternehmen allerdings im Gegensatz zur Grundversicherung insgesamt ein Minus bei den Prämieneinnahmen um 9,7 Millionen Franken auf 711,1 Millionen Franken. Hier kam es im Detail bei der Sanitas Privatversicherungen AG zu einem Plus, bei der Wincare Zusatzversicherungen AG dagegen zu einem Minus. Der Gesamtgewinn sank bei den Zusatzversicherungen von 89,9 Millionen Franken (2013) auf 79 Millionen (2014).

Beim Versichertenbestand gab es ein Plus von 3,2% bei Sanitas auf 579.121 Versicherte, was zum Gesamtanstieg bei den Versichertenzahlen des Unternehmens von 1,3% geführt hat. Dagegen gab es bei Wincare ein Minus um 2,8% auf 218.597 und bei Compact ein Minus um 5,8% auf 26.654 Versicherte.

2015 möchte Sanitas digitale Angebote ausbauen

Mit der Digitalisierung ergeben sich neue Möglichkeiten, Daten auszuwerten und für gezielte Beratungen nutzbar zu machen sowie individualisierte Services über flexible Plattformen zugänglich zu machen, schreibt Sanitas zu den eigenen Plänen für das Jahr 2015. Der Versicherer plant, „monatlich auf neue Services, konkrete Mehrwerte und nützliche Dienstleistungen aufmerksam zu machen“ und zwar „elektronisch über die neue Sanitas App, das Kundenportal oder die Sanitas Website, via Mitteilungen in Newslettern, im Kundenmagazin oder auf übersichtlichen Flyern“.

Sanitas: Höhere Spitalversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Die Spitalkosten sind grundsätzlich durch die Grundversicherung gedeckt. Solange der Gesundheitszustand in Ordnung ist, mag das vielleicht ausreichen. Liegt man dann wirklich einmal im Krankenhaus, ist man vielleicht mit dem Arzt nicht zufrieden oder wäre doch froh, etwas mehr Privatsphäre zu haben. Es lohnt sich, solche Überlegungen bereits jetzt anzustellen. Denn ein Wechsel in eine höhere Spitalklasse kann unter Umständen mit gewissen Hürden verbunden sein.

Spitalaufenthalt: Leistungen der Grundversicherung

Besitzt man keine Zusatzversicherung, verbringt man einen Spitalaufenthalt normalerweise in einem Mehrbettzimmer und bekommt einen Arzt zugewiesen. Für die Behandlung kann ein Spital frei gewählt werden, insofern sich dieses auf der Spitalliste des eigenen Wohnkantons befindet.  In Notfällen ist zudem ein Spitalaufenthalt in der ganzen Schweiz gedeckt.

Zusatzversicherung: halbprivat und privat

Im Rahmen einer Zusatzversicherung kann der Aufenthalt in einem Spital aber auch angenehmer gestaltet werden. Grundsätzlich wird zwischen der halbprivaten und der privaten Spitalversicherung unterschieden. Die halbprivate Zusatzversicherung bedeutet, dass man in einem 2-Bett Zimmer untergebracht wird und freie Arztwahl hat. Auch bei der privaten Version kann der Arzt frei gewählt werden. Zudem erhält man ein Einzelzimmer.

Hat man sich dafür entschieden, eine Zusatzversicherung abzuschliessen, müssen zuerst Gesundheitsfragen beantwortet werden. Aufgrund dieses Fragebogens entscheidet die Krankenkasse, ob der Antrag angenommen wird. Die Aufnahmekriterien dürfen dabei von den Krankenkassen frei festgelegt und Absagen nicht begründet werden.

Spitalversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Je älter man wird, desto grösser das Risiko, dass sich der Gesundheitszustand verschlechtert und man von der Krankenkasse nicht mehr in die Zusatzversicherung aufgenommen wird, wenn man sie benötigen würde. Dies stimmt nicht ganz. Die Sanitas beispielsweise bietet eine Zusatzversicherung für die Möglichkeit an, später einmal die Spitalversicherung ohne Gesundheitsprüfung zu wechseln.

