Zusatzversicherung Vergleich

Während die Grundversicherung für den Kranken­versicherungs­schutz in der Schweiz obligatorisch ist, kann jeder Bürger selbst darüber entscheiden, ob der persönliche Schutz durch eine Zusatzversicherung erweitert werden soll. Welche Zusatz­versicherung sich dafür eignet, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse und ist bereit, unterschiedlich viel Geld in den Extraschutz zu investieren.

Zusatz­versicherung Schweiz

Die obligatorische Grundversicherung deckt bei Weitem nicht alle Bedürfnisse ab, die man an eine adäquate Gesundheitsversorgung stellen kann. Ein komfortable Unterbringung im Krankenhaus, moderner Zahnersatz, alternative Heilmethoden oder eine psychologische Betreuung ohne Abstriche – all dies ist möglich, wenn Sie Ihren Grundschutz mit einer Zusatzversicherung ergänzen, die Sie ganz nach Ihren individuellen Anforderungen gestalten können.

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Zähneknirschen behandeln: Zahlt die Krankenkasse?

Knirscht man nachts mit den Zähnen, ist oftmals Stress die Ursache. Eine speziell angefertigte Nachtschiene verspricht meistens Hilfe. Darauf hat aktuell der Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer RVK hingewiesen. Was allgemein oft Zähneknirschen genannt wird, heisst medizinisch Bruxismus und kann sowohl den Zähnen als auch dem Kiefer schaden. Laut eines Artikels des Onmeda-Ärzteteams im…

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Impfungen: Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Werden Impfungen von der Krankenkasse bezahlt? Die Antwort auf diese Frage ist ein klares „ja“, allerdings nicht bei jeder Art von Impfung. Bezahlt werden von der Obligatorischen Grundversicherung die in der Schweiz empfohlenen und üblichen Impfungen. Bei anderen Impfungen trägt jedoch der Versicherte selbst die Kosten, falls er sich nicht für eine passende Zusatzversicherung entschieden…

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Zahnmedizin: Wann zahlt die Grundversicherung?

Viele zahnmedizinische Behandlungen werden von der Obligatorischen Grundversicherung der Schweiz nicht bezahlt. Hier sind Schweizer ohne Zusatzversicherung auf sich selbst gestellt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Grundversicherung in der Zahnmedizin gar keine Kosten übernimmt. Wo die Obligatorische Grundversicherung in der Zahnmedizin greift, hat jetzt der Krankenversicherer EGK nochmals in seinem Kundenmagazin „Mir zlieb“ (1/2014)…

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Kinesiologie – was ist das, wer übernimmt die Kosten?

Grob gesagt heisst „Kinesiologie“ soviel wie Bewegungslehre. Es wäre allerdings sehr verkürzt, den Begriff „Bewegung“ in der Kinesiologie alleine auf Bewegungen im engeren Sinne wie Gehen, Laufen und Greifen zu beschränken. Stattdessen geht es beispielsweise auch um Gedanken und Emotionen: Sie werden von Kinesiologie-Therapeuten ebenfalls als Bewegung verstanden. All diese „Bewegungen“ kommen laut der Lehre…

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Vasektomie / Sterilisation – was zahlen Krankenkassen?

Eine Sterilisation bei der Frau oder eine Vasektomie beim Mann sind Eingriffe, die für eine dauerhafte Unfruchtbarkeit der jeweiligen Person sorgen. Sie kommen als medizinisch nicht notwendiger Eingriff in Betracht, wenn sich eine Person sehr sicher ist, im Laufe ihres weiteren Lebens keinen Kinderwunsch mehr zu entwickeln. Man muss sich bewusst sein, dass es schwierig…

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Wie funktioniert eine Zusatzversicherung?

Die Zusatzversicherung deckt eine Reihe von Leistungen ab, die von der Grundversicherung nicht übernommen werden. Diese Leistungen umfassen je nach Absicherung Schutz im ambulanten oder stationären Bereich sowie die Möglichkeit, den Geltungsbereich des eigenen Krankenversicherungsschutzes zu erweitern. Die Beiträge für eine solche Zusatzversicherung richten sich einerseits nach dem Angebot des Versicherers und dem Leistungsumfang. Andererseits haben persönliche Faktoren wie Alter, Wohnort oder Gesundheitszustand einen starken Einfluss auf die Beitragshöhe.

Was zahlt die Grundversicherung nicht?

