Krankenkassenvergleich 2019

Jahr für Jahr steigen die Kosten für die Krankenkasse in der Schweiz. Zuletzt wurden die Prämien um durchschnittlich vier Prozent erhöht. Doch Sie müssen die zunehmende Ausgaben nicht einfach hinnehmen. Finden Sie stattdessen mit einem unverbindlichen Vergleich heraus, welche die günstigste Krankenkasse in Ihrer Region ist und wechseln Sie noch heute Ihre Krankenversicherung.

Krankenkassenvergleich Schweiz

Sollen die Schweizer 2019 wieder durchschnittlich vier Prozent mehr für die Krankenkasse bezahlen? Nehmen Sie die jährlichen Prämienerhöhungen nicht einfach hin! Mit unserem unverbindlichen Prämienrechner finden Sie heraus, welcher Versicherer der günstigste in ihrem Kanton ist.

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Zähneknirschen behandeln: Zahlt die Krankenkasse?

Knirscht man nachts mit den Zähnen, ist oftmals Stress die Ursache. Eine speziell angefertigte Nachtschiene verspricht meistens Hilfe. Darauf hat aktuell der Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer RVK hingewiesen. Was allgemein oft Zähneknirschen genannt wird, heisst medizinisch Bruxismus und kann sowohl den Zähnen als auch dem Kiefer schaden. Laut eines Artikels des Onmeda-Ärzteteams im…

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Impfungen: Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Werden Impfungen von der Krankenkasse bezahlt? Die Antwort auf diese Frage ist ein klares „ja“, allerdings nicht bei jeder Art von Impfung. Bezahlt werden von der Obligatorischen Grundversicherung die in der Schweiz empfohlenen und üblichen Impfungen. Bei anderen Impfungen trägt jedoch der Versicherte selbst die Kosten, falls er sich nicht für eine passende Zusatzversicherung entschieden…

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Zahnmedizin: Wann zahlt die Grundversicherung?

Viele zahnmedizinische Behandlungen werden von der Obligatorischen Grundversicherung der Schweiz nicht bezahlt. Hier sind Schweizer ohne Zusatzversicherung auf sich selbst gestellt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Grundversicherung in der Zahnmedizin gar keine Kosten übernimmt. Wo die Obligatorische Grundversicherung in der Zahnmedizin greift, hat jetzt der Krankenversicherer EGK nochmals in seinem Kundenmagazin „Mir zlieb“ (1/2014)…

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Kinesiologie – was ist das, wer übernimmt die Kosten?

Grob gesagt heisst „Kinesiologie“ soviel wie Bewegungslehre. Es wäre allerdings sehr verkürzt, den Begriff „Bewegung“ in der Kinesiologie alleine auf Bewegungen im engeren Sinne wie Gehen, Laufen und Greifen zu beschränken. Stattdessen geht es beispielsweise auch um Gedanken und Emotionen: Sie werden von Kinesiologie-Therapeuten ebenfalls als Bewegung verstanden. All diese „Bewegungen“ kommen laut der Lehre…

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Vasektomie / Sterilisation – was zahlen Krankenkassen?

Eine Sterilisation bei der Frau oder eine Vasektomie beim Mann sind Eingriffe, die für eine dauerhafte Unfruchtbarkeit der jeweiligen Person sorgen. Sie kommen als medizinisch nicht notwendiger Eingriff in Betracht, wenn sich eine Person sehr sicher ist, im Laufe ihres weiteren Lebens keinen Kinderwunsch mehr zu entwickeln. Man muss sich bewusst sein, dass es schwierig…

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Warum lohnt sich ein Wechsel der Krankenkasse?

Für einen Wechsel der Krankenkasse spricht das grosse Sparpotenzial. Denn obwohl die Leistungen in der Grundversicherung bei jeder Krankenversicherung in der Schweiz durch das Krankenversicherungsgesetz vorgeschrieben und daher gleich sind, gibt es deutliche Prämienunterschiede. Je nach Kanton und Krankenkasse schwanken die aktuellen Kosten für die Grundversicherung mit Unfalldeckung und einer Franchise von 300 Franken zwischen 325 Franken und 661 Franken pro Monat.

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In Zürich beispielsweise liegen derzeit zwischen der teuersten und der billigsten Krankenkasse über 100 Franken pro Monat. Auf das Jahr gerechnet sparen Sie mit einem Wechsel mehr als 1‘200 Franken. Zögern Sie also nicht, ihre aktuelle Krankenkasse zu kündigen und zu einer neuen zu wechseln.