Zusatzversicherung "Hospital Upgrade" der Sanitas

Diese Zusatzversicherung der Sanitas nennt sich "Hospital Upgrade". Die beste Voraussetzung für diese Versicherung ist, wenn man über einen guten Gesundheitszustand verfügt. Beantragt man diese Versicherung, müssen ein paar Gesundheitsfragen beantwortet werden und der aktuelle Gesundheitszustand wird quasi konserviert, wie die Sanitas im aktuellen „Sanitas Magazin“ schreibt. Dies bedeutet, dass bei einem Wechsel in eine höhere Spitalversicherung innerhalb der nächsten zwanzig Jahre keine Gesundheitsprüfung durchgeführt wird, da der damals „konservierte“ Gesundheitszustand immer noch gilt.

Gerade wenn man noch gesund und fit ist, lohnt es sich also, schon einmal über die Spitalversicherung nachzudenken. Die sechs bis acht Franken, die für die Zusatzversicherung "Hospital Upgrade" anfallen, könnten sich später einmal als gute Investition auszahlen. Ist man sich trotzdem noch nicht ganz schlüssig, kann ein Krankenkassenoftmals weiterhelfen.

Sanitas setzt auf digital: 100'000 User im Online-Kundenportal

Der so genannte „Papierkram“ gehört der Vergangenheit an, auch bei der Sanitas: Mitte 2012 schaltete der Krankenversicherer das neue Online-Kundenportal auf. Dadurch wird den Kunden das Erledigen von Versicherungsangelegenheiten erleichtert und durch den verringerten Papieraufwand zugleich die Umwelt geschont. Das Sanitas-Online Kundenportal wird rege besucht: Vor kurzem konnte die Sanitas die 100'000ste Userin begrüssen. Auch der Online-Verkaufskanal wurde ausgebaut - mit Erfolg: Dafür gabs prompt eine Auszeichnung.

Kunden-Portal: Versicherung ändern per Mausklick

Jederzeit allfällige Gesundheitskosten im Überblick behalten und die eigenen Versicherungsdaten mit nur wenigen Klicks abrufen: Das Online-Portal der Sanitas macht’s möglich. Und nicht nur das: Viele Versicherungsangelegenheiten können schnell und mit wenig Aufwand online erledigt werden. Das Kundenportal besteht aus fünf verschiedenen Menüpunkten, die eine Inbox, die individuellen Personendaten, Versicherungsdetails, eine Leistungsübersicht der Kostenbeteiligungen und Informationen über den Zahlungsverkehr umfassen. Über die Inbox können Dokumente abgerufen und Korrespondenz mit den Mitarbeitenden der Sanitas geführt werden. Über den Menüpunkt Versicherungsdetails können sowohl die Grundversicherung als auch die Zusatzversicherung online verändert und angepasst werden, um nur einige von vielen Funktionen des Online-Portals zu nennen.

Auszeichnung für den Online-Verkaufskanal

Die strategische Stossrichtung der Sanitas besteht darin, sich im digitalen Bereich als führende Online-Krankenversicherung zu etablieren. Dazu gehört auch ihr Online-Verkaufskanal, der 2013 erfolgreich ausgebaut wurde. Er bietet potenziellen Neukunden einen raschen und einfachen Zugang zu ihren Produkten und Dienstleistungen bis hin zum Versicherungsabschluss. Dieses Angebot überzeugt nicht nur zahlreiche User, sondern beeindruckte auch die Juroren des „Best of Swiss Web Award“ im April 2014. Die Sanitas hat mit ihrem Online-Verkaufsprozess in der Kategorie „Business-Effizienz“ die Bronze-Auszeichnung gewonnen. Gemäss einer Mitteilung des Krankenversicherers hat der „State of the Art Krankenkassenberater mit Abschlussfunktion“ unter anderem durch die „tolle Steigerung der Online-Policenproduktion gegenüber der alten Lösung“ besonders beeindruckt.