Die obligatorische Grundversicherung bietet eine ausreichende Grundversorgung im medizinischen Bereich für alle Schweizer Bürger und Menschen mit Wohnsitz in der Schweiz. Um kostendeckend zu arbeiten, kann die Grundversicherung allerdings nicht alle Leistungen decken. Zahnmedizinische Behandlungen sind beispielsweise im Regelfall ausgeschlossen und müssen selbst oder aus einer Zusatzversicherung beglichen werden.

Auch sind nicht alle Medikamente in der Grundversicherung eingeschlossen. Patienten, die eine weitergehende Versorgung haben und dabei möglichst wenig aus der eigenen Tasche bezahlen wollen, können mit einer Zusatzversicherung im ambulanten Bereich beispielsweise Komplementärmedizin abdecken oder mit einer Spitalversicherung einen stationären Aufenthalt angenehmer gestalten.

Die ambulante Zusatzversicherung setzt sich aus einer Vielzahl von Leistungen zusammen, die in der Regel als Paketangebot mit verschiedenen Bestandteilen zur Verfügung stehen. Wenn Sie auf bestimmte Leistungsbestandteile besonderen Wert legen beziehungsweise manche Kostenerstattungen nicht benötigen, sollten Sie hier ganz genau auf die Konditionen achten. Auf diese Weise erhalten Sie die gewünschten Leistungen und verzichten gleichzeitig auf unnötigen Zusatzschutz.

Beachten sollten Sie bei der Zusatzversicherung jedoch, dass die Leistungen nicht selten auf einen Maximalbetrag im Jahr begrenzt sind. Wird dieser überschritten, müssen die Kosten für die zusätzlichen Leistungen wieder selbst beglichen werden.

Ambulante Zusatzversicherung

Diese Leistungen können beispielsweise über die ambulante Zusatzversicherung versichert werden:

Brillen und Kontaktlinsen

Untersuchungen beim Augenarzt zur Kontrolle oder Vorsorge werden von der Grundversicherung erstattet. Brillen und Kontaktlinsen werden jedoch nicht mehr durch die Grundversicherung abgedeckt. Nur wenn eine Sehhilfe infolge bestimmter Erkrankungen (zum Beispiel Grauer Star) erforderlich wird, kommt die Grundversicherung für einen bestimmten Kostenbeitrag auf. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre erhalten seit 2012 wieder 180 Franken für Sehhilfen, wenn diese von einem Arzt verordnet werden. Wenn Sie umfangreichere Leistungen für Brillen oder Kontaktlinsen wünschen, kann eine entsprechende ambulante Zusatzversicherung Abhilfe verschaffen.

Medikamente

Medikamente werden in verschiedenen Listen geführt, die bestimmen, ob die Grundversicherung für die Kosten aufkommt. Für sogenannte nichtpflichtige beziehungsweise nichtlistenpflichtige Arzneien (NLP) und Präparate der Komplementärmedizin (KM) gibt es dabei in der Regel keine Erstattung. Wer jedoch auf solche Medikamente nicht verzichten kann oder will, beziehungsweise Zahlungen aus der eigenen Tasche satt hat, erhält mit einer Zusatzversicherung die Möglichkeit, diese Medikamente zu versichern. Naturheilkundliche Präparate der Komplementär Medizin-Liste sind dabei meist mit dem Baustein Komplementär-Medizin abgedeckt.

Zahnbehandlungen und Zahnersatz

Zahnbehandlungen werden von der Grundversicherung nur dann übernommen, wenn diese durch einen Unfall oder eine schwere Erkrankung notwendig sind. Auch dann werden die Kosten für beispielsweise Prothesen nur erstattet, wenn sie einen wesentlichen Teil der Eingliederungsmassnahmen bilden. Da gerade für Zahnbehandlungen und Zahnersatz jedoch hohe Kosten anfallen können, empfiehlt sich eine Zahn-Zusatzversicherung. Diese begleicht die Zahnarztrechnungen ganz oder bis zu einem bestimmten Prozentsatz, beispielsweise Zahnbehandlungen zu 100 Prozent, Zahnersatz zu 80 Prozent. Oftmals sind dabei jährliche Höchstgrenzen zu beachten.