Welche Vorteile hat ein Krankenkassenvergleich?

Wie gross die Prämienunterschiede zwischen den Kassen sind, lässt sich meist nur mit einem Krankenkassenvergleich schnell und einfach überblicken. Allein im Standardmodell sind die Schwankungen enorm. Haben Sie sich für ein anderes Modell entschieden oder überlegen, es zu wechseln, wird es noch schwieriger, sich ohne Hilfe einen Überblick zu verschaffen.

Mit dem Vergleich erfahren Sie unkompliziert, welche die günstigste Krankenkasse je nach gewünschtem Modell ist. Gegenüber dem traditionellen Standardmodell mit freier Arztwahl ist durch ein Hausarzt-, HMO- oder Telmed-Modell eine Prämienverbilligung von bis zu 25 Prozent möglich.

Darüber hinaus verringern Sie die Prämien durch die Wahl einer höheren Franchise. Dadurch lassen sich bis zu 30 Prozent einsparen. Der Versicherungsvergleich zeigt Ihnen, wie sich Ihre Prämien abhängig zur gewählten Franchise verändern.

Wann können Sie die Krankenkasse in der Schweiz wechseln?

Sie können Ihre Krankenkasse beziehungsweise Ihre obligatorische Grundversicherung immer per 1. Januar wechseln. Dazu müssen Sie sich an die Kündigungsfrist von einem Monat halten. Spätestens bis zum 30. November sollte die Kündigung daher Ihrer Krankenkasse vorliegen. Achten Sie darauf, sich an die Geschäftszeiten zu halten. Sind Sie mit dem Standardmodell und einer Franchise von 300 Franken versichert, können Sie Ihre Krankenkasse auch per 1. Juni wechseln. Dazu müssen sie per 30. April kündigen.

Innerhalb der Schweiz umziehen

Wenn Sie innerhalb der Schweiz umziehen, haben Sie ein ausserordentliches Kündigungsrecht, sofern Ihre bisherige Krankenkasse vor Ort nicht vertreten ist. Ist diese allerdings am neuen Wohnort aktiv, ist nur eine reguläre Kündigung zum Ende des Jahres möglich. Das gilt auch dann, wenn durch den Umzug die Krankenkassenprämie steigt.

So funktioniert die Grundversicherung: Franchise und Selbstbehalt

Bei der Grundversicherung gibt es verschiedene Formen der Selbstbeteiligung: die Franchise und den Selbstbehalt.

Franchise

Die ordentliche Franchise von 300 Franken gilt nur für Erwachsene ab 18 Jahren, Kinder und Jugendliche sind befreit. Sie können sich allerdings auch für eine freiwillige Erhöhung entscheiden. Das Hauptargument hierfür liegt im Prämienrabatt: Wer bereit ist, eine höhere Franchise zu zahlen, bekommt einen Nachlass. Jede Krankenkasse entscheidet dabei selbst, wie hoch der Rabatt bis zu einer bestimmten Grenze ausfällt.

Der Maximalrabatt durch die gewählte Franchise im Vergleich. Alle Angaben in CHF.

Franchise für ErwachseneMaximaler Prämienrabatt 2019Franchise für Kinder und JugendlicheMaximaler Prämienrabatt 2019
300.-0.-100.-70.-
500.-140.-200.-140.-
1‘000.-490.-300.-210.-
1‘500.-840.-400.-280.-
2’000.-1‘190.-500.-350.-
2‘500.-1‘540.-600.-420.-

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Was ist neu ab 2019?

Ursprünglich hatte der Bundesrat geplant, das Rabattsystem in der Schweiz anzupassen. Hohe Franchisen wären dadurch unattraktiver geworden, da der Maximalrabatt von 1‘540 Franken auf 1‘100 Franken gesenkt werden sollte. Niedrigere Franchisen hätten jedoch zu einer höheren Reduzierung der Krankenkassenprämie als bisher geführt. Das Vorhaben scheiterte jedoch beim Parlament.

Sie müssen sich im neuen Jahr dennoch auf Änderungen einstellen. Geplant ist, dass voraussichtlich ab 2020 alle Franchisen um 50 Franken erhöht werden. Die Patienten sollen dadurch eigenverantwortlicher handeln und beispielsweise bei Bagatellfällen nicht direkt einen Arzt aufsuchen. Die Franchise soll erneut angepasst werden, wenn die Kosten pro Person in der Grundversicherung einen bestimmten Wert übersteigen. Schätzungen zufolge wird es daher etwa alle vier Jahr zu einer Erhöhung kommen.