Die Zukunft ist digital

Für die Kunden sind solche elektronischen Lösungen zentral, wie die Ergebnisse der Studie „Versicherungen: Die digitale Herausforderung" der internationalen Managementberatung Bain & Company zeigte: Nach Überzeugung von rund 60 Prozent der 2.500 befragten Privatkunden sind webbasierte Kommunikationskanäle künftig bei Interaktionen mit dem Versicherungsunternehmen am wichtigsten. Ob bei Beratung, Vertragsabschluss oder Schadensmeldung: Kunden erwarten von ihrem Versicherer ein umfassendes digitales Angebot, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Dies hat auch die Sanitas erkannt. Seit einiger Zeit treibt der Versicherer die eigene strategische Positionierung im digitalen Umfeld weiter voran, um sich zu einem Vorreiter in der Krankenzusatzversicherung entwickeln zu können. Sanitas CEO Otto Bitterli verspricht sich viel davon: „Wir wollen die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im digitalen Umfeld optimal erkennen und zum eigenen Erfolg nutzen. Denn die zunehmende Individualisierung der Kundenbedürfnisse und der fortgesetzte Trend zum Nutzen von elektronischen Plattformen (für die Information und den Verkauf) schaffen neue und viel versprechende Möglichkeiten“ erklärt Bitterli in einer Mitteilung.

Sanitas Family – flexibler Schutz für jedes Familienmitglied

Die Kinder sind wichtiger als wir! Viele Eltern denken so. Und denjenigen Eltern, die so denken, ist bisweilen auch beim Abschluss einer Zusatzversicherung im Gesundheitswesen statt ihrer eigenen Zusatzversorgung besonders wichtig, dass ihre Kinder optimal versorgt sind. Für solche Eltern sind Familienzusatzversicherungen ideal, bei denen man für jedes Familienmitglied die Maximalsumme pro Jahr einzeln festsetzt, bis zu der die Zusatzversicherung greift. Die Versicherungssumme für die Kinder lässt sich dann beispielsweise höher ansetzen als die für die Eltern. Der Versicherer Sanitas bietet Familien dafür eine passende Zusatzversicherung an. Sie heisst „Family“und vereint die finanzielle Unterstützung für eine Reihe medizinischer Leistungen zu einem attraktiven Paket. Zudem eröffnet sie für jedes Familienmitglied ein sogenanntes Leistungskonto, das die maximale Versicherungssumme pro Jahr festlegt.

Viele Leistungen im Paket

Die Familienversicherung „Family“ von Sanitas bietet unter anderem Leistungen in den Bereichen Zahn- und Alternativmedizin, die über die Basisleistungen der Obligatorischen Grundversicherung hinausgehen. So zahlt die Sanitas-Zusatzversicherung 80% der Kosten für alternativmedizinische Behandlungen, die „von Ärzten, anerkannten Naturärzten/Naturheilpraktikern oder anderen Therapeuten auf ärztliche Anordnung durchgeführt“ werden, aus dem Leistungskonto des Patienten. Für Familienmitglieder unter einem Alter von 18 Jahren übernimmt die Versicherung bei kieferorthopädischen Behandlungen ebenfalls 80% der Kosten, während sie beim Entfernen von Weisheitszähnen für alle Familienmitglieder ohne Altersbegrenzung 80% bezahlt.

In anderen medizinischen Bereichen gibt es ebenfalls attraktive Leistungen. So bezahlt die Zusatzversicherung beim Spitalaufenthalt eines Kindes, dem in dieser Zeit die volle Aufmerksamkeit der Eltern zuteil werden soll, oder des Elternteils, der massgeblich für die Haushaltsführung verantwortlich ist, 50 Franken pro Tag für eine Haushaltshilfe und das bis zu einer Maximalsumme von 2.500 Franken im Jahr. Zudem beteiligt sich die Zusatzversicherung über eventuelle Leistungen aus der Obligatorischen Grundversicherung hinaus unter anderem an den Kosten für Sehhilfen, für Rooming-In und nicht-ärztliche Psychotherapie sowie für Nichtpflicht-Medikamente, Krankentransporte, Präventionsmassnahmen und kosmetische Eingriffe. Bei einer Mutterschaft gehen die Leistungen ebenfalls über das gesetzliche Mass hinaus: Die Family Versicherung zahlt hier 80% der Kosten für Massnahmen wie Schwangerschafts- und Rückbildungsturnen sowie für zusätzliche Ultraschalluntersuchungen.