Hauskrankenpflege, Haushaltshilfen und Kosten für das Pflegeheim

Die spitalexterne Hilfe und Pflege, kurz Spitex, umfasst in der Grundversicherung die ärztlich verordnete Hauskrankenpflege. Diese kann durch einen Pfleger der Spitex-Organisationen oder aber durch eine selbstständige Schwester erfolgen. Bei einer Pflege im Heim beteiligt sich die Grundversicherung ebenfalls an den Behandlungskosten. Andere Leistungen müssen vom Pflegebedürftigen selbst oder aus einer Zusatzversicherung geleistet werden. Die Zusatzversicherung übernimmt je nach Vertrag die Kosten für Akut- und Übergangspflege, die ärztlich verordnete Haushaltshilfe, den Mahlzeitendienst und die Hotelleriekosten bei einem Heimaufenthalt.

Alternative Behandlungsmethoden/Komplementärmedizin

Seit 2012 werden wieder einige komplementär-medizinische Behandlungsmethoden von der Grundversicherung übernommen. Dabei handelt es sich um Homöopathie, anthroposophische Medizin, Phytotherapie, Neuraltherapie und traditionelle chinesische Medizin (TCM). Die Vergütung ist allerdings vorerst bis Ende 2017 begrenzt. Erstattet werden dabei nur Behandlungen, die durch einen Arzt mit der Zusatzausbildung Komplementärmedizin durchgeführt werden. Viele Therapeuten haben zwar eine solche Ausbildung, sind aber keine Ärzte. Hier bezahlt die Zusatzversicherung, die darüber hinaus auch anfallende Kosten für andere alternative Heilmethoden erstattet.

Gesundheitsförderung

Im Bereich der Gesundheitsförderung übernehmen einige Zusatzversicherungen sehr umfangreiche Leistungen. So kann beispielsweise der Mitgliedsbeitrag für das Fitnesscenter genauso erstattet werden, wie die Verhütung für die Frau sowie Schwangerschaftsgymnastik oder Babyschwimmen.

Weitere Leistungen der ambulanten Zusatzversicherung

Neben den genannten Bausteinen einer Zusatzversicherung gibt es weitere Angebote etwa zum Auslandskrankenschutz oder Notfalltransport sowie Rettungs- und Bergungskosten. Meist werden die Bausteine nicht einzeln, sondern als Paket abgeschlossen. Beim Vergleich der unterschiedlichen Varianten sollte daher genau auf den Leistungsumfang und das entsprechende Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Paket zu Ihren Bedürfnissen passt, dann fordern Sie ein kostenloses Angebot zur Zusatzversicherung an!

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Spital Zusatzversicherung

Eine Zusatzversicherung für das Spital ermöglicht stationäre Leistungen, die die Grundversicherung nicht bieten kann. Dabei lässt sich zwischen verschiedenen Formen der Absicherung unterscheiden.

Die sogenannte „Allgemeine Abteilung ganze Schweiz“ hat seit 2012 durch neue Regelungen bei der obligatorischen Grundversicherung an Bedeutung verloren. Ursprünglich sollte sie die Behandlung in Spitälern ausserhalb des eigenen Kantons abdecken, was durch die Grundversicherung nicht abgedeckt war. Inzwischen müssen Patienten nur noch selbst Kosten begleichen, wenn die Fallpauschale im Kanton des entsprechenden Spitals höher ist als im Wohnkanton. Eine Zusatzversicherung Allgemeine Abteilung ist daher nur noch sinnvoll, wenn die Pauschalen im eigenen Kanton im Vergleich zur restlichen Schweiz sehr niedrig sind.

Weit sinnvoller sind die Zusatzversicherungen halbprivate oder private Abteilung ganze Schweiz. Diese sichern dem Versicherten die Bezahlung eines Zweitbett- beziehungsweise Einbettzimmers und die Behandlung durch den Oberarzt oder Chefarzt. Darüber hinaus gibt es Flex-Modelle, bei denen sich der Patient erst bei Beginn des Spitalaufenthalts für die eine oder andere Abteilung entscheidet. Entsprechend der Kosten für die jeweilige Abteilung wird dabei eine geringere oder höhere Selbstbeteiligung fällig.

Zusatzversicherung im Vergleich

Während es zu den Krankenkassen verschiedene Tests gibt, werden Zusatzversicherungen nur selten geprüft. Konsumentenmagazine wie K-Tipp und Saldo geben den Versicherten zwar immer wieder wertvolle Ratschläge und Empfehlungen ab, einen Vergleich der verschiedenen Zusatzversicherungen suchen Interessierte jedoch vergebens.