Selbstbehalt

Nach Abzug der ordentlichen Franchise fällt bei der Grundversicherung eine Beteiligung von zehn Prozent der Kosten an. Allerdings zahlen Sie pro Jahr nicht mehr als 700 Franken beziehungsweise Kinder und Jugendliche 350 Franken. Geben Sie innert eines Jahres  zum Beispiel 1‘000 Franken für ärztliche Behandlungen aus und haben die ordentliche Franchise gewählt, zahlen Sie neben diesen 300 Franken weitere 70 Franken als Selbstbehalt. Die restlichen 630 Franken übernimmt Ihre Krankenkasse.

Leistungen bei Mutterschaft ab der 13. Schwangerschaftswoche und bis acht Wochen nach der Geburt sowie präventive Massnahmen werden vom Selbstbehalt generell ausgenommen.

Maximale Selbstbeteiligung

Zusammen mit dem Selbstbehalt ergibt sich durch die Wahl der höchsten Franchise für Erwachsene eine maximale Selbstbeteiligung in Höhe von 3‘200 Franken pro Jahr. Kinder und Jugendliche werden zu maximal 950 Franken an den Gesundheitskosten beteiligt.

Die folgende Beispielrechnung zeigt, wie viel Sie innert eines Jahres maximal durch Ihre Jahresprämie, die gewählte Franchise und den Selbstbehalt für Ihre Gesundheit ausgeben. Der Modellkunde ist 35 Jahre alt, lebt in Zürich und ist bei einer der grössten Krankenkassen der Schweiz, der CSS, versichert (ohne Unfalldeckung). Alle Angaben in gerundet CHF (Stand 2018).

Franchise /
Krankheitskosten
300.-500.-1‘000.-1‘500.-2‘000.-2‘500.-
0.-6‘149.-6‘019.-5‘694.-5‘368.-5‘044.-4‘717.-
1‘000.-6‘519.-6‘569.-6‘694.-6‘368.-6‘044.-5‘717.-
2‘500.-6‘669.-6‘719.-6‘844.-6‘968.-6‘544.-7‘217.-
5‘000.-6‘919.-6‘969.-7‘094.-7‘218.-7‘344.-7‘467.-
7‘500.-7‘149.-*7‘219.-7‘344.-7‘468.-7‘594.-7‘717.-
10‘000.-7‘149.-*7‘219.-*7‘394.-*7‘568.-*7‘744.-*7‘917.-*

*Selbstbehalt auf 700 Franken gedeckelt

Welche Franchise ist sinnvoll?

Welche Franchise Sie bei Ihrer Krankenkasse wählen sollten, hängt von Ihrer gesundheitlichen Verfassung und Ihrem finanziellen Spielraum ab. Wenn Sie bisher nur selten zum Arzt gegangen sind, ist eine hohe Franchise für Sie interessant. Ist jedoch absehbar, dass Sie beispielsweise aufgrund von bisherigen Krankheiten öfter ärztlichen Rat einholen müssen, sollten Sie eine Franchise wählen, bei der Sie die Kosten im Ernstfall auch aufbringen können.

Keine doppelte Franchise bei Krankenkassenwechsel

Haben Sie sich für eine ordentliche Franchise und eine Standard-Grundversicherung entschieden, können Sie Ihre Krankenkasse nicht nur per 31. Dezember, sondern auch per 30. Juni kündigen. Die Franchise müssen Sie bei Leistungsbezug jedoch nicht zweimal bezahlen. Lassen Sie sich von Ihrer vorherigen Krankenkasse eine Bestätigung über bereits gezahlte Leistungen ausstellen. Dann wird dies bei der neuen Krankenkasse angerechnet.

Krankenkassenprämien: Welche Krankenkasse ist 2019 günstig?

Das Bundesamt für Gesundheit [BAG) gibt regelmässig im Herbst die neuen Prämien für die obligatorische Krankenversicherung bekannt. Experten gehen davon aus, dass die Krankenkassenprämien 2019 um drei Prozent steigen werden. 2018 waren es noch durchschnittlich vier Prozent. Grund für die etwas geringere Anpassung ist ein gedämpftes Wachstum der Gesundheitskosten.