Die Sache mit dem Leistungskonto

Mit dem Leistungskonto werden die Beträge definiert, mit denen sich die Versicherung maximal an den Kosten für die medizinischen Leistungen beteiligt, für die sie grundsätzlich eine Kostenbeteiligung bietet. Grundsätzlich hat man die Auswahl zwischen den Werten 10.000, 25.000 oder 50.000 Franken pro Jahr, wobei ein Leistungskonto für jedes einzelne Familienmitglied existiert und man für jedes dieser Leistungskonten gesondert entscheiden kann, mit welcher der drei möglichen Summen pro Jahr es gefüllt wird. So kann man sich beispielsweise dafür entscheiden, die Konten der beiden Erwachsenen mit 10.000 und die des Kindes oder der Kinder mit 25.000 Franken Versicherungsschutz zu füllen. Andere Konstellationen sind natürlich ebenfalls möglich. So lässt sich die Zusatzversicherung flexibel auf die jeweilige Familie anpassen. Finanzielle Vorteile gibt es bei der Zusatzversicherung  „Family“ durch eine Treueprämie von 50 Franken pro Kind und Jahr sowie – speziell für kinderreiche Familien – durch eine Prämienbefreiung  ab dem dritten versicherten Kind.

Sanitas – gute Prognosen für die Prämienentwicklung

Sanitas hat gute Neuigkeiten für Versicherte und potenziell Versicherte. Der Krankenversicherer hat angekündigt, die Prämien für die Grundversicherung 2014 nur moderat anzupassen, die Prämien für die Spitalzusatzversicherungen „allgemein ganze Schweiz“ sollen sogar sinken. Das teilte die Sanitas im Rahmen der Bekanntgabe ihrer Geschäftszahlen für 2012 mit und die können sich sehen lassen: 154,4 Millionen Franken lautet das Ergebnis für 2012, während 2011 nur 79,4 Millionen Franken realisiert werden konnten.

Sanitas – leichtes Minus bei Versicherten

Das gute Ergebnis ist laut Sanitas auf ein ausgezeichnetes Finanzergebnis 2012 zurückzuführen. Für zusätzliche positive Effekte haben gute versicherungstechnische Ergebnisse in der obligatorischen Grundversicherung (KVG) gesorgt und zwar insbesondere in der Zusatzversicherung (VVG). Die Zahl der Versicherten hat sich bei Sanitas allerdings leicht reduziert. Sie sank von 854.068 um drei Prozent auf 828.618. Das Prämienvolumen der Sanitas-Gruppe sank 2012 ebenfalls leicht: von 2,546 Milliarden Franken auf 2,495 Milliarden Franken. Durch das dennoch gute Ergebnis hat die Sanitas ihr Eigenkapital deutlich von 389,4 Millionen Franken Ende 2011 auf 543,9 Millionen Franken Ende 2012 gesteigert. Zusätzlich hat die Sanitas angekündigt, den Service für ihre Versicherten 2013 nochmals auszubauen. So habe bereits das im Juni 2012 neu in Bern eröffnete Preference Center dafür gesorgt, dass die Beratung von Halbprivat- und Privatversicherten nochmals persönlicher wird, heisst es in der Mitteilung zum Ergebnis. Zudem wird das Mitte 2012 eingeführte Online Kundenportal weiter ausgebaut.

Wechseln zur Sanitas?

Insbesondere die Ankündigung zur weiteren Prämienentwicklung könnte dafür sorgen, dass manch ein wechselwilliger Krankenversicherter die Sanitas weiter im Auge behält. Tatsächlich könnte ein Wechsel für manch einen Versicherten Vorteile bieten. Allerdings haben etwa bei den Prämien der Zusatzversicherungen auch andere Versicherer wie die Concordia bereits Senkungen angekündigt. Ob ein Wechsel bei der Grundversicherung oder Zusatzversicherungen vorteilhaft ist oder nicht und wohin man wechseln sollte, lässt sich in einem Vergleich feststellen. Man sollte nicht einfach nur mutmassen. Nur planvoll zu wechseln, kann dazu beitragen, deutlich Geld zu sparen. Planvoll zu wechseln heisst aber: Erst vergleichen, dann eventuell wechseln.

 

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