Dabei sind Zusatzversicherungen in der Schweiz weit verbreitet. Nur jeder fünfte Eidgenosse besitzt keine und vertraut ausschliesslich auf die Leistungen der Grundversicherung. Durch die rege Nachfrage gibt es am Markt eine grosse Auswahl an Angeboten.

Da den Überblick zu behalten, ist alles andere als einfach. Schliesslich decken die Versicherer ein breites Spektrum an unterschiedlichen Leistungen ab. Aufgrund der Produktvielfalt und des Mangels an Tests raten Verbrauchermagazine dazu, Anbieter und Tarife einem ausführlichen Vergleich zu unterziehen. Nur so finden Sie heraus, welche Zusatzversicherung am besten zu Ihnen passt.

Welche Einschätzungen und Empfehlungen Ihnen K-Tipp, Saldo und Co. auf der Suche ausserdem an die Hand geben, erfahren Sie hier:

NZZ

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) fand heraus, dass Versicherte mit einem Wechsel ihrer Krankenkasse eine Menge Geld sparen. Die Prämienunterschiede zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter liegen in Zürich etwa bei 60 Prozent. Wenn Sie von der teuersten zur günstigsten Police wechseln würden, könnten Sie beinahe 3‘000.- Franken im Jahr sparen.

Zusatzversicherungen sind in der Schweiz sehr beliebt, rund 80 Prozent der Bürger besitzen eine, so die NZZ. Doch gerade die jüngere Generation zweifelt an den Angeboten und stellt den Sinn von Zusatzversicherungen in Frage, gibt das Blatt zu Bedenken.

Saldo

Die Grundversicherung bietet eine gute medizinische Grundversorgung, erläutert das Ratgebermagazin Saldo. Es rät daher, Zusatzversicherungen genau auf das Verhältnis von Kosten und Nutzen zu überprüfen.

Ferner empfiehlt Saldo, beim Krankenkassenwechsel die Kündigung erst einzureichen, wenn eine schriftliche Aufnahmebestätigung beim neuen Versicherer vorliegt. Das muss jedoch bis zum 30. September des jeweiligen Jahres geschehen, da die Verträge sich am Kalenderjahr orientieren und über eine dreimonatige Kündigungsfrist verfügen.

K-Tipp

Die Ratgeberzeitschrift K-Tipp gibt den Hinweis, dass Grundversicherung und Zusatzversicherung stets getrennt zu betrachten sind. Wenn Sie die Grundversicherung Ihrer aktuellen Krankenkasse wechseln, aber Ihre Zusatzpolicen beim selben Anbieter behalten möchten, ist dies problemlos möglich. Jedoch können Sie dadurch Rabatte bei den Zusatzversicherungen verlieren.

Comparis

Der Schweizer Internet-Vergleichsdienst Comparis nimmt mehrere Zusatzversicherungen unter die Lupe und stellt die Frage, ob diese sich wirklich lohnen. Besonders empfehlenswert sind Zahnversicherungen für Kinder, Zusatzversicherungen für Sehhilfen werden dagegen kritisch gesehen.

Grundsätzlich empfiehlt Comparis, sich über die Tarife genau zu informieren, da die Deckungen stark variieren. Nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie sich von einem Experten beraten, bevor Sie für Leistungen zahlen, die Sie nicht benötigen.

Kassensturz

Kassensturz, das wöchentliche Magazin des SRF für Konsum, Geld und Arbeit, schätzt die Grundversicherung für den eigenen Wohnkanton und Notfälle als ausreichend ein. Wer jedoch medizinische Leistungen in der gesamten Schweiz erhalten möchte und Wert auf mehr Komfort im Spital und eine freie Arztwahl legt, der benötigt eine Zusatzversicherung. Diese sollten Interessierte jedoch nie voreilig, sondern stets mit Bedacht abschliessen.

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Häufig gestellte Fragen zur Zusatzversicherung - FAQ

Die regulären Kündigungsfristen der Zusatzversicherungen sind unterschiedlich. Oftmals gilt eine Frist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres (Kündigung bis spätestens Ende September). Aber auch Fristen von einem oder sechs Monaten zum Jahreswechsel sind nicht unüblich. Sie können die genaue Frist den Allgemeinen Versicherungsbedingungen Ihres Versicherungsvertrags entnehmen. Achtung: Gegebenenfalls besteht eine Mindestvertragslaufzeit. Vor Ablauf dieser ist eine Kündigung nicht möglich.

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