Auch wenn sich drei Prozent nach einer geringen Prämienanpassung anhören, summiert sich diese innert eines Jahres. Beträgt Ihre Prämie derzeit beispielsweise 500 Franken im Monat, entspricht eine Erhöhung von drei Prozent 15 Franken, die sie 2019 zusätzlich an Ihre Krankenkasse zahlen. Auf das Jahr gerechnet geben Sie durch die neue Prämie 180 Franken mehr aus. Je nach Krankenkasse kann die Erhöhung jedoch auch stärker ausfallen.

Nachdem die letzte Prämienerhöhung im vergangenen Herbst durch das BAG bekannt gegeben wurde, haben Hunderttausende Schweizer ihre Krankenkasse gewechselt. Die folgende Tabelle zeigt für die fünf grössten Schweizer Kantone, wie viel sie mit einem Wechsel von einer besonders teuren zu einer sehr günstigen Krankenversicherung innert eines Jahres gespart haben. Alle Angaben in CHF und für einen 35-jährigen Musterkunden, der das traditionelle Standardmodell mit einer Franchise von 300 Franken (ohne Unfalldeckung) gewählt hat.

KantonTeure Krankenkasse (Prämie im Monat)Günstige Krankenkasse (Prämie im Monat)Gespart durch Krankenkassenwechsel pro Jahr
Zürich592.30409.702‘191.20
Bern719.90444.603‘303.60
Waadt (Vaud)764.50442.603‘862.80
Aargau479.00366.601‘348.80
St. Gallen549.70373.202‘118.00

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Warum steigen die Prämien der Krankenkassen?

Die Gesundheitskosten steigen schneller als die Lohnentwicklung und Teuerung. Dementsprechend müssen die Krankenkassenprämien angehoben werden, damit die Krankenversicherungen kostendeckend arbeiten können. Der Krankenkassenverband Santésuisse begründet dies mit mehreren Entwicklungen. Demnach gehen die Schweizer häufiger zum Arzt und holen auch immer öfter eine Zweit- oder Drittmeinung ein. Zudem haben sich die Arztbesuche an sich verteuert.

Generell rechnet der Verband 2018 mit einem Anstieg der Gesundheitskosten von drei Prozent, sodass die Prämien 2019 entsprechend angepasst werden müssen.

Billige Krankenkassenprämien für junge Erwachsene ab 2019

Junge Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren sollen 2019 weniger Krankenkassenprämien zahlen. Grund ist eine Anpassung beim sogenannten Risikoausgleich. Bisher machte dieser bei jungen Erwachsenen einen grossen Anteil der Prämie aus. Zum 1. Januar 2019 wird der Ausgleich jedoch gesenkt. So basiert die Berechnung der Kosten für die Krankenkassen wieder stärker auf den aufgewendeten medizinischen Leistungen.

Durch die Regelung haben die Krankenkassen die Möglichkeit, jungen Erwachsenen eine Prämienverbilligung anzubieten. Das Bundesamt für Gesundheit schätzt, dass die Prämien für sie um rund 100 Franken pro Monat sinken könnten. Ob jede Krankenkasse die Ersparnisse durch den geringeren Risikoausgleich jedoch an ihre Versicherten weitergeben wird, ist jedoch ungewiss.

Prämienrechner jetzt nutzen und Prämie senken

Damit Sie wissen, welche Krankenkasse Ihnen 2019 die niedrigste Prämie anbietet, nutzen Sie den kostenlosen Prämienvergleich. Der Krankenkassenrechner greift auf die gleichen Daten wie der priminfo Prämienrechner zurück. Allerdings haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, Ihre Wünsche an die Krankenkasse zu konkretisieren: Ist Ihnen eine freie Arztwahl oder Alternativ-Medizin wichtig? Legen Sie Wert auf Zusatzversicherungen oder Rabatte für Familien? Dann geben Sie dies einfach an und fordern Sie anschliessend eine unverbindliche Offerte an. Wir finden für Sie die beste Krankenkasse, die genau zu Ihren individuellen Wünschen passt.

Mit nur wenigen Klicks erfahren Sie nicht nur, wie gross Ihr persönliches Sparpotenzial ist, wenn Sie Ihre aktuelle Krankenkasse kündigen und wechseln. Sie sehen auch auf einen Blick, welches Versicherungsmodell wie viel kostet. Zudem zeigt Ihnen der Krankenkassenrechner, wie hoch der Prämienrabatt je gewählter Franchise ist. Geben Sie dazu lediglich Ihre aktuelle Krankenkasse, Ihren Wohnort sowie Ihre Altersgruppe an und klicken Sie sich beim folgenden Versicherungsvergleich durch die verschiedenen Modelle und Franchisen.

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